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Ansgar Mayr lädt zu Online-Treffen: Herausforderung “Wohnraummangel”

Symbolbild

Bild: ngad/freepik.com

Von Landtagskandidat Ansgar Mayr | 01.03.2021 7:38 | 4 Kommentare

CDU-Landtagskandidat Ansgar Mayr lädt gemeinsam mit der Karlsruher CDU-Kandidatin Dr. Rahsan Dogan zu einem digitalen Treffen ein. Thema ist der Wohnraummangel.

Ansgar Mayr

„Der Mangel an Wohnraum ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit“, so Mayr. Dogan und er konnten für die Veranstaltung den wohnungsbaupolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Tobias Wald, als Referenten gewinnen. „Um Wohnraum zu schaffen, braucht es Lösungsansätze, und die Landespolitik ist hierbei auch auf Rückmeldungen und Anregungen aus der Baubranche und aus der Kommunalpolitik angewiesen,“ so Ansgar Mayr in seiner Einladung für die Veranstaltung am Donnerstag, 4. März ab 17 Uhr, die als Video-Konferenz durchgeführt wird.

Nach einem kurzen Impulsvortrag steht Tobias Wald MdL für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Der Zugangslink zu Video-Konferenz kann unter kontakt@ansgar-mayr.de angefordert werden.

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Kommentare

-kwg-

Wenigstens ist Ansgar Mayr ein Stutenseer Gemeinderat der sich outet und sich traut mit neuen Medien umzugehen. Er ist anscheinend nicht eingeschüchtert von den vielen Menschen die zuhören draussen in der Welt, um ihnen die wichtige Frage, wie man aktuellen Wohnraummangel beseitigt, zu beantworten. “Durch Bauen von Wohnungen.”

FH...

… ja, Kandidat Mayr kennt sich aus mit den neuen Medien. Das wissen wir spätestens seit dem Lachwald-Bürgerentscheid, wo er als gewiefter Stratege kurzerhand eine fast gleichlautende Domain, wie die der Bürgerinitiative, reserviert hat und dort das Geschäft der Abholz-Fraktion (CDU-FDP-SPD-FW) betrieb.
@kwg: „Bauen von Wohnungen“ ist keine Lösung des Problems, sondern nur ein Herumdoktern an Symptomen. Zitat aus https://www.demografie-portal.de/DE/Fakten/bevoelkerungsentwicklung-regional-aktuell.html
„Der Bevölkerungszuwachs in Ballungsräumen ist das Ergebnis von Wanderungsgewinnen, die sich durch den Zuzug von Menschen aus anderen Regionen Deutschlands, darunter den ländlichen Räumen, und dem Ausland ergeben. Städte sind für Zuziehende besonders attraktiv, weil sie in der Regel durch ein vielfältiges Angebot an Arbeitsplätzen, Bildungseinrichtungen sowie Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten eine hohe Lebensqualität bieten. Bei guter verkehrstechnischer Anbindung kann ebenso das Umland vom Bevölkerungswachstum profitieren, wozu auch der oft knappe und teure Wohnraum in den Kernstädten beiträgt. […]
Demgegenüber erleben strukturschwache, meist ländliche Regionen oft schon seit vielen Jahren rückläufige Einwohnerzahlen. Das gilt vor allem für weite Gebiete Ostdeutschlands, in denen neben der Abwanderung auch ein außerordentlich großes Geburtendefizit, also weniger Geburten als Sterbefälle, zur Schrumpfung beiträgt. Dieses entsteht auf der einen Seite durch überdurchschnittlich viele Sterbefälle aufgrund der vergleichsweise alten Bevölkerung in diesen Regionen. Auf der anderen Seite gibt es relativ wenige Geburten, weil viele junge Frauen abgewandert sind und somit potenzielle Mütter fehlen. Zudem führt die niedrige Geburtenrate Ostdeutschlands in der Nachwendezeit dazu, dass heute weniger junge Frauen (und Männer) als potenzielle Eltern zur Verfügung stehen.
Ein anhaltender Bevölkerungsrückgang stellt Kommunen vor große Herausforderungen. So beeinflusst eine rückläufige Einwohnerzahl unter anderem die Auslastung von Bildungseinrichtungen, des öffentlichen Nahverkehrs oder von Einkaufsmöglichkeiten. Die damit einhergehenden Finanzierungsprobleme werden zusätzlich dadurch erschwert, dass die einwohnerbezogenen Finanzzuweisungen und Einnahmen der Kommunen und Landkreise sinken. Um als Wohnstandort und für die Wirtschaft attraktiv zu bleiben beziehungsweise attraktiver zu werden, sind hier innovative Lösungen gefragt.“
Abschließend die düstere Prognose bis 2035: https://www.demografie-portal.de/DE/Fakten/bevoelkerungsentwicklung-regional-zukunft.html

-kwg-

Wenn man die einstmals als blühende Landschaften bezeichneten Gebiete im Osten, und die ebenfalls fehlenden Beschäftigungsstrukturen in der Südwestpfalz und im Saarland auf der Demographie-Karte ausmacht, dann könnte man sich direkt hinterfragen, warum man die gesamte deutsche Landwirtschaft nicht dorthin aussiedelt. Vielleicht hat Helmut Kohl das damals auch landwirtschaftlich gemeint, denn getan hat sich dort sehr wenig für die Menschen seit der Wiedervereinigung. Die riesigen Geldmassen für den Wiederaufbau sind in den wunderschönen Häusern und Fassaden, Kirchen und Schlössern der geschichtsträchtigen Städte und bei westdeutschen Großspekulanten und Bauunternehmern, inkl. allem notwendigen Gefolge aus dem Westen, versickert. Das Land ist weiterhin ländlich ohne Perspektiven, die Menschen, als Brüder und Schwestern bezeichnet, mit ihrem Latein am Ende. Und dann wundern wir uns, dass sie in unseren Ballungsraum eindringen, um auch endlich einmal etwas lebenswertes zu erhaschen.

Lachwald-erhalten

„Mehr Demokratie Baden-Württemberg“ hat einen Vergleich der Wahlprogramme der Parteien zum Themenkreis Demokratie & Bürgerbeteiligung durchgeführt.
Da schneidet die CDU von allen Parteien am schlechtesten ab. Für die CDU gibt es offensichtlich nur Bauen, Bauen, Bauen mit viel Flächenverbrauch zum Nachteil unserer Natur und Landwirtschaft.
Siehe die Tabelle: https://www.Lachwald-erhalten.de
J. Heger, Vorstandsmitglied im Fachverband Mehr Demokratie Baden-Württemberg