72 Stunden für den guten Zweck

72 Stunden-Aktion in Friedrichstal

Bild: Myriam Laubach

Von Martin Strohal | 08.06.2019 20:59 | Keine Kommentare

Vom 23. bis zum 26. Mai fand in ganz Deutschland die “72-Stunden-Aktion” statt. Dabei handelt es sich um eine Sozialaktion der Deutschen Katholischen Jugend. In Stutensee beteiligten sich zwei Gruppen.

Die zu erfüllenden Aufgaben waren den Teilnehmern im Vorfeld nicht bekannt gewesen. Der Startschuss fiel am 23. Mai auf dem Neuen Markt in Blankenloch. Die “AG Pfarrwiese” aus Blankenloch, bestehend aus Pfadfindern und Ministranten, bekam von Pfarrer Jörg Seiter die Aufgabe, den Außenbereich des Michaeliskindergartens neu zu gestalten.

Die Katholische junge Gemeinde (KjG) Friedrichstal – mit Unterstützung durch Ministranten aus Büchig, Spöck, Staffort und Friedrichstal – sollte Blumenkübel an den Straßen in Friedrichstal neu bepflanzen und gestalten sowie Insektenhotels und Saatbomben basteln.

Dann liefen die 72 Stunden. In Friedrichstal waren etwa 30 Personen im Einsatz, der Großteil waren Kinder und Jugendliche. Die Stadt Stutensee unterstützte die Gruppe mit Pflanzen und Grundausstattung für die Blumenkästen. Auch ein Kleintransporter wurde zur Verfügung gestellt. Für die Insektenhotels und Saatbomben mussten kurzfristig Sponsoren gefunden werden. Am Ende waren 17 Blumenkübel in Friedrichstal neu bepflanzt und mit Informationen über Bienen bestückt. Durch den Verkauf der Insektenhotels und Saatbomben wurden rund 700 Euro an Spenden eingenommen, die für einen guten Zweck gespendet werden.

In Blankenloch halfen etwa 45 Teilnehmer bei der Verschönerung des Kindergartenaußenbereichs. Die Sitzbänke wurden auseinandergebaut, abgeschliffen und frisch angestrichen. Ebenso eine Gartehütte und die Kletteranlage. Gras wurde gemäht, der Bauhof hat Erde ausgehoben, um eine Fläche mit Hackschnitzeln anzulegen, unter der ein Fließ verlegt wurde. “Die größte Herausforderung war die Masse an Hackschnitzeln, die wir verteilt haben”, so Ines Brandt von den Pfadfindern.

In beiden Stadtteilen halfen Supermärkte, Restaurants und Bäckereien bei der Verpflegung der Ehrenamtlichen.

Nach 72 Stunden waren die Aktionen in Blankenloch und Friedrichstal erfolgreich abgeschlossen. Das Fazit der Teilnehmer: “Eine tolle Erfahrung, die Stimmung war super, wir haben Hand in Hand gearbeitet!”

In der Stadtmitte von Karlsruhe gab es am 29. Mai ein Abschluss- und Danke-Fest für alle Teilnehmer aus dem Umkreis.

Bildquellen

  • Blumenkübel: Myriam Laubach
  • 72-Stunden-Aktion Blankenloch: Ines Brandt
  • 72-Stunden-Aktion Blankenloch: Ines Brandt
  • 72 Stunden-Aktion 2019 Friedrichstal: Myriam Laubach
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