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Wahlkreis-Prognose: Schwarz vor Mayr

Wahlplakate Landtagswahl 2021

Bild: Martin Strohal

Von Martin Strohal | 21.02.2021 14:03 | 3 Kommentare

Laut einer aktuellen Prognose von election.de für den Wahlkreis 30, zu dem Stutensee gehört, liegt Grünen-Kandidatin Andrea Schwarz mit 31 Prozent vor Ansgar Mayr (CDU) mit 28 Prozent. Sie würde ihren Stimmenanteil im Vergleich zur letzten Wahl demnach etwas steigern. Auf dem dritten Platz mit 14 Prozent folgt AfD-Kandidat Andreas Laitenberger mit Verlusten im Vergleich zu 2016. SPD-Kandidat Stephan Walter und FDP-Kandidat Christian Jung liegen bei 11 beziehungsweise 10 Prozent. Die übrigen Kandidierenden erreichen nur einstellige Werte.

Für ganz Baden-Württemberg sieht election.de aktuell 57 Landtagssitze für die Grünen (2016: 47 Sitze), für die CDU 46 Sitze (2016: 42), für die AfD 18 (2016: 23 Sitze), für die SPD 19 (2016: 19 Sitze) und für die FDP 16 Sitze (2016: 12 Sitze). Die übrigen Parteien scheitern der Prognose zufolge an der Fünfprozent-Hürde.

Die Prognose für die einzelnen Landtagswahlkreise basiert auf einem von election.de entwickelten und stetig verbesserten Projektionsverfahren, das verschiedene wahlentscheidende Faktoren wie landesweite Trends, bisherige Ergebnisse im Wahlkreis und die nominierten Kandidatinnen und Kandidaten berücksichtigt. Grundsätzlich sind Prognosen mit Vorsicht zu genießen.

Bisherige Ergebnisse im Wahlkreis 30 (Bretten)

201120162021
(Prognose)
Grüne21,5 %
(Andrea Schwarz)
27,5 %
(Andrea Schwarz)
31 %
(Andrea Schwarz)
CDU40,4 %
(Joachim Kößler)
27,2 %
(Joachim Kößler)
28 %
(Ansgar Mayr)
AfD18,5 %
(Jörg Meuthen)
14 %
(Andreas Laitenberger)
SPD24,1 %
(Wolfgang Wehowsky)
12,1 %
(Anton Schaaf)
11 %
(Stephan Walter)
FDP5,3 %
(Otto Hertäg)
8,3 %
(Carolin Holzmüller)
10 %
(Christian Jung)
Quelle: Statistisches Landesamt BW/Prognose: election.de

Bildquellen

  • Wahlplakate Landtagswahl 2021: Martin Strohal

Kommentare

-kwg-

Das wären ja dann prognostiziert 156 Abgeordnete im neuen Landesparlament. Gegenüber 143 in der jetzigen 16. Wahlperiode. Ist das nicht etwas zu viel des Guten? Das mit den Ausgleichsmandaten entwickelt sich somit neben dem Bundestag auch hier zur unendlichen Geschichte. Also müsste man nicht mit Schuhgrösse 68 schleunigst auf die STOP-Bremse des Berufspolitikertums treten, dass es im Ländle, neben immer mehr nur noch nebeneinander herlaufenden Politikern*Innen, auch noch wohlschaffende Bürger*Innen gibt, die für die “täglich notwendigen Bedürftigkeiten” des normalen Lebens sorgen.

maction

Jede Veränderung der Sitzverteilung ist im Bund wie auch den Ländern per se ein schwieriges Thema, denn irgendjemand verliert dabei (mehr wie andere). Und wer beschneidet sich schon freiwillig. Bei allem Verständnis sind diese Hausaufgaben aber seit geraumer Zeit unerledigt. Liebe Politiker, in diesem Fach kommt ihr nicht über die Schulnote 5 hinaus.

Old Shatterhand

Prognostizierte 14% für die AfD sind ein Skandal. Jedes einzelne Prozent für diesen Haufen ist ein Skandal. Hoffentlich liegt diese Prognose gewaltig daneben! In einem Ländle, dem es eigentlich sehr gut geht und in einem Wahlkreis, der gut positioniert ist, darf es für Radikalinskis von links und von rechts keinen Raum, sprich keine Stimmen, geben.