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Großes Interesse: Kandidatenvorstellung in Blankenloch

Von Martin Strohal | 27.06.2018 21:13 | 43 Kommentare

Am gestrigen Dienstag fand die erste von vier öffentlichen Vorstellungen im Vorfeld der Oberbürgermeisterwahl statt. Die fünf Kandidatinnen und Kandidaten saßen – umgeben von Mitgliedern des Gemeindewahlausschusses, die für das Erfassen der Redezeit zuständig waren – auf dem Podium. Der Saal der Festhalle war trotz gleichzeitig stattfindender Fußball-Weltmeisterschaft so gut besucht, dass viele Zuhörer nur im Stehen teilnehmen konnten.

Den Kandidaten wurde zunächst die Möglichkeit gegebenen, sich einzeln vorzustellen, während sich ihre Konkurrenten in einem Nebenraum befanden. Es folgte ein großer Fragenblock, bevor gegen 22 Uhr die Reihe der Schlussworte eingeläutet wurde.

Schon im Verlauf des bisherigen Wahlkampfs hatte sich abgezeichnet, dass die Bewerber aus den Vorgängen um den Lachwald-Bürgerentscheid ihre Schlüsse gezogen hatten. So stand eine bessere Bürgerbeteiligung sowie Transparenz in jedem der fünf Wahlprogramme. Die Entwicklung künftiger Wohngebiete solle nur behutsam und mit Bedacht erfolgen, auch hier waren sich alle einig. Einen absoluten Verzicht auf neue Baugebiete wollte hingegen auch keiner aussprechen.

Vorstellungsrunde

Bei der Vorstellungsrunde fiel Kandidat Sven Schiebel aus dem üblichen Muster, indem er die Zuhörer bat, ihre Augen zu schließen und ihm auf eine Gedankenreise zu folgen. Diese Aufforderung sorgte für Überraschung und Gelächter im Publikum.

Bettina Meier-Augenstein versprach den Bürgern “eine Stadt, auf die Sie stolz sein können”. Maria Schneller betonte, seit sieben Jahren in Stutensee zu wohnen – im Gegensatz zu den meisten anderen Kandidaten, die aus Karlsruhe bzw. Durlach kommen, aber allesamt Verwandte oder Freunde in Stutensee vorweisen können.

Martin Pötzsche nahm als einziger direkt Bezug auf den Lachwald-Bürgerentscheid, bei dem ihn das bürgerschaftliche Engagement beeindruckt habe. Petra Becker betonte, im Falle ihrer Wahl keine Oberverwaltungsbeamtin sein zu wollen. Vielmehr wolle sie für frischen Wind sorgen.

Fragen der Bürger

Die Fragen aus der Bevölkerung waren thematisch sehr vielfältig. Es ging um den viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke, den alle Kandidaten ablehnten und lieber Alternativtrassen suchen wollten, und die finanzielle Situation der Stadt, die alle als mehr oder weniger gut einschätzten. Die Schaffung von kostengünstigem Wohnraum sahen alle als wichtig an – wobei Pötzsche bemerkte, dass das auf städtischem Grund einfacher zu realisieren sei. Das war genau die Argumentation der Verwaltung gewesen, den Lachwald zu bebauen.

Ein konkretes Problem griff eine Bürgerin aus Blankenloch auf, die ihren Stadtteil sehr schlecht an die L560 angeschlossen sah. Sie erhielt dafür die Zustimmung aller Kandidaten. Große Hoffnung auf eine Änderung der Situation wurde ihr jedoch nicht gemacht, weil eine andere Verkehrsführung aufgrund von Bahnstrecke und Gewässern baulich und finanziell schwierig sei.

Dafür konnten die Bewerber beantworten, ob sie nach ihrer Wahl nach Stutensee ziehen werden. Meier-Augenstein und Pötzsche sagten dies sofort zu, Becker wolle sich hier eine Zweitwohnung nehmen. Schneller und Schiebel wohnen bereits in Stutensee.

Auf die Frage des Vorsitzenden der Freien Wähler, Jens Richter, nach der Zusammenarbeit mit den Ortschaftsräten, beteuerten alle Kandidaten die Wichtigkeit dieser Gremien. Pötzsche, derzeit Ortschaftsrat in Durlach, konnte das aus seiner täglichen Praxis schildern.

Die Frage des früheren Baubürgermeisters Matthias Ehrlein, ob Stutensee weiter wachsen müsse und, wenn ja, wo, wurde nicht konkret beantwortet. Alle Kandidaten wollen die Ergebnisse der Perspektivwerkstatt abwarten und das weitere Vorgehen gemeinsam mit den Bürgern erarbeiten.

Ihr Verhältnis zu den Kirchen und die Zusammenarbeit sahen alle Kandidaten als wichtig an. Schneller und Schiebel erwähnten, dass sie in ihren Gemeinden bereits aktiv mitarbeiten würden.

Weitere Veranstaltungen

Weitere öffentliche Vorstellungen finden am 28.6. in Spöck (Spechaahalle), am 2.7. in Staffort (Mehrzweckhalle) und am 4.7. in Friedrichstal (Sängerhalle) statt. Die Wahl ist am 8. Juli.

Kommentare

Eine kleine Ergänzung an MeinStutrnsee:
Wenn Sie schon unseren ehemaligen Bürgermeister und den Vorsitzenden der freien Wähler namentlich erwähnen, dann sollten Sie auch der Vollständigkeit halber erwähnen, dass der grüne Gemeinderat Karl Mittag gezielt eine Frage an den OB-Kandidat der Grünen Herr Pötzsche gestellt hat. Ein Schellm der Böses dabei denkt. Aber darf ein Gemeinderat überhaupt eine Frage stellen? Was sagt die Wahlkommission dazu?
Hat auf jeden Fall ein Gschmäckle.

In diesem Satz fehlt ein Wort – vermutlich das Wort: “Wohngebiete”

“Die Entwicklung künftiger [WOHNGEBIETE] solle nur behutsam und mit Bedacht erfolgen”

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Ja, danke für den Hinweis, ist korrigiert (falls Sie uns beim Redigieren unterstützen wollen, gerne melden ;-)).

Ich habe mir in den letzten Tagen und Wochen viele Gedanken über die OB-Wahl gemacht. Ich habe Prospekte gelesen, im Internet recherchiert, die Veranstaltung in Blankenloch besucht, mit Bekannten gesprochen und tatsächlich mit allen Kandidatinnen und Kandidaten persönlich sprechen können.

Mein persönliches Fazit: Frau Schneller und Herr Schiebel spielen eine untergeordnete Rolle. Für Frau Schneller scheint die Kandidatur ein netter Spaß zu sein (nochmal: das ist meine Einschätzung) und für Herrn Schiebel ein Stück Lebenserfahrung (auch hier: das ist meine Einschätzung).

Verbleiben noch Frau Maier-Augenstein, Herr Pötzsche und Frau Becker.

Herr Pötzsche hat mich im persönlichen Gespräch enttäuscht, bei seiner Rede in der Festhalle aber wiederum überrascht. Vielleicht kann er es nicht so mit den Menschen im 4-Augen-Gespräch, aber seine Rede war gut. Bei Herrn Pötzsche denke ich grundsätzlich, dass er mit einer guten Verwaltung im Rücken das Amt irgendwie ausfüllen könnte. Aber, ob er das wirklich möchte und ob er selbst wirklich daran glaubt? Ich weiß es nicht und ich konnte es in unserem kurzen Gespräch auch nicht wirklich aus ihm herauskitzeln. Die Grünen und ihre BI, die ihn unterstützen strotzen dagegen nur so vor Selbstvertrauen, welches sie seit dem Bürgerentscheid wie eine Monstranz vor sich her tragen. Ich denke jedoch, dass Grüne und BI sich dabei überschätzen, denn der Bürgerentscheid wurde nicht durch mehrheitlich ideologisch geprägte Bürgerinnen und Bürger gewonnen, sondern auf Grund einer allgemeinen Unzufriedenheit. Herr Pötzsche hat aber noch einen anderen Klotz am Bein: während die Grünen bei jeder sich bietenden Gelegenheit „Frauen an die Macht“ fordern, haben sie einen Mann aufgestellt. Die anderen Parteien unterstützen hingegen Frauen. Die Gespräche mit meinen Bekannten zeigen auf, dass die Zeit für eine Frau reif ist in Stutensee. Ich lehne mich daher aus dem Fenster und schätze, dass Pötzsche eine Nebenrolle spielen wird, auf Grund der Zuspitzung auf zwei Frauen. Er kann dabei eigentlich nur verlieren.

Sowohl Frau Meier-Augenstein als auch Frau Becker traue ich es zu das Amt zu führen. Frau Meier-Augenstein kann auf eine fast 20-jährige kommunalpolitische Erfahrung zurück blicken und bringt Kontakte aus ihrer Zeit im Landtag mit. Frau Becker hat langjährige Verwaltungserfahrung und scheint juristisch versiert zu sein. Beide Damen werben „mit Herz“, wobei die Vermutung nahe liegt, dass Frau Becker hier abgeschrieben hat, da Frau Meier-Augenstein den Slogan zuerst veröffentlicht hat ;-) Aber grundsätzlich scheint es gerade nach dem Fiasko „Bürgerentscheid“ und dem verloren gegangenen Vertrauen eher wichtig zu sein „mit Herz“ zu agieren als mit Paragraphen. Letzteres wiederum könnte Frau Becker zum Verhängnis werden, denn wer in der Welt der Paragraphen lebt, wird diese nur unschwer ablegen können.

Die Frage nach dem Alter kam in den letzten Tagen auch häufiger zur Sprache. Frau Becker hat mit 57 Jahren zwar mehr Lebenserfahrung und sie bringt Erfahrung in der Verwaltung mit. Aber in der Politik dauern manche Ideen bis zur Realisierung doch sehr lange. Ich möchte das mal am Beispiel der Stadtbahn fest machen. Die Stadtbahn nach Blankenloch wurde zwar von Herrn Demal eingeweiht, die eigentliche Ideen und Konzepte wurden aber noch von seinem Amtsvorgänger Richard Hecht entwickelt. Daher bin ich mir nicht sicher, ob eine Kandidatin, die nur eine Periode machen wird, den notwendigen visionären Geist versprüht. Schlecht angekommen ist bei Nachgesprächen in der Festhalle außerdem, dass Frau Becker nicht wirklich nach Stutensee umziehen möchte, sofern sie die Wahl gewinnt. Es reicht halt nicht, wenn „man abends mal durch die Straßen geht“ (siehe Interview meinstutensee.de 22.06.2018).

Frau Meier-Augenstein ist zwar deutlich jünger und könnte auch langfristige Ziele begleiten, sie bringt Finanzerfahrung mit, sie kommt aus der freien Wirtschaft und denkt sicherlich nicht in festen eingefahrenen Verwaltungsstrukturen. Sie hat einen weiteren großen Vorteil: Sie hat mit ihrem Wahlkampf ungefähr vier Wochen Vorsprung. In meinem Bekanntenkreis gibt es kaum jemanden, der sie noch nicht irgendwo persönlich getroffen bzw. mit ihr gesprochen hat. Ihr könnte allerdings die Nähe zur CDU zum Verhängnis werden. Zwar werden auch Herr Pötzsche (Grüne) und Frau Becker (Freie Wähler/SPD) von Parteien unterstützt, aber wenn man die Stimmung vom Bund auf Stutensee überträgt, dann schadet dieser eher Frau Meier-Augenstein. Es sei denn, die Wählerinnen und Wähler schaffen es tatsächlich die Parteien auszublenden und die OB-Wahl zu einer echten Persönlichkeitswahl zu machen, mit Sympathie, Erfahrung und Können. So sollte es eigentlich sein!

Wie eingangs erwähnt: Das ist mein persönliches Fazit! Bisher! Ich werde mir noch weitere öffentliche Vorstellungen in den anderen Stadtteilen anschauen und mich dann entscheiden.

@ Badische Instanz
Super zusammengefasst, besser und richtiger geht es nicht! 100% Zustimmung!
Bleibt zu hoffen, dass das am 8.7. auch mindestens 50,1% der Wählerinnen und Wähler so sehen.

Zweitwohnung in Stutensee?

Dieser Ansatz zur Lösung der viel beschworenen Wohnungsknappheit gerade in Stutensee ist echt “zukunftsorientiert”, damit liegt Frau Becker ganz weit vorne. Aber juristisch gesehen natürlich voll ok!

Fr. Meier-Augenstein hatte es voll drauf eine Phrase nach der anderen zu dreschen. Diese Frau wirkt unglaublich künstlich und aufgesetzt. Nichts an ihr wirkt authentisch. Sie will einen gut dotierten Job. Egal wo.

Hr. Pötzsche überraschte mich. Er wirkte wirklich symphatisch und fähig.

Fr. Becker darauf zu reduzieren, dass sie ihren Famillienwohznsitz in Durlach nicht aufgeben möchte ist schwach. Die Frau scheint fähig und staatstragend.

Fr. Schneller wusste unerwartet vieles, ihre Bewerbungsrede klang nach einem ehrlichen Bestreben Stutensee zu verbessern. Klassische Satireelemente der PARTEI Fehlanzeige. Schade aber nicht schlimm.

Hrn Schiebels Ausführungen wurden zwar mit dem ein oder anderen Lacher/Raunen honoriert, doch auch ihm glaube ich seine Bestrebungen Stutensees Wesen zu verbessern.

Meine Meinung: Für Stutensees Seele wäre ein OB der hier wohnt und bereits Erfahrung mit der Gemeinde und den Menschen hier hat das Beste. Zwar haben Schiebel und Schneller keinen Kommunalpolitischen oder Verwaltungstechnischen Hintergrund. Aber beide verstehen sich als Moderatoren und Bindeglied zwischen den einzelnen Gruppen. Natürlich werden diese beiden Kandidaten keine Chance haben.
Bleiben noch die drei anderen. Hier kann ich nur hoffen, dass Fr. Meier-Augenstein nicht gewinnt. Einen Karrieremenschen mit CDU-Parteibuch im Rathaus bringt vielleicht Stutensees Wirtschaft weiter voran, aber gesellschaftlich und qualitativ sehe ich schwarz

Für alle fünf Kandidaten wäre der OB-Sessel in Stutensee ein Karrieresprung. Aber ist das verwerflich? Das ist doch normal. Jeder Mensch versucht voran zu kommen. Mit so einem Karrieresprung sind aber auch Verpflichtungen verbunden (Abendtermine, Wochenendtermine – im Prinzip immer im Dienst!).

@ Fr. D

Perfekte Zusammenfassung – Der Vortrag von M-A erinnerte mich außerdem an verschiedene Prüfungen in meiner Kindheit – perfekt auswendig gelernt, aber nicht alles verstanden…..

Oje, ihre Unkenntnis schreit ja zum Himmel.
Seit wann gibt es bei der CDU ein Parteibuch??? Das gibt es nur bei der SPD und die unterstützt ja die von Ihnen in den Himmel gelobten Frau Becker.
Außerdem läuft die Argumentation bzgl. CDU-Zugehörigkeit ins Leere. Frau Meier-Augenstein hat ja bereits mehrfach, sowohl im Internet, in ihren Prospekten und bei der Versammlung bestätigt, dass sie die Parteiämter aufgeben wird.

Also lassen sie sich was anders als Gegenargument einfallen.

Meine Theorie ist folgende – Frau Meier-Augenstein wurde von der CDU ausgewählt, vorbereitet und unterstützt. Sie weiß allerdings, dass sich die Nähe zur Partei und vor allem zu einzelnen Funktionären eher negativ bemerkbar machen würden, aus diesem Grund hält sie im Moment Abstand und macht Werbung mit “Ämter niederlegen” etc. Wahrscheinlich alles auch noch mit ihrem Förderer abgesprochen. Da hätte ich mir gewünscht, dass sie zumindest dazu steht. Da werden mir schon wieder zuviele Dinge verdreht…. Na ja, große Politik halt im relativ kleinen Stutensee – schade…..aber wie gesagt, alles nur meine Theorie, kann ja auch gaaaannnnz anders sein…..;-)

Lieber älterer Herr aus Staffort,
in meinem Dreizeiler zu Fr. Meier Augenstein sind tatsächlich noch andere Argumente zu finden. Für Sie suche ich diese gerne noch raus: unauthentisch, künstlich, aufgesetzt, Phrasenschwein fütternd.

Wer ganze Texte lesen kann, ist klar im Vorteil.

@Politik: Nennen Sie mir einen Bürgermeister/Oberbürgermeister in unserer Region mit Parteimitgliedschaft, der unter dem Parteinamen kandidiert hat. Ich kenne keinen einzigen. Es ist üblich und gehört sich auch so, dass ein Bürgermeister/Oberbürgermeister sich neutral verhält, unabhängig kandidiert und nach der Wahl unpolitisch agiert.

Zugegeben, es gereicht derzeit in Stutensee keinesfalls zum Vorteil CDU-Mitglied zu sein und auch noch Funktion und Parteiamt zu haben. Aber sind wir doch mal ehrlich, all das Negative, das man mit der CDU in Stutensee verbindet, konzentriert sich auf einige Personen, Wortführer, die natürlich die Partei vertreten. Somit ist meines Erachtens nicht die Frage nach der Parteizugehörigkeit von Interesse, sondern vielmehr die Frage, inwieweit die Kandidatin die gleiche Gesinnung vertritt, wie diese Personen und ob sie in irgendeiner Abhängigkeit zu ihnen steht.
Frau Becker signalisiert hingegen schon heute, daß sie die Unterstützung von SPD und Freien Wählern unbedingt will und braucht. Und die haben sich ja auch nicht mit „Ruhm bekleckert“, wie man so schön sagt.
Letztendlich wir es doch eher darau hinauslaufen, ob man eher eine (im positiven Sinne) gesetzte, juristisch ausgebildete Persönlichkeit für eine Wahlperiode bevorzugt, oder eine jüngere, in Finanzwesen ausgebildete Persönlichkeit, die wahrschinlich noch viele Visionen und gegebenenfalls noch viele Jahre als OB vor sich hat. Auch wenn ich selbst schon auf die Sechzig zugehe, denke ich, dass man auch mal auf jüngere vertrauen kann.
Es ist nicht so einfach und bleibt spannend!

Frau MA ist die einzige Kandidatin, die öffentlich nicht zu ihren Unterstützern bzw ihrem Unterstützer steht, obwohl sie von allen Kandidaten auch noch am meisten Unterstützung erhält – da ist für mich keine Grundlage für einen solchen Posten, wie war das mit der Transparenz? Und alt oder jung spielt keine Rolle, entscheidend ist immer gut oder schlecht.

Wenn der Vorwurf lautet dass ihr Vortag perfekt war…… na ja dann lassen wir das mal so stehen.

Immerhin kann Frau Meier-Augenstein alleine auf die Menschen zugehen. Herr Pötsche macht Wahlstände ohne dass er dabei ist. Frau Becker kann ohne die ehemaligen FW und die SPD noch nicht mal Hausbesuche machen.

FH...

In der Tat, Frau Meier-Augenstein polarisiert (auch mich). Vom Papier her beste Voraussetzungen, wenn man davon absieht, dass hier immer wieder “CDU” auftaucht, was für sich genommen aber auch kein KO-Kriterium sein sollte.
Auf der Vorstellung in Blankenloch fiel mir allerdings auf, dass der Bewerberin mehrfach die Mundwinkel abstürzten und sie nur unter Anstrengung ein Lächeln aufsetzen konnte. Frau M-A wirkte verkrampft und angespannt. Die Eröffnung ihrer Rede war entlarvend: Sie zitierte eine Quelle nach der (angeblich) vom Verhalten und Engagement vor der Wahl auf das im Amt nach der Wahl geschlossen werden könnte. Getreu nach dem Motto: Ich treibe mit meinen Wahlständen, Flyern, Haus- und Vereinsbesuchen, Web- und Facebookauftritten, eigener Umfrage auf ganzseitigen Inseraten einen riesen Aufwand, viel größer und länger als der der Mitbewerber, also müsst ihr mich auch (gefälligst) wählen.
Offensichtlich will Frau M-A, koste es was es wolle (nicht nur finanziell), krampfhaft den OB-Posten. – Mir persönlich kommt ihre aalglatte, perfekt durchorganisierte Kampagne unsympathisch rüber.

@FH:
Bin völlig Ihrer Meinung. Doch ich möchte noch einen drauf setzen: die Kampagne ist nicht nur unsymphatisch, sondern erschreckend und entlarvend.

Es steht jedem frei seinen Wahlkampf zu machen wie er möchte, aber eines ist dabei wichtig: dass die Menschen in Stutensee eine echte Möglichkeit haben die Bewerber kennenzulernen. Plakate sind da beispielsweise wenig hilfreich und eher ärgerlich, wenn die stellenweise knappen öffentlichen Parkplätze auch noch mit Anhängern blockiert werden (mobile Werbeanlagen). Darauf sollten die Verantwortlichen einfach komplett verzichten. Aber es gibt andere Möglichkeiten die Bewerber kennenzulernen: persönliche Gespräche und Prospekte, also z.B. Haus- und Vereinsbesuche sowie informative Werbung in Briefkästen verteilen. Auch das gehört zur Transparenz und Offenheit. Herr Schiebel hat eine etwas größere Postkarte verteilt mit relativ kleiner Schrift, Herr Pötzsche hat einen DinA4-Zettel einwerfen lassen, Frau Becker ebenfalls eine etwas größere Postkarte, von Frau Schneller hatte ich noch nichts im Briefkasten und Frau Meier-Augenstein hat zu Beginn einen umfassenden Brief verteilen lassen und jetzt habe ich noch eine informative Broschüre gesehen – sowas braucht der Bürger, um sich ein Bild zu machen. Bleibt zu hoffen, dass die anderen Bewerber auch noch informative Unterlagen für die Einwohner bereitstellen, denn auf den Homepages sind alle Bewerber ziemlich schwach.

Kommentare ohne vollständigen Namen finde ich schwach und feige.
Bitte Antworten nur mit vollständigen Namen.

@Kurt Gorenflo:
Diese Diskussion ist überflüssig. Akzeptieren Sie einfach, dass die Spielregeln hier und generell im Internet so sind oder lassen sie es sein und schweigen sie.

An Wahlbeobachter oder Richter

Welches Problem haben Sie mit mobiler Wahlwerbung? Vielleicht dass hier nicht CDU oder Meyer Augenstein draufsteht. Immer an der eigenen Nase halten.

@Hassmann:
Wo das Problem ist? Steht doch da. Es werden insbesondere öffentliche Stellplätze über längere Zeiträume blockiert.
Das war bereits im Frühjahr mehr als nervig.
Zumal man sich schon fragen kann, warum Umweltschützer zu so Mittel greifen: Anhänger durch die Gegend zu fahren spricht nicht unbedingt für Umweltfreudkeit und Nachhaltigkeit. Warum nicht einfach per Bahn rumfahren und ganz normal wie die anderen auch einfach die Plakate aufhängen. Lässt tief blicken, so ein Selbstverständnis.

Stopp stopp stopp! Ich habe mit keiner Partei oder Wählervereinigung etwas zu tun. Aber wie Großgrundbesitzer schon sagt: Parkplatzsuchende Autofahrer stören sich daran.

Großgrundbes und Wahlbeobachter

Die Angst vor Stimmenverlusten der Abholzer muß sehr groß sein,seit das Mitteilungsblatt nicht mehr zur Verfügung steht.

Hier mal die bisherigen Stellplätze,
Badstraße nach dem Schwimmbad: nächstes parkende Fz ca 150m entfernt. Standzei t5 Stunden

Endhaltestelle Spöck ca 100 Parkplätze ca 10 belegt steht seit gestern Mittwoch

Tolnaplatz es passt an diesen Parkplatz kein Fz da sonst die Einfahrt der Garage verstellt wird.Also keine Blockierung eines Parkplatzzes.

So und jetzt erklären Sie mir mal die Verkehrswidrigkeit,oder Blockierung von dringend benötigten Stellplätzen,die Anhänger werden alle 3 bis 5 Tage umgestellt ,erlaubt sind 2 Wochen..

Zu der PLakatierung der Abholzerfraktion:
ich glaube nicht ,dass die anderen Plakate mit der Bahn spazieren gefahren werden und auch nicht mit dem Fahrrad. Weiterhin sollten Verkehrszeichen ,Bahnanlagen nicht zur Plakatierung benutzt werden ,also an der eigenen Nase halten. Es wird hier nichts verbotenes durchgeführt.
Und wenn man sich hier so aufspielt ,vielleicht mit richtigem Namen.

Ist es tatsächlich so, dass Kompetenz und Durchsetzungswille ein Manko sind, wenn man für der OB-Posten in Stutensee kandidiert? Fantasien von Wohlfühloasen und Insektenschutz sind nicht die vorrangigen Probleme einer großen Kreisstadt. Da bedarf es anderer Fähigkeiten. Ein fundiertes Wissen über Finanzen täte uns jetzt wirklich not. Ich gebe auch zu bedenken, dass wir Bürger von unserem zukünftigen Stadtoberhaupt auch außerhalb unserer Stadtgrenzen vertreten werden müssen, als da wären Nachbarschaftsverband, Regionalverband u. ä. Da kann ich mir einige Kandidaten überhaupt nicht vorstellen.
Nach einer 27-jährigen Amtszeit des letzten OB klingt eine nur auf eine Amtsperiode beschränkte Amtszeit verlockend. Aber 8 Jahre scheinen mir für das erfolgreiche abschließen von visionären Projekten zu kurz.
Was bleibt uns da für eine Wahl?!

-kgb-

Wir möchten an den obigen Kommentar von „BI Badische Allianz“ anknüpfen und insbesondere zur Unterstützung des Kandidaten der Grünen durch die BI „Lachwald erhalten“ einige Bemerkungen machen.

Am 18. Februar hat sich eine überwältigende Mehrheit der Stutenseer Bürgerinnen und Bürger aus allen politischen Richtungen für den Erhalt des Lachwaldes ausgesprochen. Dafür ist unsere Bürgerinitiative „Rettet den Lachwald“ dankbar.
Hätten nur die Anhänger einer politischen Richtung/Partei (z. B. die Grünen) für den Lachwald gestimmt, dann hätte der Wald nicht den Hauch einer Chance gehabt.

Wir respektieren die unterschiedlichen politischen Ansichten der vielen Einwohner Stutensees, die für den Lachwald gestimmt haben. Deshalb wird von unserer Bürgerinitiative, die immer unabhängig und politisch neutral war, auch keine Kandidatin/kein Kandidat im aktuellen OB-Wahlkampf aktiv unterstützt. Wir sind der Meinung, dass die Stutenseer Bürgerinnen und Bürger sich völlig unbeeinflusst ein Bild von den Kandidatinnen und Kandidaten machen sollten, um sich dann zu entscheiden.

Wir wollen nicht, dass das Votum der großen Mehrheit in Stutensee und unser Kampf für den Lachwald im laufenden Oberbürgermeisterwahlkampf instrumentalisiert werden. Die Verantwortlichen der BI „Lachwald erhalten“ hatten ein Mandat für den Erhalt des Lachwalds, nicht aber für die einseitige Empfehlung der Wahl eines Stadtoberhauptes. Zudem hat die Abstimmung zum Erhalt des Lachwaldes gezeigt, dass viele, politisch breit gefächerte Stutenseer Bürgerinnen und Bürger sehr wohl in der Lage sind, ohne Bevormundung selbständig eine Entscheidung zu treffen.

Und wenn dann auch noch die BI „Lachwald erhalten“ in einer Anzeige in der aktuellen Stutensee Woche zur Unterstützung des Kandidaten der Grünen sich selbst als die „Gewinner“ des Bürgerentscheides bezeichnet (wir wissen nicht, ob mit oder ohne Einverständnis von Herrn Pötzsche), ist das ein Schlag ins Gesicht der vielen Menschen in Stutensee, die durch ihren unermüdlichen Einsatz oder ihre Stimme den Lachwald vor der Abholzung bewahrt haben.

Wer sich jetzt, nach dem eindeutigen Votum der Bürgerinnen und Bürger und dem darauffolgenden einstimmig gefassten Beschluss des Stutenseer Gemeinderates, den Lachwald endgültig aus dem Flächennutzungsplan herauszunehmen, immer noch rückwärtsgerichtet als „Gewinner“ feiert, hat nicht verstanden oder nimmt es bewusst in Kauf, dass dadurch die Fronten in Stutensee weiter bestehen bleiben.

Der Lachwald ist gerettet. Wir müssen nun nach vorne schauen und brauchen einen Neuanfang in Stutensee. Und wir brauchen wieder ein qualifiziertes Stadtoberhaupt, das für alle Menschen in unserer Stadt da ist.

FH...

Ich könnte jetzt viel schreiben …
… aber es spricht doch nichts dagegen, dass – nach vorne geschaut – dieses “qualifizierte Stadtoberhaupt” für einen Neuanfang, auch wenn er jetzt von der anderen BI unterstützt wird, Herr Pötzsche sein könnte – oder??

@Gompper/Vogt:
Erstmal ein großes Lob und auch Danke, dass ihre BI nun wirklich nach vorne schauen, konstruktiv an der Zukunft von Stutensee mitwirken will. Ebenso danke, dass sie sich von dem Mißbrauch des Bürgerentscheidsieges für die OB-Wahl distanzieren.

@FH:
Sie haben sicher recht, es spricht nichts dagegen, dass ihr grüner Kandidat die Wahl gewinnt.
Aber bei genauerer Betrachtung spricht halt aber auch wirklich garnichts für ihn obwohl er bei den Veranstaltungen besser war, als ich erwartet habe.
Ein zufriedenstellender 3. Platz wird aber als Trostpreis schon rausspringen, keine Sorge.

Beim Stichwort „Gewinner“ musste ich heute auch den Kopf schütteln, als ich die Anzeige im Amtsblatt gelesen habe. Wenn das das neue Niveau in Stutensee sein soll, dann verstehe ich das nicht. Der Lachwald bleibt und das ist auch gut so! Daher habe ich für den Erhalt gestimmt. Ich dachte eigentlich, dass das Thema Lachwald erledigt ist. So habe ich zumindest alle Fraktionen verstanden. Diese haben sich eindeutig geäußert. Oder habe ich etwas verpasst? Ich verstehe aber auch nicht, dass Herr Pötzsche und die Grünen sich für diese weitere Spaltung der Bevölkerung her geben. Das muss an der personellen Verquickung zwischen Grünen und Lachwald erhalten liegen. Aber letztlich sehe ich es wie BI Badische Instanz ==> die Bürger haben in einer Sachfrage entschieden. Aber jetzt geht es um eine Persönlichkeitswahl. Ich denke schon, dass die Bürger schlau genug sind, um das zu erkennen.

Ich habe mich im Vorfeld des Bürgerentscheids immer gefragt weshalb es zwei Bürgerinitiativen in der gleichen Sache gibt. Ich glaube es jetzt zu wissen. Es gibt einfach Charaktere, die nicht zusammen passen. Daher ein Lob an Gompper/Vogt für die klaren und wahren Worte!

Bei der heutigen Infoveranstaltung in Spöck konnten die Teilnehmer Zeuge einer interessanten Aussage werden. Erneut stand die Wohnortfrage im Raum. Herr Pötzsche und Frau Meier-Augenstein erklärten erneut konkret, dass sie im Falle einer Wahl komplett nach Stutensee ziehen werden. Gut so, aber soweit nichts Neues! Frau Becker hingegen eierte erneut rum und beklagte sich vor den erstaunten Zuhörern, dass sie in Blankenloch falsch verstanden worden sei – aber am Ende stand wiederum kein klares „ja“ zu einem kompletten Umzug. Es gab in der Veranstaltung in Blankenloch nichts falsch zu verstehen. Frau Becker sagte in Blankenloch am Dienstag exakt das was sie auch hier bei Meinstutensee im Interview gesagt hat (abends durch die Straßen gehen und Menschen treffen). Ergänzt hat sie das mit der Aussage, dass sie in Blankenloch eine Zweitwohnung nehmen, aber in Durlach bleiben wird (Zitat „So ein Haus verkauft man doch nicht.“). Da gab es nichts falsch zu verstehen. Heute hat sie sich trickreich um eine Aussage gedrückt, was Juristen ja bekanntlich beherrschen. Transparent war auch das wieder nicht. Obwohl – eigentlich war es transparent: sie bleibt hauptsächlich in Durlach. Ein vom Volk gewählter Oberbürgermeister gehört aber in „seine“ Stadt. Dabei bleibe ich!

FH...

Als Außenstehender (nördlicher Stadtteil, in keiner BI oder Partei (daher ist Herr Pötzsche auch nicht – wie oben geschrieben – “mein” Kandidat) kann ich dem nur beipflichten.
Nach der Argumentation von Gompper/Vogt müssten sich die BIs auflösen, da ihr Anliegen erfüllt wurde. – Oder eben – mit wirklichem Background – sich weiter für die Belange der Natur und Umwelt einsetzen. Dass die BI “Lachwald erhalten” grün angehaucht ist, sollte mittlerweile kein Geheimnis mehr sein. Sie selbst hat sich (soweit mir bekannt) nie als überparteilich dargestellt. Es ist legitim, dass BIs – wie auch Parteien – Kandidaten unterstützen. Selbstverständlich kann man dies nicht im Namen der 2999 Unterstützer des Bürgerbegehrens zur Sachfrage “Lachwald” tun (wird ja, soweit mir bekannt, auch nicht gemacht), dass man auf den erfolgreich durchgeführten (um nicht “gewonnenen” zu sagen) Bürgerentscheid verweist, laut Faltblatt Pötzsche dessen Motivation hier anzutreten (“Dies hat mein Interesse geweckt an der Kandidatur…”) kann dagegen kaum verwerflich sein.

Vielen Dank Herr Dr. Gompper und Herr Vogt für diese Worte. Ich glaube Sie sprechen vielen Stutenseern aus der Seele.
Ich frage mich so langsam ob es im Moment immer noch über den Lachwald geht oder um die bevorstehende OB-Wahl. Ich kann dieses Thema Lachwald nicht mehr hören und aus Gesprächen heraus sehen das einige Stutenseer genau so, egal aus welchen Stadtteilen. Ich selbst habe für den Lachwald erhalten gestimmt, doch wenn ich jetzt mitbekomme wie das in einen OB-Wahlkampf mit eingebaut wird schäme ich mich schon fast dafür.
Das Thema Lachwald ist zum Glück abgehakt, jetzt geht es an neue Aufgaben. Nämlich ein neues Stadtoberhaupt zu wählen. Jeder hat seine Meinung zu den Kandidaten und soll das wählen was er für richtig hält. Nur weil mein für den Lachwald erhalten gestimmt hat, heißt es nicht nachhaltig man darf jetzt nur noch “grün” wählen. Der Wahlkampf ist offen und wir werden am 8. Juli bzw. 22. Juli sehen für wen sich Stutensee entschieden hat.

FH...

@Stutenseer
Dass Sie jetzt eine(n) OB wählen dürfen/müssen liegt nur daran, dass Sie im Februar für den Lachwald gestimmt haben. Da ist es nur allzu logisch, dass dieses Thema im OB-Wahlkampf wieder auftritt. – Oder?

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OB Demal ist aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Es ist Ihr gutes Recht, eine Verbindung zum Bürgerentscheid herzustellen, aber das ist reine Spekulation. Deshalb bitte sachlich bleiben.

Ich habe aber NICHT gegen den OB gestimmt, sondern rein für den Erhalt des Lachwaldes. Denn im Vergleich zu einigen anderen denke ich sehr wohl, dass der OB sehr viel für Stutensee geleistet hat. Jahrelang hat kein Mensch irgendetwas gesagt, da war alles Recht. Und das jetzt an einem Thema auszumachen und teilweise beleidigend und persönlich gegen eine Person zu gehen ist nicht in Ordnung.
Für mich hat die OB-Wahl nichts mehr mit der Lachwald-Entscheidung zu tun. Im Gegenteil, ich finde es sehr schade, dass Herr Demal zurückgetreten ist. Warten wir erstmal ab was nach kommt. Aber manche fangen ja jetzt bereits ganz gut an gegen jeden und alles zu schießen, ist natürlich immer einfach zu motzen. Irgendwann wird man sich vielleicht den alten OB zurückwünschen…

Das eindimensionale Denken mancher Menschen stimmt mich sehr traurig.
Stark beeinträchtig durch persönliche Abneigungen wird immer weiter verletzt.
Die Lachwaldrettung ist ein Produkt aus verschiedensten Mosaiksteinen über einen langen Zeitraum, sowohl aus den Reihen der Befürworter, als auch aus den Reihen der Gegner.
Es ist mit Sicherheit kein Einzelverdienst, mit welchem man sich rühmen sollte.

Ich erfreue mich am lebendigen Wald mit seinem täglichen Vogelkonzert! Danke.

Und nun bitte einen Haken machen:
– Lachwald gerettet
– neutraler Neuanfang für Stutensee am 8. Juli

Ein neutraler Neuanfang klingt gut, der ist aber mit Herrn Pötzsche jetzt nicht mehr möglich, da er von einer BI unterstützt wird, die weiterhin spaltet und nicht daran interessiert ist Wunden zu heilen, sondern Salz in Wunden zu streuen. Mit Herrn Pötzsche von den Grünen wäre ein Neuanfang möglich gewesen. Mit einem Herrn Pötzsche von Grünen UND der BI “Lachwald erhalten” kann es keinen Neuanfang geben. Daher: Es war ein strategischer Fehler von Herrn Pötzsche sich von DIESER Bürgerinitiative unterstützen zu lassen. Er ist somit nicht mehr unabhängig!

Die Bürgerinitiative „Lachwald-erhalten“ wurde im Frühjahr 2017 gegründet um ein Bürgerbegehren für den Erhalt des Lachwalds durchzuführen. Der Gemeinderat Stutensee hatte 2 Wochen zuvor den Aufstellungsbeschluss zur Bebauung des Lachwalds gefasst.
Die einzige rechtliche Möglichkeit gegen diesen bereits Beschluss vorzugehen, war ein Bürgerbegehren mit dem Ziel zur Erreichung eines Bürgerentscheids. Nach der Schaffung der notwendigen gesetzlich vorgeschrieben Voraussetzungen wie z. B. die Erstellung des von der Stadt geforderten Kostendeckungsvorschlags in Höhe von 8,5 Millionen Euro, das Sammeln der notwendigen Unterschriften sowie der Formulierung des Wahlscheines, stellten wir bei unserer Stadt den Antrag auf einen Bürgerentscheid, der vom Gemeinderat auch so beschlossen wurde.
Damit war die Möglichkeit gegeben, dass die Wähler von Stutensee über den Erhalt des Lachwalds abstimmen konnten. Einzelheiten können Sie unserer Homepage http://www.Lachwald-erhalten.de entnehmen.

Nach dem eindeutigen Ergebnis des Bürgerentscheids haben wir unsere Gespräche mit den verantwortlichen der Stadt weitergeführt und konnten einvernehmlich die Herausnahme des Lachwalds sowie weiterer geschützter Flächen aus dem Flächennutzungsplan erreichen. Wer heute schreibt, dass durch unsere Maßnahmen die Fronten in Stutensee weiter bestehen bleiben, hat nicht verstanden, dass inzwischen Einigkeit erreicht worden ist.

Auch wenn das Ziel den Lachwald zu erhalten erreicht wurde, hat sich unsere Initiative nicht aufgelöst. Wir haben entschieden, uns weiterhin für unsere Natur in ganz Stutensee einzusetzen. Dies ist legitim, genauso wie es auch legitim ist, dass wir einen Kandidaten bei der OB Wahl unterstützen.
Wir unterstützen Herrn Martin Pötzsche, weil wir in ihm den größten Unterstützer auch unserer Anliegen sehen. Er steht als Oberbürgermeister u. a. für eine frühzeitige Einbeziehung der Bürgerschaft, um den Erhalt unserer Natur und erforderliche Baumaßnahmen in Einklang zu bringen, er steht für das Miteinander in Stutensee.
Details finden Sie auf seiner Homepage http://www.martin-poetzsche.de

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Da sich nun alle Seiten ausführlich zu der Positionierung der Bürgerinitiativen im OB-Wahlkampf geäußert haben, sollte das Thema damit erledigt sein.
Bitte äußern Sie sich nun wieder zu den Kandidaten, ansonsten behalten wir uns vor, Kommentare zu entfernen oder die Diskussion zu diesem Artikel zu schließen. Danke!

MeinStutensee, sie haben absolut Recht.. Zurück zum Relevanten.

Auffallend ist die inzwischen eingetretene Abstinenz der Verfechter von Frau Becker hier. Oder ist etwa bei SPD und freien Wähler die Einsicht eingekehrt, aufs falsche Pferd gesetzt zu haben?
Wenn man sich vor Augen führt, welche teils gravierende Fehler die Dame gestern Abend gemacht hat, ist das die einzig mögliche Erklärung. Die oben bereits erwähnt Geschichte mit dem Rumgeeiere bzgl. Wohnort ist ja nur ein Teil davon.

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@Alle, deren Kommentare ich in den letzten Minuten gelöscht habe: Natürlich kann jeder sich auch noch auf die eine oder andere Seite schlagen, aber das bringt die Diskussion nicht weiter. Beim nächsten Kommentar, der sich mit den BIs statt den OB-Kandidaten beschäftigen, werden die Kommentare hier geschlossen.