Pressemitteilung von Stadtverwaltung Stutensee

Am Dienstag vor einer Woche fand das zweite Jugendforum im Rathaus Stutensee statt. Rund 60 Jugendliche nahmen dabei die Gelegenheit wahr, sich aktiv am kommunalen Geschehen zu beteiligen und sich mit den im Rahmen des ersten Jugendforums erarbeiteten Themen auseinanderzusetzen. Zu Beginn konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für einen von insgesamt fünf Themenblöcken entscheiden. Im ersten Themenfeld „Kommunalpolitik – Was habe ich davon?“ betonten die Jugendlichen, dass Informationen aus der Kommunalpolitik zielgruppengerecht  auch verstärkt auch in sozialen Medien präsent gemacht werden sollten. Vor dem Hintergrund der anstehenden Kommunalwahl fiel der Vorschlag, eine Informationsveranstaltung aller Parteien, die Kandidaten aufstellen, für die Jugendlichen zu organisieren, in deren Rahmen sie gezielt ihre Fragen stellen können. Einigkeit bestand darin, dass man am politischen Geschehen teilhaben und mitgestalten möchte.

Konkrete Vorschläge erarbeiteten die Jugendlichen auch im Hinblick auf das Radwegenetz sowie den Öffentlichen Nahverkehr durch Bus und Bahn. Bemängelt wurden hier teilweise mangelhaft ausgeleuchtete Radwegabschnitte sowie eine Erhöhung der Taktung der Busse zwischen Staffort und Weingarten angeregt. Auch im Themenfeld „Freizeit / Quality Time“ gaben die Jugendlichen zahlreiche Impulse. Besonders gefragt waren dabei mehr aktive Sportgelände in Stutensee, beispielsweise eine MTB-Strecke, öffentliche Trainingsgeräte, oder Kletterwände. Dabei erörtert wurden jedoch auch aktuelle Hotspots wie Spielplätze, Haltestellen oder Marktplätze und wie deren Attraktivität optimiert werden kann.

Ein digitaler Vertretungsplan für das Schulzentrum Stutensee, digitale Informationen der Schülervertretung SMV und digitale Klassenarbeits-Kalender waren Ergebnisse, welche die Arbeitsgruppe zum Thema „Digitalisierung“ erarbeitet hatte. Dabei ebenfalls aufgezeichnet wurden die Herausforderungen wie Datenschutz und Organisation der Inhalte, welche mit zunehmender Digitalisierung zu bewältigen sind.

Die fünfte Arbeitsgruppe befasste sich indes mit dem infolge des ersten Jugendforums gestarteten Instagram-Kanal der Stadt Stutensee. Neben dem positiven Feedback, mehr Informationen zielgruppengerecht zu erhalten, wurde auch die Qualität der Posts gewürdigt. Das Angebot solle an dieser Stelle künftig noch verstärkt ausgebaut werden: Mehr Posts, Einbau von Personen-Verlinkungen und weniger Textinhalte. Zudem wurde ein Fotowettbewerb gestartet.

Auch Oberbürgermeisterin Petra Becker suchte das Gespräch in den einzelnen Arbeitsgruppen der Jugendlichen im Rahmen des zweiten Jugendforums. „Wir haben heute viele Ideen, Meinungen und kreative Ansätze vorgetragen bekommen“, erklärte Becker. Nun gelte es, gemeinsam an der möglichen Realisierung der einzelnen Aspekte weiterzuarbeiten.  In diesem Rahmen setze man auch weiterhin auf eine aktive und umfassende Jugendbeteiligung.

Quelle: Stadtverwaltung Stutensee

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