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Überlegungen zur Bebauung an Blankenlocher Hauptstraße

Hauptstraße Blankenloch

Bild: Jessica Reichert

Von Martin Strohal | 15.02.2021 20:56 | 6 Kommentare

Der Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung vergangene Woche einen Rahmenplan für die Bebauungsfläche entlang der Blankenlocher Hauptstraße beschlossen. Dabei handelt es sich um die Grundstücke auf der Seite der Straßenbahnschienen zwischen Wiesenstraße im Süden und dem ehemaligen Gasthof zum Lamm an der Haltestelle “Kirche” im Norden.

Betroffenes Gebiet östlich der Hauptstraße

Auslöser für die Planungen ist, dass ein Investor die Grundstücke Hauptstraße 105 (“Lamm”) und 107 erworben hat. Seine im Mai 2020 vorgestellte Konzeption war nach den bisherigen Regelungen nicht genehmigungsfähig. Das Nutzungskonzept des Investors sehe laut Stadtverwaltung generationenübergreifendes Wohnen vor, auch für Menschen mit besonderem Betreuungsbedarf, möglicherweise auch für Studenten. In ersten Überlegungen sei auch eine kleine gewerbliche Einheit oder ein Kindergarten mit angedacht gewesen.

Bei dem aus mehreren Varianten entstandenen Rahmenplan für die künftige Entwicklung in diesem Gebiet handelt es sich um ein informelles Instrument der Stadtplanung. Eine dreizeilige Bebauung soll ermöglicht werden. Die Dächer seien zur Straße hin als Satteldach zu erstellen. Eine Umsetzung des Rahmenplans könnte zu 100 neuen Wohneinheiten führen.

Rahmenplan Hauptstraße Blankenloch

Das notwendige Stellplatzangebot, aber auch Lagerräume und Fahrradabstellflächen sollen in Tiefgaragen untergebracht werden.

Im ersten Schritt betrifft der Rahmenplan den Investor für die Grundstücke Hauptstraße 105 und 107. Zur Umsetzung der Planung wird ein vorhabenbezogener Bebauungsplan erstellt werden.

Für die Erstellung des Rahmenplans hat die Stadtverwaltung rund 10.000 Euro vorgesehen. Der Gemeinderat stimmte der Planung einstimmig zu.

Bildquellen

  • Hauptstraße Blankenloch: openstreetmap.org
  • Rahmenplan Hauptstraße Blankenloch: Stadt Stutensee/Schöffler Stadtplaner
  • Hauptstraße 105 Lamm: Jessica Reichert

Kommentare

Andreas Haßmann

Ich bin ja sehr für die Innenverdichtung, allerdings sollte man sich einigermaßen an der Straßenseite , an der vorhandenen Bebauung orientieren. In der letzten Gemeinderatssitzung wurde die Möglichkeit der Bebauung von 3,5 Geschossen, in teilweise 3 Reihen hintereinander, als Richtlinie beschlossen.
Auf dem gezeigten Bild ganz rechts die letzten 3-4 Häuser sind auch schon an einen Investor verkauft,die Nebengebäude schon abgeräumt.
Stellt man sich jetzt unsere Hauptstraße mit 3,5 Geschossen, mit diesen 7 Gebäuden, Höhe bis 14m vor, wird man sich, sollte die Bebauung direkt an der Straße erfolgen, vorkommen wie in der Straßenschlucht einer Großstadt.
Weiterhin hat man wiederum fremde Grundstücke bis zur Wiesenstr.,ohne Benachrichtigung der Eigentümer überplant.
Warum wird immer der gleiche Stadtplaner beauftragt ,und kein Wettbewerb mit Bürgerbeteiligung wie versprochen gestartet.
Bei der Verdichtung sollte man etwas maßvoller vorgehen, nicht den Investoren alles genehmigen .

-kwg-

109 – 111 – 113 — das sind anscheinend noch die drei “Standhaften” zwischen Lamm und Pfarrgässle. Also sage ich es einmal so. Wenn einer von den Dreien, aktuell nicht in die Bieter – Verkaufsorgie einsteigt, dann siehts Gesamtbild von der Strassenfront her aus, wie es aussehen soll. Noch beschissener, wie es schon aussehen würde, wenn am Schluß alles einem Investor gehören würde. Die einmal vom Genossen Sickinger bemängelte Durchlüftung vom südlichen Steinweg und Büchig her, würde ab dann neue Dimensionen annehmen, und bei kleinen Lüftchen bereits zu halbseitigen Wirbelstürmen entlang der Häuserschlucht führen, die dort nach einem Auslass suchen. Es wird doch niemand glauben, dass die Ostseite gegenüber – Hauptstrasse 122 bis 140 – nicht das gleiche Schicksal erleiden wird, bei den grünen Gartenaussichten vor einer Sonnenuntergangsstimmung. Eine 214 m lange unpersönliche Strassenschlucht – ohne Charakter, wo wegen des Durchzuges am Ende noch nicht mal mehr jemand das Fenster aufmacht. Und bei dem notgedrungen entstehenden dreifach höheren Schallgeräusch des rollenden Verkehrs, sowieso nicht mehr. 100 zusätzliche Wohnungen in dem Bereich, bedeuten ebenfalls keine steigende Wohnkultur, sondern eine Bevölkerungsdichte von Hamburg-Mitte. Und Strassendreck- heute hier und morgen dort. Vom Winde verweht. Und wenn dann als kleiner Nebeneffekt der geplanten Bahntrassenerweiterung, bei einem Bau auf Stutenseer Gemarkung, der bei der Innenverdichtung gewonnene äußere Flächenverlust, einer Bahntrasse zum Opfer fallen sollte, dann braucht über zukünftigen Flächenverbrauch von wertvollem Boden, wirklich niemand mehr zu diskutieren.

Darius

Sobald unsere Stadtrat das Wort “Investor” hört, setzt anscheinend ein seltsamer Prozess ein. Wichtig ist nur noch Wohneinheiten, Wohneinheiten und Wohneinheiten. Da werden Grundstücke beplant, die Privatpersonen gehören, da werden Häuser vorgesehen, die in Summe jegliche individuellen Eigenschaften vermissen lassen. Ich persönlich finde diese extreme Verdichtung furchtbar. Zu guter Letzt stehen dann noch mind. ca. 100 weitere Autos irgendwo herum weil die Bewohner 1. erfahrungsgemäß tagsüber nicht in die Tiefgarage fahren, 2. Je Wohneinheit im Schnitt mind. 1,5 Autos praktisch vorhanden sind und 3. es dann genau wie auch bereits beim Wohnen auf dem alten Hallenbadgelände zu einem späteren Zeitpunkt heißen wird, “wg. Grundwasser wird das Konzept mit den Tiefgaragen nicht weiter verfolgt”. Wo bitte sollen die Autos hin. Wird hier genau so ignorant verfahren, wie beim IKEA in Karlsruhe, als der Stadtrat die Genehmigung durchpeitschen wollte und auf die Autos angesprochen meinte, es kämen mind. die Hälfte der Kunden mit Fahrrad oder ÖPNV zum IKEA.
Wir sind in Blankenloch und nicht in Hamburg oder Berlin, wo die Bewohner wissen, dass es eine Stadt mit extremer Verdichtung ist.

-kwg-

Wenn man schon zu inverstormäßigen Großverbauungen von Grundstücken tendiert, wie es hier der Fall sein könnte, warum werden dann die Flächen, die sich z.B. unterhalb der Bebauung der ersten Reihe anbieten, nicht zukunftsprojektiert, sinnvoll modern, inverstorgewinnbringend, genutzt. Entlang der Strassenbahnlinie ist in nach oben offener Bauweise bei abgestuft zurückgesetzten Hausfronten, eine Art überschaubare kleine Einkaufsmeile auf Kellerniveau einzubeziehen. Von der ev. Kirche bis zur Wiesenstrasse könnte hier eine tiefgelegte auflockernde Flanierfläche unterhalb und entlang der neuen Bebauung entstehen. Fitness-Studio- Kosmetikgeschäft- Versicherungen – Reinigung – Blumenladen – Lebensmittel – Öffentliche Toilette – Physiotherapie – Telefonladen – Sauna – Apotheke – Tagesgastronomie – Brillen – Hörgeräte – Kiosk – Schiebels Fotoladen – Backwaren- Hofladen regional – gar ein kleines Schwimmbad -und eine Rollatorenwerkstatt – alles was so gebraucht wird. Ausgedacht für die nicht mehr so mobile ältere Ortsgesellschaft. Kleine Blankenlocher Dorfstadtidylle. Geschmeidige Zugangstreppen, an den beiden Enden, sowie dazwischen an den Wohnzufahrten zur zweiten/dritten Reihe. Fahrstuhl für Behinderte- Ein separates Tiefgaragenparkhaus für Besucher und Gäste. Wo bleibt der Ideenreichtum der Planer – der Beitrag zu sinnvoller Bebauung. Neben der vollgestopften Innenverdichtung. Kein weiteres Verschwenden von Bauflächen. Nicht allein nur Quantitäten, sondern auch räumliche Lebensqualitäten müssten eine Rolle spielen, bei diesem gänsestopfleberartigen Wachstumsverdichtungskonzept der flächenschonenden Zukunft. Wenn schon – denn schon. Und wenn es dem einen oder anderen Blankenlocher und Büchiger Gemeinderat zuviel wird mit dem Druck von außen, warum nicht so handeln, wie der Gemeinderat von Büchig es am 13.11.1923 beschlossen hat. Er hat einen Zuzug von FREMDEN, bis auf weiteres bei Strafe verboten. Nur zu schade, dass dieser Beschluss doch irgendwann wieder aufgehoben wurde. Sonst wäre das jetzige Blätterrauschen des Lachwaldes nicht mehr auszuhalten und die Nostalgie von Büchig bis heute erhalten geblieben.

-kwg-

Und jetzt kommt auch noch ausgerechnet ein grüner Orangentrüffelpralinen-Liebhaber, der seine Berliner Zweitwohnung über 9 Jahre nicht angemeldet, höhere Steuern für Reiche fordert, aber selbst einen großen Umweg um das Finanzamt macht. Sein Name: Anton Hofreiter aus Sauerlach, wo es fast nur kleine Häuser gibt. Er versaut den Grünen mit seiner HOCHLANGTIEFBAUSTRATEGIE – bloß keine EINFAMILIENKLEINHAUSBAUWEISE, drei Wochen vor der Wahl, so richtig die gute Stimmung. Gut gemacht Hofreiter`s TONI. Weiter so. Du hast das richtige Gespür an den Stellschrauben der Politik zu drehen. Die Blankenlocher Innenverdichtungsfanatiker sind schon dabei EINSPAR-Potentiale und RENDITE-Erwirtschaftung – zwischen Kirche und Wiesenstrasse, zu nutzen, da Bauluft nach oben kostenlos ist. Mit steigender Geschoßflächenzahl sinkt allerdings der Wohlfühlwert in der Vor-Ort-Immobilie spürbar und ist auch nicht durch das Neue zu kompensieren.

-kwg-

Die Hofreiteraktion hat mich jetzt doch noch einmal beschäftigt.
Dem Flächenverbrauch von wertvollem Ackerboden entgegen wirken und bereits vorhandene einseitig verbaute Verkehrsstrukturen dabei sinnvoll nutzen.
Hier am Beispiel des Steinwegs von Höhe Wiesenstrasse bis zur südlichen Baulinie Hohe Eich, die bereits als Steckbrief, ST.2-W-030 bis W-033 -Blankenloch nach Osten- als FNP 2030-Suchfläche ausgewiesen sind.

Eingeteilt wird die Fläche in vier Bauflächen mit (a) großzügigen oder (b) verdichteten Baustrukturen.
Dadurch könnten in diesem Gebiet 127 – 210 Wohneinheiten entstehen. Die Flächeneinspaarung durch den bereits vorhandenen Steinweg liegt im Bereich von knapp einem Hektar Landwirtschaftsfläche. Größtenteils in privater Hand, teilweise gezäunt, Holzstapel oder Pferdekoppeln und somit für die Allgemeinheit, im Sinne von Freizeit-Nutzung oder Gestaltung, nicht besonders geeignet. Von einem Landschaftsschutzgebiet mit Erholungswirkung, stellt man sich sicherlich etwas anderes vor. Ein weiteres Manko – größtenteils zu respektierender privater Grundbesitz.

Steinweg Ost (1.6 ha) Höhe Wiesenstrasse bis Einmündung Büchiger Strasse in Steinweg
ST.2-W-030 a/Einfamilienhausbebauung oder b/Doppelhausbebauung mit Grundstücksbreite
a/16m / b/26 m
ST.2-W-032 Bautiefe – Grundstück 25 – 30 m variabel / 31 WE als Einzelhausbebauung / oder 38
Doppelhaushälften / 76 WE bei zweigeschossiger Ausführung
Ortslage Oberer Brügel und Stangelsäckerwiesen

Steinweg Süd 1 (0.2 ha) Alte Bachbrücke / Am Rain bis Steinweg Einmündung
ST.2-W-033 a/Einfamilienhausbebauung oder b/Doppelhausbebauung mit Grundstücksbreite
a/16m / b/26 m
FNP 2030 Ortslage Näfernwiesen / 5 Einfamilienhäuser (5WE) oder 6 Doppelhaushälften
zweigesch. (12 WE)
Steinweg Süd 2 (2.1 ha) südlich von Süd 1-westlich vom Steinweg bis Bauebene – Abschluss Hohe
Eich
ST.2-W-033 Reihenhausbebauung – ähnlich des Bebauungsplanes Wohnen am Steinweg – von 1997
FNP 2030 Ökologische Bauweise / nachhaltige Baustoffe – Ca. 70 Wohneinheiten (WE) könnten
dort entstehen.
Ortslage Näfernwiesen / Dinkelackerwiesen

Steinweg Süd 3 (1.0 ha) Östlich vom jetzigen Steinweg bis südliche Bauebene Hohe Eich
neuer Zusatz Ortslage Dinkelackerwiesen / Büchigerhardtäcker
a/Einfamilienhausbebauung oder b/Doppelhausbebauung mit Grundstücksbreite
a/16m / b/26 m
21 Einfamilienhäuser (21 WE) oder 26 Doppelhaushälften- zweigesch. (52 WE)
Unter Einhaltung derzeitiger Baustandards könnten wie bereits erwähnt bis zu 210 Wohneinhei- ten auf diesen Flächen entstehen und das Gesamtbild der äußeren Randbebauung abschließen.

Unter Beachtung der auf dem Teil Steinweg Ost befindlichen, der Verordnung Blankenlocher Wiesen nicht zweckentsprechenden illegalen Gebäuden, die demnächst aus der Luft mittels Drohnen betrachtet werden sollen, könnte hier für notwendige Ordnung gesorgt werden, ohne ältere Besitzstandsverhältnisse mit den Grundstückseigentümern besprechen zu müssen. Der Nachteil wäre eine Flächenentnahme aus dem 126 ha großen LSG von ca. 4.5 ha. Derzeit eine Fläche, die nach meiner Ansicht sowieso den Zweck eines Landschaftsschutzgebietes seit seiner Gestaltung 1999 bis heute nicht erfüllt. Der Verlust dieser Fläche könnte in der nördlichen Lage des Schutzgebietes durch dortige Kompensationen z.B. in der Mettlach, ausgeglichen werden. Die Nutzung des bereits vorhandenen Steinwegs ist bei jeglicher Suche nach Flächen auf Gemarkung Blankenloch in dieser Konstellation einmalig und flächensparend. In allen anderen Fällen müssten strassenverbauende, daraus resultierende große Flächenverluste in die Planung mit einbezogen werden.
Beträgt die Strassenbreite mit beidseitigem Gehweg 8 m, so sind das bei einer Neuplanung 800 qm Strassenfläche bei 100 m Strassenlänge. (entsprechen 2 Einfamilienhausbauflächen/100 m Strassenlänge)
Bei einer angedachten Paralellbauweise in der Eggensteiner Strasse (südlich oder nördlich) zwischen Bahnlinie und Wald, müssten bei einer Strassenlänge von 550 m und der vergleichbaren Bautiefe, 2 Strassen angelegt werden, die zu dem Bauflächenverbrauch auf hochwertigem Ackerland, auch noch einen Verbrauch für Strassenflächen von ca. 1 ha in Anspruch nehmen würden. Dieser Flächenverlust würde bei einer Umsetzung Steinweg 1-4 entfallen.
Durch die Nutzung der bereits vorhandenen Strassenalternative Steinweg könnten gegenüber einem neu auszuweisenden Baugebiet in diesem Fall 7000 – 8000 m² an neu aufzubauender Strassenfläche, was fast 20% unnötigen Flächenverlustes entspricht, eingespart werden.
Weiterhin von Nutzen für kostensparende Maßnahmen wäre die bereits vorhandene Infrastruktur von Abwasser, Energie, Gas und Wasserversorgung auf der gegenüberliegenden bebauten Strassenseite des Steinwegs, im nördlichen Teil, wie auch im Bereich zur abgeschlossenen Baugrenze des Gebiets Hohe Eich mit der südlich angelagerten Grünzäsur.
Das Gebiet ist auch aus der Vogelperspektive betrachtet nicht mit größeren Baumkulturen oder schutzwürdigen Tiernischen versehen und könnte im Falle einer Bebauungsplanung sehr schnell baulich umgesetzt werden.
Sollte das geplante Gewerbegebiet, in diesem riesigen Ausmaß Landwirtschaftsflächen vernichtend, gebaut werden, und die Wohnbaureihen westlich der Bahn mit weiteren 10 ha weiter verfolgt werden, dann kann ich die Landwirte in Blankenloch gut verstehen, wenn man ihnen die Grundlage ihres Lebens, durch den Verlust besten Ackerbodens, entziehen will.
Nimmt man dann noch das 3,1 ha große Gelände des Wasserwirtschaftsamtes, und die derzeit auf dem Weg befindlichen Innenverdichtungen der Südenstrasse und im Ortskern Hauptstrasse dazu, dann sollte man sich schon den Erfordernissen der notwendig machbaren Zuwanderung von Blankenloch maßvoll genähert, und seinen guten Willen, sich einer weiteren Entwicklung nicht zu verschließen, gezeigt haben.
Unter Betrachtung dieser Gesamtumstände und dem anscheinend ehrlichen Angebot der kommunalen Vertretung, möglichst wenig Ackerböden für Bauvorhaben zu opfern, bin ich mal gespannt ob jemand sich die Sache zumindest einmal etwas näher betrachtet. Selbst nur ein Hektar Landwirtschaftsfläche dabei einzusparen ist zumindest einmal ein Anfang in die Richtung des Erwartbaren. Und eine bewertende Einschätzung von Landwirten ob gekackte Wiesen oder wertvoller Ackerboden, scheint mir vom Ergebnis auch vorhersehbar. Ohne ein Flächenangebot wird es wahrscheinlich nicht funktionieren mit dem Regionalverband, und dann sollte aber zumindest der Flurschaden der dabei entsteht, im überschaubaren Bereich liegen.
Und noch was, das uns allen am Herzen liegen sollte. Die Stadt hat in dem Bereich Steinweg einige Claims die in der jetzigen Phase etwas Entspannungen in die Kasse bringen könnten. Denn die Voraussagen und Erwartungen früherer Haushaltsreden, weichen derzeit weit vom damals Prognostizierten ab. Und das macht mir schon etwas Sorgen, wenn man auch die Wirkungen von Corona auf die Kommunalhaushalte noch nicht so richtig einschätzen kann