Tamara Schönhaar beginnt als Baubürgermeisterin

Tamara Schönhaar

Beitragsbild: privat

Von Martin Strohal | 02.01.2022 14:12 | 3 Kommentare

Ende Oktober war Tamara Schönhaar vom Stutenseer Gemeinderat zur neuen Ersten Beigeordneten als Nachfolgerin von Sylvia Tröger gewählt worden. Am 10. Januar 2022 wird sie ihr neues Amt im Rathaus antreten.

Bis zum 17. Dezember war Schönhaar noch an ihrer bisherigen Stelle in der Gemeindeverwaltung Pfinztal tätig gewesen. Trotzdem nutzte sie die Zeit auch zur Einarbeitung in Stutensee. Sie sei seit ihrer Wahl in regelmäßigem Austausch mit Oberbürgermeisterin Petra Becker gestanden und habe auch im November und Dezember bereits an Gremiensitzungen sowie internen Abstimmungsgesprächen teilgenommen, berichtet sie.

Auch wenn sie bereits einige Kolleginnen und Kollegen dabei bereits kennengelernt und das Büro im Rathaus bezogen habe, wird in den ersten Wochen das Kennenlernen von Menschen, Gemarkung, Gebäuden, Strukturen und Prozessen im Mittelpunkt von Schönhaars Arbeit stehen.

Sie freue sich auf die Zusammenarbeit mit Oberbürgermeisterin Petra Becker, so die 39-Jährige. Auch auf den Einstieg in bereits laufende Verfahren und Projekte wie die anstehenden Veranstaltungen zur Erarbeitung des Stadtentwicklungsplans oder das Preisgericht zum “Wohnen im Alter” in Spöck ist die neue Baubürgermeisterin gespannt.

forum Kommentare

-kwg-

Zum Amtsantritt alles Gute, gutes Auskommen mit den neuen Kolleginnen und Kollegen und natürlich auch ein gutes Einkommen, verbunden mit den Wünschen Stutensee bauseitig auf den richtigen Weg zu bringen und die alten Scharmützel nicht weiter zu verfolgen.
Zu diesem Amtsantritt passt hoffentlich auch meine Gedankenfolge zu Vorgängen und Planungen in zwei Teilen. Teil 2 folgt zu einem leicht versetzten Zeitpunkt.
Je länger man darüber nachdenkt, umso mehr kommt man eigentlich schon lange zu der Erkenntnis, dass heutige Wohnumfelder nicht mehr ganz den früheren Generationswohnformen entsprechen. Die Zeiten haben sich geändert. Bereits mit dem Auszug der Nachkommenschaft oder mit dem Tod der Eltern oder Schwiegereltern, mit denen man lange gemeinsam zusammenwohnte, verändert sich die Innenansicht im Haus. Zwei, drei, gar vier Zimmer, ganze Dachausbauten sind plötzlich verwaist, wenn die Kinder ausziehen, um sich ein eigenes Nest zu bauen. Aber einfach umbauen und anderweitig nutzen, sehr schwierige Situation. Zumal man sich ja auch nur schwer an die als Konsequenz folgende plötzliche Anwesenheit fremder Menschen, gewöhnen kann. Die Gewöhnung macht es aus, dass große Flächen im Haus nutzlos und um größeren Schaden zu vermeiden, auch noch mitgeheizt und ab und zu gut gelüftet werden müssen.
Doch da man bekanntlich nicht jünger wird, kommen immer größer werdende Probleme schleichend hinzu. Grundstückspflege und alles rund um das Haus wird zur Belastung. Die Kinder hat es in alle Richtungen dieses Landes verschlagen. Ende vom Lied—allein in einem großen Haus, allein mit Garten und Hof.
Und da die gesundheitliche Versorgung und Vorsorge nun auch noch zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität und somit der Lebenserwartung führt, endet dieser Weg in einer Falle, aus der man nur sehr schwer wieder herauskommt. Alleinstehend, 90 Jahre plus, Kinder auch schon 65 plus, 150 m² Wohnfläche, Hof, evtl. Scheune und auch noch 800 m² gepflegte Gartenfläche. Wer soll denn das alles in Schuss halten?

Aufgrund der in die Jahre gekommenen Bausubstanz und damit schwer in Einklang zu bringenden energetischen Bauvorschriften, zeichnet sich allmählich die Lösung ab. Verkauf an einen Bauherrn, der alles platt macht und das Grundstück nach bester wirtschaftlicher Effizienz vermarktet, sodass am Schluss eine überschaubare Wohnung, neu und modern mit „Wand-Tiefspül-WC und üppiger Regendusche — Starkregen Amazonas“ für den ehemaligen Besitzer übrig bleibt. Schluss mit jahrzehntelanger Ausgewogenheit im nachbarschaftlichen und bewährten Wohnverhältnissen. Jetzt beginnt die neue Wohnzeitära in den letzten Jährchen der noch ausstehenden Lebenserwartung.

Was könnte man tun um ratlosen Menschen etwas mehr Hilfe an die Hand zu geben?
Deshalb nehmen wir einmal als Beispiel, die Situation für Blankenloch mit alten Häusern, alten Besitzern, alter Bausubstanz und alten nicht bebauten Bauplätzen und der sprichwörtlichen Gepflogenheit, dass man einen alten Baum nicht mehr verpflanzt, es sei denn eine Verpflanzung wird dringend notwendig. Aber so lange sollte man dann doch nicht warten mit der Umpflanzung. Also eine Verpflanzung eines Blankenlochers nach Staffort, Friedrichstal oder Spöck – das geht sowieso nicht. Auch heute noch nicht. Büchiger Einbürgerung vielleicht- aber auch nicht so einfach. Und schon gar nicht an die ruhestörende Bahnlinie auf dem ehemaligen Gelände vom Wasserwirtschaftsamt, wo vielleicht auch noch ein weiteres Gleisbett dazu kommt- demnächst. Ratter-Ratter—Tag und Nacht.
Schauen wir uns einmal um in der Blankenlocher Poollandschaft, dem FLÄCHENPOOL. Dort hat man sich schon sehr lange Gedanken gemacht, wo man noch sinnvolle Baumöglichkeiten für Blankenloch findet. In der schutzwürdigen Grünzäsur, der Hohen Eich- oder am sich anbietenden Steinweg mit natürlichem Wohlfühlcharakter. Nach der erfolgreichen bürgerbestimmten Nichtausweitung der Lachwaldfläche, hat man dann gleich alle im Flächenpool bereits bewerteten, aussichtsreichen zukünftigen Flächen auch wieder gestrichen und sich anschließend ins schützende Schneckenhaus zurückgezogen. Der kommunale absolute Aufwacher, war dann der aktualisierte Regionalplan, der angeblich kurz vor Weihnachten 2020 eintraf, dann aber doch noch sehr lange mit seiner Bescherung auf sich warten ließ. Die Idee mit der größtenteils zerstörenden Atomisierung wertvollster Landwirtschaftsflächen der Vorrangflurstufe 1, und der Vollversiegelung des für Blankenloch wichtigen Trinkwasserschutzgebietes, in nicht gewohnten Flächengrößen von 80 Hektar war endlich angekommen. Kommentiert mit einem lapidaren „SO GEHT ES NICHT“ der scheidenden Baubürgermeisterin. Stutensee wurde erst gar nicht gefragt zu diesem Vorschlag. Der Blitz schlug ein- ohne Vorankündigung, Vorbereitung und ohne Vorahnung des kommunalen Rates. Dem Regionalverband gegenüber zu lange gewartet, oder etwas den kommunalen Elan zur Entscheidung vermissen lassen??? Oder Trotzreaktion wegen des Lachwalddesasters??? Hin und her erklärte Themata über abgelaufene Fristen, nicht befragte Räte und viele Unwissenden, sowie unglaublichen Sitzungsschwänzern beim Regionalverband. Was ist da los im Länd??? Bis heute keine weitere Erklärung. Es scheint: The show must go on. Der einmal vorgesehene Bürgerbeteiligungsprozess befindet sich weit im terminlichen Hintertreffen und ist deutlich von seinem ursprünglichen Zeitplan abgerückt. Bald werden neue Entscheidungen fällig und der Winterschlaf setzt sich wie gewohnt fort. Keine guten Aussichten und eine verkappte Situation, unter dem Motto: überhaupt nicht zukunftsweisend.
Soviel zum Teil 1 eines zur ersehnten Bürgerbeteiligung selbst ernannten Beitrags.
Teil 2 mit Vorschlägen für ältere Hausbesitzer und Ausarbeitungen zur weiteren Baulandphilosophie -leben und leben lassen– folgt in Bälde. Ich bleib dran- das ist sicher. Happy New Year.

-kwg-

Teil 2
Stutensee- dabei vordergründig im Blickfeld Blankenloch und Büchig, benötigen zukünftig viel Bauland oder eine gute und schnelle Lösung, aus bereits bestehendem Baubestand vernünftige Perspektiven zu entwickeln, die bürgerseitig mehrheitlich unbeliebte Innenverdichtung, wegen fehlender Alternativen zur rechtlich fehlenden Abfolge von notwendigen Kinderspielplätzen, vielleicht nicht zu übertreiben, und die jahrelang- gar jahrzehntelang nicht bebauten, in Bauflächen ausgewiesenen Grundstücke, endlich ihrer angedachten Verwendung zuzuführen. Wenn man sich jedoch die Bestände und die Zahlen etwas näher ansieht, so ist man doch etwas verwundert, dass es eigentlich gar nicht soviel ist, was da an bebaubarem Angebot herauskommt. Die letzten städtischen Angaben zu Baulücken ergab: Blankenloch (27) und Büchig (17) weisen die wenigsten Baulücken auf. Spöck (51) Friedrichstal (48) Staffort (28) haben da deutlich mehr an Bevorratung aufgeboten. Ob es sich allerdings hierbei um Spekulations- oder einfache Familienvorsorgeobjekte handelt, sollte allerdings für das Flächenmanagement einfach zu ermitteln sein. Und wenn man dann das Vorhandene mit der bürgerlichen Einwohnerstatistik der vier Ortsteile in Prozenten ausdrückt, wird schnell klar, in welche Richtung der Bauherren*Frauentrend zur Bauwunschgemeinde geht. Man wird auch in Stutensee sicherlich keinen alleinstehenden Mann, kinderlos und ohne Verwandtschaft finden, der noch zwei unbebaute Bauplätze sein Eigen nennt. Es sei denn er will sie wirklich an die Stadt weitervererben.
In der derzeitigen Bauboomphase, wo selbst ein umgebauter Hühnerstall in der Maklerbetrachtung noch eine Super-Chance hat, an den Mann gebracht zu werden, müssen allerdings auch derzeitige überteuerte Baukosten und die qualitative Verfügbarkeit von „guten Gesellen“ in Betracht gezogen werden. Pfusch ist schnell gebaut und braucht immer länger wieder beseitigt zu werden. Es sei denn die Firma ist überhaupt noch in den Gelben Seiten zu finden.

Seit nunmehr einem Jahr gibt es den Eigenbetrieb „Stadtwohnung Stutensee“. Wie sieht denn der Jahresrückblick dieser Stadt-Tochter nach einem Jahr Aktivität aus? Hier wird immer wieder auf MITTENDRIN verwiesen, aber diese Geschichte ist am Laufen mit der Volkswohnung. Concordia-Quartier baut Seeger-Vermögensverwaltung. Eigene Projekte der Stadtwohnungsgesellschaft müssen folgen. Dringend. Aber wie von einigen Räten bereits früher festgestellt, mangelt der Aufschwung sozialen Wohnungsbaus, an stadteigenen Flächen. Also müssen jetzt verhandelbare Landesflächen an der Randperipherie herhalten. Auch Erbpachtverträge werden ins Spiel gebracht. Ein Vorkaufsrecht der Stadt, um eine entsprechende, gewinnerzielende Fläche zusammenzukaufen, mangelt an den derzeitigen maroden Finanzverhältnissen.
Über welche Flächen die Stadt noch verfügt, wird im verschlossenen Schublädchen geheim gehalten. Wo sind sie denn die zur sozialen Abfederung notwendigen städtischen Grundstücke??? Hier sollte mal etwas mehr Transparenz über den Bürgerköpfen verstreut werden. Weiterhin kann allen Fraktionen oder besser gesagt einzelnen öfter mal auftretenden parteilichen Kommentatoren angeraten werden, hin und wieder in MEINSTUTENSEE nachzublättern, was sie einmal gesagt und verlangt haben, und was daraus geworden ist. Von der Einschätzung des Nachbarschaftsverbandes zum Flächennutzungsplan Fortschreibung 2030 – vom ständigen runden Tisch mit den Stutenseer Landwirten – vom Flächenpool – vom regionalverbandsplanerisch angedachten Vorzeigewohngebiet Lachwald bis zur rechtlichen Einhaltung der „Bauen-tabu regionalverbandsplanerischen Grünzäsur Hohe Eich“—einschätzbare Einwohnerstatistik = 100 Einwohner / Hektar Fläche – tatsächliche Einwohnerentwicklung in der Zukunft— SPD-Masterplan – Bürgerversammlung zur Flächenplanung und Stadtentwicklung – Bürgerbeteiligungsprozess mit der Bildung oder Gründung eines bunt zusammen gewürfelten bürgerlichen Ausschusses — usw. usw. Viel BLA -BLA – aber wenig Aktion. Über Jahre hinweg schon. Nichts tut sich.
Wer sich einmal die Arbeit macht, in der Vergangenheit von kommunaler Verantwortung Gesagtes, dem jetzt Gesagten gegenüberzustellen, könnte auf den Gedanken kommen, dass es sich hierbei nicht um gleiche Personen handelt. Entweder es muss ab sofort schneller gehandelt werden, solange man noch weiß was man will oder gesagt hat, oder es muss von einer protokollierenden Stelle immer wieder aktualisiert und publik gemacht werden was Sache ist, damit irgendwann einmal nicht das gemacht wird, was eigentlich gar niemand wollte.
Aus diesem Grund ist die ehemals in die weitere Entwicklung des FNP 2030-Blankenloch nach Osten- einbezogene Steinwegvariante Nord- Ost -West und Süd, mit dem Vorzug einer bereits vorhandenen Strasse ohne zusätzlichen Flächenverlust in etwas abgespeckter Form möglich. Dort scheinen auch noch teilweise optimale Eigentumsverhältnisse an städtischen Grundstücken und andere Vorteile von Strukturen zu bestehen, sodass eine schnelle Umsetzung und Vermarktung dortiger Baulagen sehr schnell umsetzbar wäre. Und ältere Lindenbäume habe ich da auch keine gesichtet. Anstatt sich jetzt von der Regionalplanung wieder mit neuen Planspielen, die zu enormen Nachteilen an immensem Flächenverbrauch bester Böden der Landwirtschaft und Zerstörung notwendiger Trinkwasserschutzgebiete führen würde, wäre es sinnvoll, sich über die vorherigen Vorzüge und Überlegungen, der in die Flächennutzungsplanung eingegangenen Flächen nochmals abzustimmen.
Ich hätte da mal einige Vorschläge zu machen:
Aktivieren Sie doch mal den Flächenmanager und machen Sie einmal eine kleine Rundumanfrage im Amtsblatt, als eine Art vorbeugende Maßnahme, wer nach eigener Meinung in einem zu großen privaten Raumverhältnis wohnt, oder denkt, dass er es irgendwann nicht mehr schafft, dort alle wesentlich erforderlichen Arbeiten selbst erledigen zu können. Das fängt beim Schneiden von Strassenhecken an und hört beim Winterdienst vom Gehweg bis zur halben Strassenseite, morgens um sieben, wenn die Welt noch in Ordnung ist, wieder auf.
Als nächstes wäre es gut zu wissen, ob man selbst bereit sei, sich diesem langsam anschleichenden Problem, entgegen zu stemmen? NICHT MIT MIR, Du kleiner Hexenschuss! So fängt es meistens an. Ich bin für Alternativen bereit. Und dann könnte man ja mal fragen, was das denn für vorstellbare Alternativen wären? Kleinere, schöne, helle Wohnung, mit toller gemeinsamer, klimaneutraler störungsfreier Heizungsanlage und einem agilen Hausmeister, wenn es irgendwo mal klemmt. Eigentum oder vermietbar? Vielleicht noch ein paar Bekannte aus der ehemaligen Nachbarschaft im Umfeld angesiedelt. Schon auf das frühere einsetzende Alter bedachte und verbaute Erleichterungen und Einrichtungen, wie Fahrstuhl oder ebenerdige Zugänge und genügend Steckdosen in der Küche. So eine kleine Einkaufsmöglichkeit um die Ecke, für den täglichen Bedarf. Moderne Automatenreihen bestückt vom Bäcker oder Metzger seines Vertrauens, zur Abholung und bargeldlos, ist auch noch eine Lösung. Ein bischen Obst und Gemüse, oder auch gleich noch ein kleines schnuckeliges Cafe, wo man sich mal reinsetzen kann, wenn gerade zu viele Wanderer auf den ruhigen Wiesenwegen des Landschaftschutzgebietes herumtollen. So ein ein oder zweimal täglich stattfindender Shuttlebusverkehr zum Gewerbegebiet, wäre auch sicher machbar. Und wenn es mal ein bischen zwickt, wäre eine Arztpraxis und ein Second-Hand-Zahnersatzladen mit Optikerlizenz, auch nicht so schlecht.
Ich vermeide extra den Begriff Wohnpark für Oldies, aber so eine gesunde Durchmischung von Jung – jung Gebliebenen und ewig langer Lebenserfahrung, das war schon immer die beste Mischung, besser wie Monokulturen.
Die Gegend passend, seichte Bächlein, geschmeidige, saftige Wiesen, immer noch ein paar bestückte Pferdekoppeln, ein paar gestiftete Holzbänkchen von Amazon und Facebook in die Landschaft gesetzt. Was will man mehr. Und alles durchfinanziert von zukünftigen Erben und Nutzniesern, denen man so eine Art Verantwortung „Tu vorher was, bevor es zu spät ist“ ins Gewissen einreden kann. Wenn das Angebot stimmt, dann kann man auch besser hausieren gehen.
Sicherlich gibt es da tausende Ideen- also helfen wir mit. Alle zusammen, dass wir eine Lösung finden und nicht erst dann wieder reagieren, wenn die Leberwurst vom trockenen Weck gelutscht ist. Wenn dieses “SO GEHT ES NICHT“ – alles war, na dann bin ich ja auf diese Welle der Entrüstung gespannt, die dann anrollt, wenn der Regionalverband seinen Landwirtschaftszerstörungsplan in die Tat umsetzen will. Aber bei der gebündelten Erfahrung der Rätinnen und Räte, wie man mit solchen Dingen und den Urheberrechten umgeht, um sie zum Guten zu wenden, ist mir persönlich nicht bange. Alleinstehend, schon mit Hautflecken und ebenerdigem Keller. Einmal hin – alles drin.
Was will man mehr. So und jetzt weiß die liebe Frau Schönhaar, wo sie am 10. Jänner den Hebel ansetzen muss. Aber wer sagt ihr, dass es MEINSTUTENSEE gibt???

FH...

…@-kwg-
* Stutensee selbst benötigt keineswegs „zukünftig viel Bauland“. Es sind allenfalls diejenigen, die aus anderen Teilen der Republik (vornehmlich aus dem Osten) zu uns ziehen wollen. Hier muss die „große“ Politik ran, um die im Grundgesetz geforderten „gleichwertigen Lebensverhältnisse“ in ganz Deutschland zu gewährleisten, damit diese Bevölkerungswanderung endlich gestoppt wird und die neuen Bundesländer nicht weiter ausbluten. Nebenbei: Dort stehen dann die Wohnungen leer.
* Innenverdichtung wird nach meiner Wahrnehmung von der Bevölkerung keineswegs als „unbeliebt“ eingestuft. Sie wird vielmehr (nur) dort realisiert, wo die Umstände dafür passen: Bedarf an Wohnraum für die eigene Familie, die Kinder, etc. Besteht dieser Bedarf aktuell nicht, dann wird auch nicht in der zweiten Reihe gebaut, obwohl es möglich wäre; da will man eben keine Fremde haben. So wird dieses Potenzial nur begrenzt realisiert. Beim Wechsel der Besitzverhältnisse (Stichwort Investor) geht der Trend klar in Richtung Innenverdichtung.
* Die Stadt hat sehr wohl eigene Flächen, wo sozialer Wohnungsbau stattfinden können. Allein in Spöck beim Baugebiet 24-Morgenäcker war sie (die Stadt) nach dem Umlegungsverfahren Besitzerin von ca. 22 Bauplätzen. Diese wurden dann aber lieber für Preise ab 400 Euro pro qm verkauft. Sozialwohnungen werden da keine entstehen…


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