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Crowdfunding für professionellen Lasercutter

Laura Langhof und Tim Lammertink

Bild: Martin Strohal

Von Martin Strohal | 03.06.2021 21:10 | Keine Kommentare

Laura Langhof und Tim Lammertink wohnen in Blankenloch und haben vor einigen Tagen eine Crowdfunding-Aktion gestartet. Sie wollen sich einen professionellen Lasercutter kaufen und damit ihr Hobby zum Nebenberuf machen.

Spiele mit Inlay

Laura und Tim sind große Fans von Brettspielen, die in nahezu jedem Schrank ihrer Wohnung zu finden sind. Was ihnen weniger gefällt, sind die vielen Plastiktütchen, in denen das Spielzubehör häufig verpackt ist. Sie erschweren das Sortieren und Aufbauen. Dadurch kamen sie auf die Idee, ihre eigenen Einsätze für die Spieleschachteln zu gestalten, sogenannte Inlays. Der 23-jährige Tim studiert Maschinenbau und hatte an der Uni Zugriff auf einen professionellen Lasercutter. Ein Laserstrahl schneidet aus einer dünnen Holzplatte die zuvor am Computer entworfenen Elemente. Diese lassen sich im Anschluss zusammensetzen und dienen als Sortierhilfe für das Spielezubehör.

Lasercutter

Während der Corna-Zeit hat sich das Paar einen eigenen Lasercutter zugelegt, mit dessen Leistung sie jedoch nicht zufrieden sind. Sie träumen von einem professionellen Gerät – mehr Schnelligkeit und Qualität soll es liefern, klarere Gravuren, keine Schmauchspuren. Stolze 20.000 Euro müssten sie dafür jedoch auf den Tisch legen. Um sich diesen Wunsch erfüllen zu können, haben sie die Crowdfunding-Aktion gestartet. Laura und Tim wollen das Gerät und ihr Wissen im Umgang damit auch anderen zur Verfügung stellen und dafür ein Nebengewerbe anmelden.

meinstutensee.de-Logo aus dem Lasercutter

“Wir haben Ideen und haben Spaß an der Sache”, betont die 26-jährige Laura. Mit dem Gerät können sie nicht nur Inlays für Spiele produzieren und auf persönliche Wünsche hin mit Namen und Grafiken anpassen, sondern auch auf alle möglichen Wünsche eingehen. Vom kleinen Bilderrahmen über Tischkärtchen bis hin zu Häuschen für die Modelleisenbahn. Sie würden sich auch über die Zusammenarbeit mit Künstler:innen freuen. Ihr Ziel sei es nicht, vorgefertigte Elemente zu verkaufen, sondern sich gemeinsam mit dem Kunden/der Kundin hinzusetzen und die individuell passende Lösung zu finden. Der kreative und kommunikative Teil sei explizit Teil ihrer Leistung.

Wer sich am Crowdfunding, das noch bis Ende Juni läuft, beteiligt, erhält je nach Spendenhöhe ein kleines Dankeschön oder auch einen gemeinsamen Spieleabend. Wer Interesse an einer Zusammenarbeit hat, kann auch per E-Mail (tp.laserdesigns@gmail.com) direkt Kontakt aufnehmen.

Bildquellen

  • TP LaserDesigns: Martin Strohal
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