meinstutensee.de


Bauflächen in Stutensee

Flächenmanager Ramin Arvandi

Bild: Stadt Stutensee

Pressemitteilung von Stadtverwaltung Stutensee | 07.09.2020 10:00 | 1 Kommentar

Für eine flächeneffiziente Stadtentwicklung in Stutensee hat die Stadtverwaltung einen Fächenmanager eingestellt, der als Bindeglied zwischen Stadtverwaltung, Eigentümern, Investoren und Bauträgern fungieren soll.

Die Stadtverwaltung informiert. Seit längerem setze sich die Stadt Stutensee für eine maßvolle, bedarfsgerechte und flächeneffiziente Stadtentwicklung ein. Dem liege insbesondere der Nachhaltigkeitsgrundsatz „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“ zu Grunde (z.B. in aktuellen Vorhaben wie dem Neubaugebiet „Wohnpark Mittendrin“ im Stadtteil Blankenloch). Durch das Förderprogramm „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“, an dem die Stadt Stutensee teilnimmt, sollen auch private Eigentümer angesprochen und unterstützt werden, flächenschonend benötigten Wohnraum zu schaffen. Zu diesem Zweck habe die Stadt Stutensee unter anderem bereits ein Baulückenkataster erstellt.

„Unser Ziel ist es, Innenentwicklungspotenziale aktiv in den Vordergrund zu stellen und Projekte zu ermitteln, die zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum unabdingbar sind“, erklärt Ramin Arvandi, Flächenmanager im Rathaus Stutensee. Der städtische Flächenmanager solle vorrangig als Bindeglied zwischen Stadtverwaltung, Eigentümern, Investoren und Bauträgern fungieren. Er stehe allen Bürgerinnen und Bürgern als Ansprechpartner für sämtliche Nachverdichtungsvorhaben vom Bauen in zweiter Reihe oder auf Baulücken und Brachflächen, der Reaktivierung von Leerständen bis hin zu An- und Dachausbauten zur Verfügung (Telefonnummer 07244/969-630 oder per E-Mail an flaechenmanager@stutensee.de).

Quelle: Stadtverwaltung Stutensee

Bildquellen

  • Flächenmanager: Stadt Stutensee

Kommentare

-kwg-

Allein die Wortschöpfungshülse “Wohnpark mittendrin” führt noch lange nicht den Anspruch mit sich, dass man dies als Baugebiet der städtischen Innenentwicklung bezeichnen könnte. Vielmehr ist es eine Bebauung die mehr die Bezeichnung” Wohnpark aussendran” rechtfertigen würde. Der Rückbau des Hallenbades und die dadurch frei gewordene Fläche waren sozusagen ein Beispiel dafür, dass städtisches Eigentum schnell wieder in den Gewinnkreislauf eingespeist wurde. Die Lage 100 m westlich der Pfinz, direkt an der schutzwürdigen Alten Bach und die Skyline der Hallen und Heime, sprechen nicht dafür dies als innenverdichtendes Baugebiet, gar noch mit Nachhaltigkeitsgrundsatz zu verstehen. Dem Herrn Raman Arvandi sei großer Erfolg gewünscht, die 182 freien Baulücken in den verschiedenen “Stadtstaaten der Stadt Stutensee” schnell und sinnvoll mit Leben und Glanz zu besiedeln und dies dann als Innenverdichtung ohne zusätzliche Grünversiegelung, vielleicht in einem weiteren Stadtprojekt auf Hochglanzpapier dem gutgläubigen Volk näherzubringen. Alles Gute und viel Spaß und noch mehr Erfolg bei den anstehenden Hausbesuchen.