Stadtputzete am World Cleanup Day

World Cleanup Day 2022

Beitragsbild: World Cleanup Day

Von Martin Strohal | 06.09.2022 16:48 | 1 Kommentar

Statt wie bisher im Frühjahr findet die Stutensee-weite “Stadtputzete” diesmal am 17. September statt. Nach zwei Jahren Pause räumen Vereine ihre Vereinsgelände auf, Schulen ihr Schulgelände. Aber auch Privatpersonen können teilnehmen und sich einen Bereich in ihrem Stadtteil aussuchen.

Die Organisation ist in den Stadtteilen wie folgt:

Blankenloch und Büchig

Müllsäcke werden am 17.9. ab 9 Uhr am Treffpunkt Bauhof, Hasenäckerweg 7, ausgegeben oder können im Vorfeld im Bürgerbüro abgeholt werden. Dort sind die vollen Säcke im Anschluss – nach ca. drei Stunden – wieder abzugeben. Als Dank gibt es ein kleines Vesper.

Friedrichstal

Müllsäcke werden um 9 Uhr am Treffpunkt im Bauhof Friedrichstal, hinter dem Alten Rathaus, Rheinstraße-Ost 14 ausgegeben oder können im Vorfeld im BürgerBüro abgeholt werden. Nach der Putzaktion, welche auf etwa drei Stunden angesetzt ist, werden die vollen Säcke wieder beim Bauhof abgegeben. Es gibt dann im Oskar-Hornung-Haus ab 11.30 Uhr ein kleines Vesper. Für den Einkauf bittet Ortsvorsteher Lutz Schönthal vorab um Anmeldung per Mail an lutz.schoenthal@stutensee.de.

Spöck

In Spöck trifft man sich um 9.30 Uhr im Hof der Ortsverwaltung. Dort werden Zangen und Müllsäcke ausgegeben. Die vollen Müllsäcke werden später vom Bauhof eingesammelt. Im Anschluss gibt es in Spöck einen kleinen Imbiss in der “Alten Schule”, organisiert durch die Landfrauen.

Staffort

In Staffort können die Müllsäcke vorab oder am Tag selbst ab 9 Uhr in der Ortsverwaltung abgeholt werden. Die vollen Säcke sind von 11 bis 12 Uhr wieder bei der Verwaltungsstelle abzugeben. Im Anschluss gibt es ein kleines Vesper als “Lohn der Arbeit”.

forum Kommentare

Ureinwohner

Solche Aktionen sind ja recht gut und billig ! und leider höchst notwendig, können aber nicht die Lösung des Problems darstellen.
Es kann doch nicht sein, daß engagierte Bürger regelmäßig den Müll von Leuten wegräumen, welche ihn, sehr oft noch vorsätzlich, in der Landschaft entsorgen.
Hier sind andere Lösungen gefragt, welche unser Müllaufkommen deutlich reduzieren und dann wenigstens den Verursacher zur Kasse bittet.
So z.B. ein Pfand von 1 € auf jede! Getränkedose und – Flasche,
Verbot von Einwegverpackungen und eine Verpackungssteuer, die dann zweckgebunden für Reinigungspersonal ausgegeben wird.
Wenn man, an besonders von illegaler Müllentsorgung frequentierten Stellen dann noch Überwachungskameras anbringen würde und die Täter dann richtig Strafe zahlen müssten, läge deutlich weniger Müll herum.
Die Zeiten in denen Deutschland als sauberes Land galt, sind leider schon lange vorbei.
Leider funktioniert Aufklärung allein nie, das ist zwar traurig aber alltäglich auch in anderen Lebensbereichen zu sehen.


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