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Concordia-Quartier: Neuer Mittelpunkt in Blankenloch

Concordia-Quartier

Bild: Lennermann Krämer Architekten

Von Martin Strohal | 26.10.2021 12:50 | Keine Kommentare

An der Blankenlocher Hauptstraße kündigen sich unweit der Kirche Veränderungen an. Die Seeger Vermögensverwaltung plant einen Neubau bestehend aus drei zusammengehörenden Gebäuden. Baubeginn wird jedoch nicht vor Ende 2022 sein.

Wo jetzt das ehemalige Restaurant “Lamm” an der Haltestelle “Kirche” zu finden ist, soll ein etwas zurückgesetzter Neubau entstehen, der die Ortsmitte Blankenlochs prägen soll, so der Plan der Seeger-Gruppe. “Concordia-Quartier” ist der Name des Projekts, nach dem Namen des Gesangvereins, der seine Treffen im “Lamm” abgehalten hat.

Der Neubau soll zur Straßenseite hin einen Bistro-Laden beherbergen. Kleine Einkäufe sollen darin möglich sein. Der Schwerpunkt soll auf frischen, regionalen Lebensmitteln liegen. Keine Konkurrenz für die großen Märkte im Gewerbegebiet, aber sinnvoll für den fußläufigen Einkauf und Menschen, die kein Auto besitzen. Im Bistro sollen kleine Snacks und ein täglicher Mittagstisch angeboten werden. Betrieben werden soll die Einrichtung durch ein gemeinnütziges Inklusionsunternehmen.

Durch eine Einfahrt kommt man zu den hinteren angegliederten Gebäuden, in denen zwei Arztpraxen untergebracht werden sollen. Neben 17 überwiegend barrierefreien Wohnungen, die hauptsächlich aus zwei bis drei Zimmern bestehen, sollen ein kleines Wohnheim für neun Studierende sowie vier Wohngruppen für Schwer- und Mehrfachbehinderte hier ihr Zuhause finden. Unter dem Grundstück ist eine Tiefgarage mit etwa 40 Plätzen vorgesehen.

Derzeit befindet sich der vorhabenbezogene Bebauungsplan in der frühzeitigen Beteiligung. Mit dem Abschluss des Verfahrens rechnet der Investor in etwa einem Jahr. Dann erst kann der Bauantrag gestellt werden, so das frühestens Ende 2022 mit Baubeginn und Ende 2024 mit Bezug gerechnet wird. Das Projekt selbst wird von Seeger seit etwa vier Jahren verfolgt, berichtet Geschäftsführer Andreas Dürr. Seitdem wurden die Grundstücke erworben. Im Mai 2020 sei das Vorhaben erstmals der Stadtverwaltung vorgestellt worden.

Das Gebäude wird dauerhaft im Besitz der Seeger Vermögensverwaltung bleiben. Die Wohnungen sind deshalb allesamt nur zu mieten.

Der Gemeinderat begrüßte in seiner September-Sitzung das Vorhaben als innovatives Projekt und Ort der Begegnung mit einem sehr guten Mix und hoher Qualität. Die frühzeitige Beteiligung wurde bei einer Enthaltung beschlossen.

Bildquellen

  • Concordia-Quartier: Lennermann Krämer Architekten
  • Plan Concordia-Quartier: Seeger
  • Concordia-Quartier: Lennermann Krämer Architekten

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