Pressemitteilung von Stadtverwaltung Stutensee

Bußgelder in Höhe von insgesamt 1.700 Euro, erhobene Sicherheitsleistungen von insgesamt 750 Euro, sechs Fahrzeug- sowie elf Personenkontrollen waren das Ergebnis einer Sperrmüllkontrollaktion in den Stadtteilen Spöck und Staffort. Dabei wurden auch neun Identitätsfeststellungen durchgeführt.

Insgesamt waren unter Leitung von Polizeioberkommissar Ottink zwölf Beamte des Polizeireviers Waldstadt, mehrere Mitarbeiter des Ordnungsamts der Stadt Stutensee sowie zwei Mitarbeiterinnen des Landratsamtes Karlsruhe, Abfallrecht, im Einsatz. Die beim Einladen oder Durchwühlen des Sperrmülls beobachteten gewerblich organisierten Rohstoffsammler wurden von den Beamten zum städtischen Bauhof im Stadtteil Blankenloch geleitet, wo sie die gesammelte Fracht ausladen und diese dann unter Aufsicht der Beamten in die vom Landratsamt Karlsruhe bereitgestellten Container einsortieren mussten. Parallel dazu wurden die Papiere der teilweise schon zum wiederholten Male erwischten Täter kontrolliert, Bußgelder verhängt und Platzverweise ausgesprochen. „Das rechtswidrige Abgreifen von Rohstoffen aus dem Sperrmüll bewegt sich immer noch auf hohem Niveau, die aktuelle Kontrollaktion verdeutlicht einmal mehr, dass es sich hierbei nicht um Bedürftige, sondern um professionell agierende und gewerblich organisierte Wertstoffsammler handelt“, erklärte Thomas Schoch, Ordnungsamtsleiter der Stadt Stutensee. Durch das Sammeln der Rohstoffe entstehen zum einen durch den Wegfall der Wiederverwertung höhere Müllgebühren und es kann durch die unsachgemäße Demontage und Entsorgung von wertlosen Resten zu Umweltschäden kommen.

Quelle: Stadtverwaltung Stutensee

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  • Sperrmüllkontrollaktion: Stadt Stutensee
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