Von meinstutensee.de-Reporter Michelle Maier

Achtung: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Aprilscherz!

Ende März hat die Biotop-AG des Thomas-Mann-Gymnasiums eine überraschende Entdeckung gemacht: Zusammen mit dem Lehrer Ralf Berger fanden die Schüler im Lachwald bei Büchig einen vorher noch nie gesichteten Käfer der Gattung der Dromius. Die Entdeckung dieses neuen Käfers könnte dem bevorstehen Flächennutzungsplan (wir berichteten) im Weg stehen.

Der Fund erfolgte während einer Exkursion in den Lachwald. Die Biotop-AG hat sich nachmittags auf den Weg gemacht, um Kiefernzapfen für ihr Insektenhotel zu sammeln. Dabei stießen die Schüler auf den bis dahin unbekannten Käfer. Im Biotop des Thomas-Mann-Gymnasiums begannen sie mit ersten Beobachtungen. Mittlerweile ist der Käfer in der Obhut des Naturkundemuseums in Karlsruhe, wo momentan zusammen mit der Fakultät für Biologie des Karlsruher Institutes für Technologie (KIT) geforscht wird.

Über den Dromius sind mittlerweile einige Fakten bekannt: Er ist eigentlich nacht- und dämmerungsaktiv und lebt normalerweise unter der Erde, was seine so späte Entdeckung erklärt. Eineinhalb Wochen im Jahr, zur Suche eines Geschlechtspartners, trägt der Käfer rote Punkte auf seinem Rücken. Weitere Bestimmungen des Käfers erfolgen noch durch das KIT und das Naturkundemuseum.

Bisher wurde der gefundene Käfer nur im Lachwald gesichtet. Dies könnte bedeuten, dass dieser auf Grund des Artenschutzes nicht wie geplant in den neuen Flächennutzungsplan 2030 aufgenommen werden kann. Da die Untersuchungen über den neuen Käfer allerdings noch nicht beendet sind, ist auch bislang keine Entscheidung darüber getroffen worden. Möglicherweise könnte diese seltene Käferart die Rodung und Bebauung des Lachwaldes verhindern.

Bildquellen

  • Neuer Käfer im Lachwald: Michelle Maier
  • Biotop-AG im Lachwald: Michelle Maier
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