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Trinkwasser: Zentrale Teilenthärtung beschlossen

Verbandsversammlung Zweckverband Wasserversorgung Mittelhardt

Bild: Stadt Stutensee

Pressemitteilung von Stadtverwaltung Stutensee | 28.12.2019 10:19 | Keine Kommentare

Am 11. Dezember tagte die Verbandsversammlung des Zweckverbands Wasserversorgung Mittelhardt im Rathaus Stutensee. Verbandsvorsitzende und Oberbürgermeisterin Petra Becker, seit Oktober 2018 im Amt, leitete zum zweiten Mal die Sitzung der Verbandsversammlung. Nach der Verabschiedung langjähriger Mitglieder und der Verpflichtung der im Zuge der letzten Kommunalwahl in die Verbandsversammlung entsandten neuen Mitglieder aus Bruchsal und Stutensee wurden Stadträtin Nicole La Croix zur zweiten stellvertretenden Verbandsvorsitzenden und Stadtamtsrat Enrico Panzer zum Verbandsrechner gewählt. Neben der Feststellung des Jahresabschlusses für das Wirtschaftsjahr 2018 und der Beratung und Verabschiedung  des Wirtschaftsplans für das Jahr 2020 waren weitere Themen unter anderem die Wasserversorgungssatzung sowie die schon seit längerer Zeit diskutierte zentrale Teilenthärtungsanlage.

Wassergebühren bleiben stabil

Bereits im zehnten Jahr hintereinander bleiben  die Wassergebühren im Verbandsgebiet des Zweckverbandes „Wasserversorgung Mittelhardt“ unverändert bei 91 Cent je Kubikmeter. Diesen Beschluss fasste die Verbandsversammlung, der die Städte Stutensee und Bruchsal mit dem Stadtteil Büchenau angehören, einstimmig. Das Wirtschaftsjahr 2018 schloss mit einem Gewinn von rund 18 Tausend Euro ab. Für das laufende Jahr wird mit einem Verlust von 27 Tausend Euro gerechnet. Der Wirtschaftsplan 2020 sieht einen Verlust von rund 14 Tausend Euro vor.

Zentrale Wasserenthärtung beschlossen

Die erstmals im Jahr 2014 diskutierte zentrale Teilenthärtung wurde nun mehr von der Verbandssammlung beschlossen. Die Vorüberlegungen zum Bau und Betrieb wurden im ersten Schritt mit der Erarbeitung einer Vorstudie durch das Technologiezentrum Wasser (TZW) begonnen und nun nach Abwägung der Vor- und Nachteile und Einbindung der interessierten Nutzerinnen und Nutzer durch zwei sehr gut besuchte Informationsveranstaltungen endgültig beschlossen. Vorgesehen ist eine sogenannte Umkehrosmoseanlage, die den Härtegrad des Trinkwassers von den heutigen etwa 19 bis 20 auf acht Grad deutscher Härte absenken soll. Herausgestellt wurde von den Mitgliedern der Verbandsversammlung in der Sitzung, dass man sich die Entscheidung nicht leicht gemacht habe. Die Einbindung verschiedener Institutionen, Expertinnen und Experten und die Möglichkeit, auch den Nutzerinnen und Nutzern der Wasserversorgung die Gelegenheit zu Fragen und Anregungen zu geben, hätten einen entsprechenden Zeitumfang in Anspruch genommen. In der Gesamtbetrachtung handele es sich, wie es der erste stellvertretende Verbandsvorsitzende Bürgermeister Andreas Glaser bezeichnete, um eine gute Abwägungsentscheidung für das Verbandsgebiet, das Stutensee und den Bruchsaler Stadtteil Büchenau umfasst.

Gute Qualität des Trinkwassers

Dipl.-Chemikerin Elvira Schäfer, die in diesem Jahr im Auftrag des Zweckverbandes letztmalig die Berichte des vom Verband beauftragten Wasserprüflabors auswertete, bestätigte die gute Qualität des Trinkwassers, das in vollem Maße den Anforderungen der Trinkwasserverordnung entspricht. Insbesondere der Nitratgehalt sei mit Konzentrationen um die 12 Milligramm je Liter sowohl weit unter dem gesetzlichen Wert der Trinkwasserverordnung von 50 Milligramm als auch unter dem Warnwert für Grundwasser von 37,5 Milligramm je Liter. Schäfer, die im nächsten Jahr in den Ruhestand eintreten wird, wurde im Anschluss an ihren Vortrag von der Verbandsvorsitzenden verabschiedet. In ihrer Rede hob Oberbürgermeisterin Petra Becker die seit Mitte der neunzehnhundertachtziger Jahre bestehende Zusammenarbeit hervor und bedankte sich auch im Namen der Verbandsversammlung und der Verbandsverwaltung bei Elvira Schäfer für die erfolgreiche und hervorragende Zusammenarbeit.

Quelle: Stadtverwaltung Stutensee

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