Von meinstutensee.de-Reporter Martin Strohal

Die im ersten Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl deutlich unterlegenen Kandidaten Martin Pötzsche (Grüne) und Maria Schneller (Die PARTEI) treten im zweiten Wahlgang am 22. Juli nicht mehr an. Das teilten beide heute mit.

Pötzsche war im ersten Wahlgang vergangenen Sonntag auf 8,2 Prozent der Stimmen gekommen. “Dieses Ergebnis hatten wir uns anders vorgestellt“, sagt der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Gemeinderat, Lars Zinow. „8,2 Prozent sind definitiv weniger, als wir uns erhofft hatten. Ebenso hat mich die geringe Wahlbeteiligung von nur 44 Prozent enttäuscht“, so der Stadtrat weiter. “Martin Pötzsches Anliegen, die Belange des Natur- und Umweltschutzes mit dem Sozialen in Einklang zu bringen, steht auch weiterhin im Mittelpunkt unserer Politik.“ Keine/r der anderen Kandidat/innen hätte sich diesbezüglich eindeutig und zudem kommunalpolitisch so kompetent positioniert wie Pötzsche. „Daher können wir auch für den zweiten Wahlgang nichts anderes empfehlen, als dass die Bürgerinnen und Bürger von Stutensee ihrem Gewissen folgen und auf jeden Fall zur Wahl gehen“, erklärt Vorstandsmitglied Susanne Suhr. „Vielleicht denken wir Wählerinnen und Wähler manchmal, dass niemand wirklich Geeignetes kandidiert. Wer aber nicht wählt, der darf auch nicht hinterher jammern, wenn er mit den Entscheidungen der Gewählten nicht zufrieden ist“, ergänzt Suhr.

Auch Maria Schneller, die am Sonntag auf 3,4 Prozent gekommen war, zieht ihre Bewerbung zurück und dankt ihren Wählern für das Vertrauen: “Danke für den Mut, etwas Neues, auf den ersten Blick Verrücktes, mitzutragen!” Sie hofft auf eine höhere Wahlbeteiligung beim zweiten Wahlgang. “Nach der Wahl ist vor der Wahl”, sagt sie. “Wählen gehen tut nicht weh.”

Nach aktuellem Stand werden am 22. Juli Bettina Meier-Augenstein, Petra Becker und Sven Schiebel antreten. Bis zum Abend des morgigen Mittwoch besteht jedoch noch die Möglichkeit, eine neue Kandidatur anzumelden oder eine bestehende zurückzuziehen.

Bildquellen

  • Wahlurne: Thomas Riedel
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