Stimmen zur Gemeinderatswahl

Von Martin Strohal | 29.05.2019 23:00 | 4 Kommentare

Freie Wähler:

Bei den Kommunalwahlen haben die Freien Wähler Stutensee e.V. ein großartiges Ergebnis erreicht und sind die stärkste kommunalpolitische Kraft in unserer schönen, großen Kreisstadt geworden. Zu diesem Erfolg unserer Freie Wähler Mannschaft haben viele beigetragen, durch die kontinuierlich gute Arbeit der bisherigen Mandatsträger in der zurück liegenden Amtszeit, durch viele Gespräche aller Kandidat*innen mit den Bürgern, durch einen engagierten Wahlkampf, durch ehrliches und authentisches Reden und Handeln und nicht zuletzt durch stets von am Gemeinwohl orientierten Denken. Für das uns allen entgegen gebrachte Vertrauen bedanken wir uns bei allen Wählerinnen und Wählern ganz herzlich.
Wir freuen uns über ein sehr gutes Ergebnis für den Kreistag, wo künftig neben unsererer Oberbürgermeisterin Petra Becker auch Walter Dörflinger die Interessen unserer Stadt vertreten wird. Da wir für den Wahlkreis Stutensee/Weingarten mit einer gemeinsamen Liste mit der WBB (Weingartener Bürgerbewegung) angetreten sind, werden unsere beiden Kreisräte auch Weingartener Belange im Blick behalten und einen engen Kontakt mit der WBB pflegen.
Im Gemeinderat haben wir den höchsten Stimmenanteil aller politischen Gruppierungen erreicht und werden mit Manfred Beimel, Sven Schiebel, Klaus Mayer, Iris Schlimm, Karin Vogel, Walter Dörflinger und Melitta Bernauer für Sie vertreten sein. Im Ortschaftsrat Staffort konnten Ludwig-Wilhelm Heidt, Dirk Fetzner und Melitta Bernauer wieder einziehen und sie werden ihr großartiges Engagement für diesen Stadtteil fortsetzen. Im Stadtteil Spöck wurde die lange und sehr gute Arbeit der Freien Wähler mit großem Vertrauen honoriert, so dass Karin Vogel, Manfred Beimel, Klaus Mayer, Micha Mack und Jochen Freimüller im neuen Ortschaftsrat vertreten sein werden. In Friedrichstal konnten wir mit knapp 23% der Stimmen zur zweitstärksten Kraft avancieren und werden mit Klaus Hofmann weiterhin eine starke Stimme im Ortschaftsrat haben.
Bei allen unseren Kandidaten, die gemeinsam dieses tolle Ergebnis erreicht haben, bedanken wir uns ganz herzlich. Es war ein wunderbares Team mit höchst engagierten Leuten, die sich miteinander eingesetzt haben und sich – mit oder ohne Mandat – weiterhin für Stuensee einbringen wollen.
Wir Freien Wähler bedanken uns nochmal für Ihre Stimmen und für das große Vertrauen. Wir werden auch in den kommenden fünf Jahren sachlich und konstruktiv in den Gremien arbeiten um für die Entwicklung unserer Stadt und die Menschen, die hier leben, das Bestmögliche zu erreichen.

Jens Richter, Vorsitzender Freie Wähler Stutensee

CDU:

Wir möchten uns zunächst bei allen Wählerinnen und Wählern für das uns entgegengebrachte Vertrauen bedanken.

Leider haben wir unser Ergebnis von 2014 nicht halten oder verbessern können, sondern Prozente verloren und somit Sitze abgeben müssen. Es war für uns vor Ort als Union nicht leicht gegen den momentanen Bundestrend anzukommen, was sich auf nahezu alle CDU-Verbände landauf landab mit Einbußen ausgewirkt hat.

Uns schmerzt das Ergebnis insbesondere für diejenigen Kandidatinnen und Kandidaten, die bei den Wahlen nicht bzw. nicht mehr gewählt worden sind.

Aber auch mit einer verkleinerten Mannschaft sichern wir den Bürgerinnen und Bürgern heute zu aktiv für unsere Heimat Stutensee arbeiten, den Menschen zuzuhören und die Menschen zu informieren. Und zwar wie in der Vergangenheit: durchgängig fünf Jahre und nicht erst wenige Monate vor der Wahl.

Ansgar Mayr, Vorsitzender CDU Stutensee

Bündnis 90/Die Grünen:

Für uns ist es ein hervorragendes Ergebnis. Wir von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN freuen uns sehr, dass wir solch einen Stimmenzuwachs erhalten haben und nun mit 6 Personen im Gemeinderat vertreten sind. Außerdem haben wir in Friedrichstal und Staffort je eine Vertreterin im Ortschaftsrat.

Vielen Dank allen Wählerinnen und Wählern, die uns ihre Stimmen gegeben haben. Das ist ein großer Vertrauensbeweis und auch eine Bestätigung unserer bisherigen Arbeit im Gemeinderat.

Es geht aber in erster Linie nicht um die Posten, sondern um die Politik, die gemacht wird. Ich hoffe, dass wir jetzt mit unseren Sachanliegen mehr Gehör im Gemeinderat bekommen und in Zusammen­arbeit mit den anderen Parteien Gutes für Stutensee erreichen können. Wir haben vor der Wahl Aufgaben benannt, die wir jetzt und in den nächsten 5 Jahren angehen wollen. Da ist solch ein Vertrauensbasis durch die Wählerinnen und Wähler eine große Motivation und ein starker Rückhalt. Nochmals allen Danke.

Ich freue mich auch, dass wir eine weitaus bessere Wahlbeteiligung als in den letzten Jahren bei Kommunalwahlen haben, ein Zeichen dafür, dass die Menschen ihre politische Verantwortung ernstnehmen.

Ludwig Streib, Vorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Stutensee

SPD:

Aus Sicht des SPD-Ortsverbands Stutensee ist das Wahlergebnis enttäuschend. Obwohl viel von unserem letzten Wahlprogramm auf kommunaler Ebene umgesetzt wurde haben wir leider 2 Sitze im Gemeinderat verloren. Dies könnte evtl. an der bundespolitischen Stimmung und dem Aufwind für die Grünen bei der Europawahl liegen. Außerdem befindet sich die SPD in Stutensee in einer Übergangsphase. Profilierte Persönlichkeiten sind nicht mehr angetreten und viele neue Kandidaten sind zwar kompetent, haben aber noch nicht die notwendige Bekanntheit. Hinzu kommt der Umstand, dass es leider nicht möglich war, in Spöck und Staffort genügend Kandidaten zu finden und Ortschaftsratslisten anzubieten. Wir werden daran arbeiten dies in Zukunft wieder zu ändern. Freuen tun wir uns darüber, dass es gelungen ist den Sitz im Kreistag zu verteidigen. Und trotz der bedauerlichen Verluste werden wir natürlich auch im Gemeinderat konstruktiv und mit voller Kraft mitwirken.

Alexander Skiba, Vorsitzender SPD-Ortsverband Stutensee

Junge Liste:

Wir sind immer noch sehr überrascht von unserem Ergebnis. Dass wir aus dem Stand in Stutensee 7,3 % bei der Gemeinderatswahl und 6,7 % bei der Kreistagswahl erreichen, damit haben wir nun wirklich nicht gerechnet.

Wir freuen uns, dass uns so viele Wähler ihr Vertrauen und ihre Stimme geschenkt haben. Jetzt geht die Arbeit erst richtig los! Wir werden hart arbeiten und uns, mit zwei Vertretern im Gemeinderat und einem Vertreter für Stutensee und Weingarten im Kreistag, für die Interessen der jungen Generation einsetzen.

Tobias Walter, Junge Liste Stutensee

FDP:

Die FDP-Stutensee zieht nach dieser Kommunalwahl mit zwei Mandaten in den Gemeinderat ein. Diese Steigerung um ein Mandat und auch der erneute Einzug in den Ortschaftsrat Staffort mit einem Mandat stellt für uns eine überaus positive Bilanz dar. Auf die weitere Mitarbeit im Gemeinderat freue ich mich und bin gespannt wie sich die Zusammenarbeit in dieser veränderten Zusammensetzung gestalten wird.

Edith Nagel, Vorsitzende FDP Stutensee

Bildquellen

Kommentare

FH...

… eine kleine inhaltliche Korrektur: Die erreichten 6,7% der Jungen Liste reichen nach Sainte-Laguë/Schepers nicht für einen Sitz im Kreistag.

meinstutensee.de

Die Junge Liste erhält einen Ausgleichssitz (s. https://wahlen.kdrs.de/AGS215000/215000k-2019.htm).

FH...

… danke für die Info.

-kwg-

Die Zusammensetzung des neuen Stutenseer Gemeinderates kann man in seiner Gesamtheit als sehr gelungen, gar als „genial sensationell“ bezeichnen
Zwei Architektinnen und ein auf Nachhaltigkeit bedachter Stadtentwickler übernehmen die Planung und verstärken das leicht bröckelnde Fundament, zwei Zimmerermeister machen ein solides Dach drauf, dass zukünftig niemand nass wird, ein Elektromeister beschafft die notwendige CO ²- freie Energie, zwei erfahrene Hausfrauen sorgen für beste Stimmung in der gesamten Kommunal-Familie, während 2 alte Hasen, zwei Youngster und ein Ministerrialrat auf die dringend notwendige Prüfung weiterhin solventer Kassen achten. Zwei weitere Wissenschaftler springen sofort hinzu, wenn spezielle Süppchen gekocht, und das Hebelgesetz nicht mehr ausreichen würde, um die Kommunalwelt aus den Angeln zu heben. Für alle Fälle ist auch noch ein Polizeidirektor und eine Juristin anwesend, um aufkommende Streitereien schon im Aufkeimen zu ersticken. Der Fotograf hält alles auf Standbild fest, während der Lehrer i.R. noch nachdenkend überlegt, worüber der Pfarrer bereits seinen Segen gesprochen hat. Und sollte es wieder einmal soweit kommen, dass der Landwirt und der Bauhofchef feststellen, dass im Lachwald mal wieder jemand neben wild wucherndem Kirschlorbeer, auch noch Brennholz geschnitten hat, dann sorgen vier ausgebildete medizinische Fachkräfte für die rasche Verteilung notwendig blutstillender Hilfsmittel und rasche Beendigung der Situationsverkrampfung durch entsprechende beruhigende Medikamentengabe. Ich wünsche dem neu gewählten Rat der Stadt Stutensee alles Gute, vor allem nachhaltige Zusammenarbeit für das Wohl seiner Wähler, der in Stutensee lebenden Bürger. Und so, wie wenn unangeldet Besuch kommt, oder es im Urlaub zwei Wochen am Stück regnet- „LEUTE — MACHT DAS BESTE DRAUS UND SORGT FÜR EIN ZUKÜNFTIG BESSERES KLIMA (untereinander)“. Stutensee for FUTURE.


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