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Vermittlung von Behelfsmasken über die Stadtverwaltung Stutensee

Symbolbild

Bild: Pixabay - Alexander Droeger

Pressemitteilung von Stadtverwaltung Stutensee | 22.04.2020 21:15 | 1 Kommentar

Ab Montag, den 27. April, ist ein Mund-Nasen-Schutz sowohl beim Einkaufen als auch bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs Pflicht. Dafür werden über die Hotline der Stadt Stutensee ehrenamtlich angefertigte Behelfsmasken vermittelt. Aber auch ein einfacher, selbst gemachter Mund- und Nasenschutz würde ausreichen.

Über die Hotline der Stadt Stutensee zur Vermittlung von Hilfsangeboten (Telefon 07244/969-335, Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr) werden seit kurzem auch ehrenamtlich gefertigte Behelfsmasken vermittelt.

Die Vermittlung durch die Stadt Stutensee erfolge solange der jeweilige Vorrat reicht.  Die erforderliche Rücksichtnahme und Senkung des Infektionsrisikos durch das angeordnete Tragen eines Mund- und Nasenschutzes sei in erster Linie eigenverantwortlich zu erfolgen. Die Stadt Stutensee könne hier lediglich durch die Vermittlung von etwaigen ehrenamtlichen Angeboten begrenzt Hilfestellung bieten.

Wer als Verein, Institution oder Privatperson selbst Behelfsmasken nähen und diese verteilen möchte, kann sein Unterstützungsangebot unter der Hotline 07244/969-335 mitteilen, damit dieses entsprechend vermittelt werden kann.

Ein einfacher Mund- und Nasenschutz für die Bedarfe des Alltags kann auch mit wenigen Mitteln und geringem Aufwand selbst hergestellt werden. Das Land Baden-Württemberg hat hierzu eine Webseite eingerichtet, auf der verschiedene Anleitungen zum Nähen oder auch zum Ausschneiden zu finden sind. Behelfsweise sei auch die Verdeckung von Mund und Nase durch einen Schal oder ein Halstuch ausreichend. Natürlich gelte daneben auch weiterhin, sich und andere durch richtige Hygiene, insbesondere dem regelmäßigen Händewaschen, zu schützen, so die Stadtverwaltung Stutensee.

Quelle: Stadtverwaltung Stutensee

Bildquellen

  • Mund-Nasen-Schutz: Pixabay - Alexander Droeger

Kommentare

-kwg-

(Man kann sich so langsam selbst schon den weiteren Verlauf ausmalen. Um 16.19 Uhr habe ich die folgende Anmerkung zu einem Bericht vom 15.4. hinterlegt, um in die Schutz-Thematik zu gelangen. Und siehe da um 20.41 Uhr folgt nun eine Reaktion seitens der politischen Virus-Regelungsmaschinerie)
Ich melde mich hier auf dieser Seite, weil sie sich mit dem Thema Coronavirus beschäftigt, aber es noch keine örtliche Diskussion in Richtung MASKEN-Tragen-Wirkung usw. gibt. Vielleicht wäre auch eine, sagen wir einmal Kommunikationsmöglichkeit nicht von Übel, wo man seine Eindrücke und daraus resultierende Fragen an die Allgemeinheit absetzen könnte, damit mehr über wenig, oder wenig über mehr, in Erfahrung gebracht werden kann. Ich habe mir jetzt mal so eine FFP3 – Maske etwas genauer angeschaut und das Ding einmal auf Herz und Nieren aus allen Richtungen über meine Atemorgane Nase und Mund gestülpt und hin und her probiert. Nach der erkenntnisreichen Erklärung durch den Hersteller, dass sich FFP2 von FFP3 darin unterscheidet, dass die 3-er Maske 99% anfliegende Partikel filtert, und die 2-er 95% war ich angestachelt, was da noch so kommt an Erklärungen. Ich sage Ihnen, nicht viel kommt da mehr. Die Maske hat ein Filtersystem, vermittelt aber beim direkten Tragen, dass die Luft nicht durch das Filtersystem, sondern an allen möglichen Stellen rund um die Maske in den Atemraum eindringt. Der Widerstand des Filtermaterials ist also bedeutend höher und schafft somit Einatmung rund um die und nicht durch die Maske. Wenn auch hier das Gesetz des geringsten Widerstandes Gültigkeit hat, dann muss man auf der einen Seite erkennen, dass bei einem normalen Einatemvorgang die umgebende Luftmenge nicht den Weg durch die Maske oder gar den Filter sucht und findet, sondern seitlich an der Maske zu schätzungsweise 90 % einströmt. Das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass vielleicht 99 % (kleiner 0.6 um) ausgefiltert werden, aber 90 % der einströmenden Atemluft gar nicht gefiltert wird. Mich würde hierzu die Meinung von vielen Mitdenkenden von MEIN STUTENSEE spannend interessieren, auch im Hinblick auf eigene Erfahrungen oder Tipps zum Tragen von Mundschutz, denn ich gehe davon aus, dass es nicht mehr lange dauern wird bis wir alle mit Schutzmasken durch die Gegend laufen. Der Effekt seitlich und im Kinnbereich einströmender Luft ist besonders in der kühleren Morgenluft deutlich spürbar. Also mal gelinde gesagt, mich überzeugt das derzeitige Preis-Leistungsverhältnis dieser Masken dann auch nicht besonders. Was meinen Sie ob mit oder ohne Schutzmaske dazu- lösen wir gemeinsam auch diese Fragen. Vielleicht gibt es gar Maskenexperten in Stutensee, die das Problem aufzulösen bereit sind.
Einen uhrzeitlich nachfolgenden Zusatz zu meiner o.g. Feststellung: Ich stelle mir selbst und den Experten jetzt zusätzlich die Frage, wie wäre der Stand oder die Situation dieser Epedemie heutzutage, wenn man von Anfang an diese Schutzform in Erwägung gezogen hätte. Wohl wissend, dass niemand große Mengen an Schutzmasken einlagerte. Einen Schal, eine Nähmaschine und etwas brauchbaren Stoff und 30 cm Hosengummi hatten wir doch sicherlich alle irgendwo in unseren Restelagern herumliegen. Ich bleibe bei meiner Meinung, dass alle Entscheidungsträger, alle Experten und Spezialisten, alle Krisenstäbe, wenn es diese überhaupt anfänglich gegeben hat, in ihrer Einschätzung versagt haben, und die „deutsche Vorzeigesituation“ mehr mit Glück, denn mit fachlich initiierter Handlungsweise zu tun hat. Ich weiß im Nachhinein sind alle schlauer, aber von Fachleuten und Entscheidern, muss ich etwas mehr verlangen dürfen, als vier Meinungen von drei angeblichen Spezialisten. Wenn es so einfach funktioniert, den Lauf der Welt wie derzeit zu beherrschen, dann wird mir Angst und Bange wenn ich an die Zukunft denke.