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Naturschutz trifft Landwirtschaft – Landwirte stellen ihre Arbeit vor

Rebhuhn

Bild: Karen Nagel

Pressemitteilung von Agenda | 04.07.2018 21:34 | 2 Kommentare

Die Haupterwerbslandwirte Uwe Lengert und Hans-Peter Jenisch laden zu einer Führung durch ihre Betriebe ein. Bei einer Wanderung durch die Feldflur werden sie erläutern, was sie anbauen und wie sie den Boden bearbeiten. Der ehrenamtliche Naturschutz Stutensee – BUND, NABU und Agenda “Natur und Umwelt” lädt zur Teilnahme ein, wobei sich die Gelegenheit bietet, mit den Landwirten auch über Themen wie Artenschutz und gesunde Ernährung ins Gespräch zu kommen. Die Führung beginnt am Sonntag, den 08. Juli, um 10 Uhr auf dem Lindenhof beim Schloss Stutensee.

Rebhühner sind in Stutensee vom Aussterben bedroht. Ihre Anzahl ist in den letzten Jahren dramatisch zurückgegangen, wie die Agendagruppe mitteilt. Mit den Vollerwerbslandwirten soll bei der Führung besprochen werden, was diese tun können, um diesem Trend entgegenzuwirken.

Quelle: Agenda

Bildquellen

  • Rebhuhn: Karen Nagel

Kommentare

-kwg-

Die Rebhühner sind an dieser katastrophalen Entwicklung, die sich schon viel, viel länger abzeichnet, sicherlich nicht schuld. Ich bin nur verwundert, dass man bei der geplanten Rettung und Wiederansiedlung nicht auf die Kenntnisse und Erfahrungen des Jagdverbandes und dort angesiedelter Fachleute in diesem Beratungsgremium zurückgreift. Der starke Rückgang der Population in Westeuropa wird nachweisbar auf die Zerstörung früher intakter Lebensräume durch die Umwandlung der Agrarlandschaft in riesige zusammenhängende und dann intensiv mit Großmaschinen bewirtschaftete Flächen zurückgeführt. Diese Populationsentwicklung ist in Osteuropa so nicht sichtbar, da dort immer noch genügend Lebensräume für diese Vogelart bestehen. Weshalb in Stutensee Rebhühner vom Aussterben bedroht sind, ist wenn man sich die Gesamtlage mal aus der Luft betrachtet schnell erklärt. Eine Wiederansiedlung und die Konsequenzen daraus werden nur durch weitere Flächenverluste der Landwirtschaftsflächen mit unerwünschten dazwischenliegenden größeren Heide- und Steppenflächen als Ruhebiotope möglich sein. Auf eine Interpretation aus den Reihen der Landwirtschaft oder der Agenda bin ich gespannt.

-kwg-

Glyphosat ist der Wirkstoff des populären Unkrautvernichters „Roundup“. Der Verkauf von Roundup wurde dann in Deutschland verboten, war in Frankreich aber noch lange danach erhältlich. Und Glyphosat war über Monsanto, also jetzt Bayer, schon immer auf dem Markt erhältlich. Also hat man eigentlich nur den Namen eines Produkts verboten. Der tödliche Wirkstoff ist weiter im Handel und auf dem Markt geblieben. Ja was ist denn das für eine totale Volksverarschung???


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