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„Westlich der Bahnhofstraße“: Bebauungsplanentwurf gebilligt

Bild: Stadt Stutensee

Pressemitteilung von Stadtverwaltung Stutensee | 08.05.2018 10:54 | 17 Kommentare

Der Gemeinderat der Stadt Stutensee hat in seiner letzten öffentlichen Sitzung vergangene Woche den Entwurf des Bebauungsplans zum Gebiet „Westlich der Bahnhofstraße“ gebilligt.

Im nächsten Schritt sollen auf der Grundlage des Entwurfs zum vorhabensbezogenen Bebauungsplan die Offenlage sowie die Beteiligung der Behörden erfolgen. Nach Prüfung und erneuter Abwägung der eingegangen Stellungnahmen soll der endgültige Satzungsbeschluss im Sommer verabschiedet werden.

Insgesamt sollen auf der innerörtlichen Brache acht zweigeschossige Einfamilienhäuser entstehen. Nachdem Ende 2015 ein Investor ein entsprechendes Bebauungskonzept für den rund 1.900 Quadratmeter umfassenden Abschnitt westlich der Bahnhofstraße im Anschluss an das Gebäude der Sozialstation Stutensee-Weingarten vorgelegt hatte, wurde über das Plangebiet in den Gremien vorberaten (meinstutensee.de berichtete). Aufgrund mehrerer zu klärender Faktoren, wie die Genehmigung durch die Deutsche Bahn, die Bereitstellung ausreichender Parkflächen sowie insbesondere schall- und erschütterungstechnische Untersuchungen, einigte sich der Gemeinderat zunächst darauf, vor dem Fortgang des Verfahrens die Grundlagen auszuarbeiten. Diese haben unter anderem ergeben, dass eine 5,5 Meter hohe absorbierende Schallschutzmauer zur Lärmpegelsenkung im Zuge einer Realisierung erforderlich werden wird sowie die Ergebnisse der erschütterungstechnischen Untersuchungen einzubinden sind, so die Stadtverwaltung in einer Mitteilung.

Realisiert werden soll das Projekt im Anschluss an das Bebauungsplanverfahren im Rahmen eines Durchführungsvertrags mit einem Investor. „In Stutensee besteht eine anhaltend hohe Nachfrage an Wohnbauflächen, die aus dem Bestand und neu zu erschließende Flächen nicht gedeckt werden kann. Deshalb ist die innerörtliche Weiterentwicklung auch ein wichtiger und wesentlicher Bestandteil, um weiteren Wohnraum zu schaffen“, so Bürgermeisterin Sylvia Tröger. Durch dieses neue Plangebiet soll auch insbesondere die Bebauungsstruktur am westlichen Stadtteilrand Blankenlochs abgerundet werden, so die Erste Bürgermeisterin.

Quelle: Stadtverwaltung Stutensee

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  • “Westlich der Bahnhofstraße”: Stadt Stutensee

Kommentare

Rolf Pessel

Puh – ein an Sterilität und Einfallslosigkeit schwer zu überbietendes Bebauungskonzept mit entsprechend toter Siedlungsansicht. Und freistehende Einfamilienhäuser stellen anscheinend nun einen Lösungsansatz für ein quantitatives Wohungsangebotsproblem dar. Nee, nee, nee.

Darius

Wer heute durch die Bahnhofstraße fährt, weiß, dass durch parkende Fahrzeuge bereits ein erschwertes Durchkommen existiert. Acht zweigeschossige Einfamilienhäuser ergeben mind. 12 weitere Fahrzeuge in der Straße plus Besucherverkehr, da die Pflichtgaragen ja in der Regel durch Fahrräder, Bobbycars, Rasenmäher und ähnlichen Dingen belegt sind. Hat da schon einmal jemand darüber nachgedacht?

-kwg-

Wenn man dieses Vorhaben beobachtet, dann muss sich der Bauflächenbedarf in Blankenloch wirklich in schwindelerregenden Sphären abspielen. Schade, dass man sich nicht die Mühe gemacht hat, die schöne friedvolle Ansicht auch von der anderen Seite, der “Great Noise Wall” der großen Krachwand, zu zeigen. Das gesamte Grundstück Nr.12229 hat eine Fläche von 13m x 143 m. Dabei sind Gehwege noch nicht berücksichtigt. Vom nächstgelegenen Gleis bis an die Grundstücksgrenze sind es mal gerade 9,00m. Also fast genauso weit wie ein Mensch springen kann. (8.90m Bob Beaman). Lärmindex, Lärmkarten, Schallmessungen, Vergleich Schalldruckpegel und Lautheit (Isophonen), 300 Züge pro Tag, unstrittige Gesundheitseffekte aus Lärm, …..alles kann man dazu genau nachlesen. Alles scheinbar kein Problem. Dass man dann auch noch auf die Idee kommt, dort zu bauen, da gehört schon mehr wie eine Portion Mut dazu. Ich bin wirklich gespannt bis erste Menschen darauf kommen, dass es in Deutschland Gesetze gibt, die solche Vorhaben regeln, sonst brauchen wir auch bald keine Krankenversicherung mehr, denn die muss sich später einmal mit dieser Sache befassen. Ein Stadtrat hat das ja anscheinend noch rechtzeitig erkannt. Zwei waren damals am 28.9.17 noch am Grübeln. Da lauert die Gefahr im Detail, siehe Flugplatz Forchheim/ KA Süden. Und dass die Stadträte der grünen Fraktion, zu diesem Thema eigentlich fast gar nichts sagen, das ist schon sehr verwunderlich. Das soll also die innerörtliche Verdichtung sein? Und ich glaube kaum, dass man die Interessenten dieser Bauverdichtung auch noch auf den Lärmschutz hinweisen muss. Da wird die DB schon dafür sorgen, dass gerade im Moment der Baubesichtigung ein Zügchen die Rheintalstrecke befährt. Gerade hierzu hätte ich eine zermürbende Diskussion der Grünen erwartet. Die Frage ob Lärm krank macht ist schon sehr lange beantwortet, über das wahre Ausmaß der Erkrankungen besteht allerdings noch Uneinigkeit. wen wunderts? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat mit ihren „Night Noise Guidelines for Europe“ empfohlen, dass die nächtliche Lärmbelastung einen Mittelpegel von 40 dB(A) nicht überschreiten sollte, um nachteilige Gesundheitseffekte zu vermeiden. Da Ruckeln täglich und nächtlich so rund 1 Million Tonnen an Masse in Form von Güterzügen, ICE`s usw . in 9 m Entfernung an deinem Häuschen vorbei. Das wären 15000 Leopard-Panzer. Die Bundeswehr hat aber nur 250 Stück davon. Und keiner sagt Dir, dass Du die deine teuren Schallschutzfenster “immer” fest geschlossen halten musst. Auch bei 30 Grad im Schatten. Nix lüften. Eigentlich könnte man sich die Fenster von vorn herein sparen. Na ja- auf ein Neues. Klarer Standpunkt: Wer dort baut muss es ja selber wissen. Ich hoffe nur, dass die dortigen auf der Richter-Skala mit Widerstand 9, rüttel-und schüttelsicheren acht Behausungen nicht bereits im sicherlich etwas gegen später zu erwartenden Baulückenkataster, in ein paar Jahren, als unbewohnte und unverkäufliche Wohn-Objekte der geplanten Blankenlocher Bauverdichtung – uff Deifel komm raus – auftauchen werden.

Jeder weiß was er kauft und sieht die Lage.Es handelt sich um mündige Bürger und man sollte daraus kein betreutes Wohnen machen. Da Sie sich ja auskennen,dieses Gelände war als Kleingarten eingetragen , wurde von einem Investor gekauft und soll jetzt vergoldet werden.

FH...

@kwg
So fragwürdig die Bebauung direkt an der Bahn sicherlich ist, leider kritisieren Sie nur – hier und in ihren Kommentaren zu anderen Artikeln und Vorschlägen von Kommentatoren -, ohne selbst, auch auf Nachfrage, Vorschläge zur zukünftigen Entwicklung Stutensees zu machen.
So funktioniert Politik, die die Zukunft gestalten muss, aber leider nicht.

-kwg-

zu FH
Wenn Sie mal ihre geschätzten Stellungnahmen nacheinander lesen, dann werden Sie feststellen, dass auch Sie alles was nicht in Ihre Windrichtung passt, sehr kritisch in der zu Ihnen passenden Art kommentieren. Scheunen bebauen, vorne (sozialverträglich) vermieten, hinten selbst reinziehen, schöner Gartenblick mit Schwenk in drei Himmelsrichtungen über den ehemaligen nachbarlichen Hühnerstall. Wenn Sie aber die Beiträge andersdenkender Menschen lesen, dann müssen Sie auch die mit der notwendigen gedanklichen Tiefe versehenen Gründe zumindest ein bischen anerkennen. Ich habe zu den einzelnen Beiträgen die sich in letzter Zeit mehr auf einen Triolog zwischen A.Haßmann, FH und mir, mit einzelnen Zwischenrufen von anders – oder ähnlich Denkenden, meist auch meine Ideen eingebracht. So habe ich z.B. immer die Bebauung in der zweiten Reihe, was man ja schon als Ihr kleines Steckenpferd bezeichnen kann, mit befürwortet- wenn das von den dort zuständigen Grundstückseigentümern gewünscht wird. Wer seinen Garten oder seine Scheune zubauen oder überbauen möchte – kein Problem für mich. Aber seit es diese Möglichkeit gibt, hat sich dieser Bauboom-Verdacht nicht groß entwickelt. Und warum soll das jetzt plötzlich die Lösung sein? Auf alle Fälle aber besser, wie die in die Phase der Umsetzung tretende Fast-Bebauung der Rheintalbahnschienen. Davon scheinen ja auch Sie noch wenig begeistert. Und was kommt dann? Dann war klar, dass es im gesamten Blankenloch/Büchiger Umfeld, übrigens wie schon immer und auch früher der Fall, nur noch Wälder, Äcker und Wiesen gibt. Nicht ernst zu nehmende Anm.: “Der Baggersee wäre noch für hochwertige Seegrundstücke mit privatem Angelsteg und holländischen Wasserhäusern von Interesse”. Altes Hallenbad- Neise + Lehmannareal ist zukünftig ausgewiesenes Baugebiet. Und das dürfte es dann gewesen sein. Ob man dann anfängt über die Eggensteiner Strasse Nord, über Mischgebiet-Gewerbe/Wohnen im Westen, oder andere periphere kleinen Wohnlösungen (z.B. Am Steinweg) nochmals nachzudenken, wird ob hier oder dort, zu weiterem Verbrauch von Landwirtschaftsflächen in der Zukunft führen. Und ob es sich die Stadt leisten kann und wird, auf Dauer eine weitere Bebauung dieser Flächen ganz und gar einzuschränken, das ist eine Sache die weder Sie noch ich abschließend beantworten müssen. Ich “denke” es wird weitergehen- aufwärts – sinnvoll und mit dem notwendigen Maß – auch wenn das dem einen oder anderen nicht so in den Kram passt.

Eine UG mit 1000 Euro Stammkapital und gerade billig erstandenem Gartenland, kommt mit selbst verfasstem Erschließungsplan und desaströsen Gutachten ins Blankenlocher Rathaus.
Was geschah dort um ein solches, geradezu ungehemmtes Entgegenkommen seitens der Stadtverwaltung zu erzeugen?

– keine wie sonst übliche Flächenabgabe an die Gemeinde
– maximal lukrative Bebauung im Verhältnis zur Fläche
– “wohlwollendste” Interpretation der vorliegenden Gutachten
– “wohlwollendste” Interpretation der Gesetze
– maximale Aufwertung des Geländes zu Gunsten des “Investors”

-kwg-

Durch die Immissionschutzwerte der Verwaltungsvorschrift -TA Lärm- dürften im Fall der Bebauung, bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde die Alarmglocken mit einer max. zulässigen Bürolautstärke von 55 – 70 db ertönen. (entspricht einem laufenden Geschirrspüler (55dB) bis zu dem Warnton einer Fahrradklingel nach DIN (70dB)).
Ja klar. Bei diesem geringen Schalldruckpegel kann man auch Alarmglocken schon mal überhören. Den Schnellzug hört man allerdings. Der bringt 110 dB in 10 m Abstand, zugegeben ohne Lärmschutz. Aber trotzdem ist aufgrund der Minimierung durch Schallschutzmaßnahmen eines sicher. Solange ein Zug am Standort vorbeifährt, wird man die Spülmaschine nicht mehr hören. Auch nicht schlecht. Ach ja— FH. Ich kritisiere schon wieder- gebe aber auch ehrlich zu. Dafür habe auch ich KEINE LÖSUNG parat. Falls Sie eine haben- bin jetzt schon gespannt.

FH...

@kwg
Unabhängig, wie man die zukünftige Entwicklung Stutensees politisch sieht – das prinzipielle Spektrum reicht von nur noch Befriedigung des Stutenseer Eigenbedarfs bis hin zum maximal möglichen Zuzug – kann man nicht zu jeder Option “Nein” sagen. Jede Möglichkeit (Wald abholzen, Felder zubauen, Innenverdichtung, kein Zuzug mehr, etc.) hat Vor- und Nachteile.
Auch wenn die Bebauung direkt an der Bahn und der “Great Noise Wall” sicherlich fragwürdig ist, bin ich letzten Endes im Sinne einer Abwägung der Optionen dafür. Es gibt umfangreiche Schriftsätze, wo die Bedenken hinsichtlich Lärm und Erschütterungen und die (hoffentlich wirksamen) Gegenmaßnahmen erläutert werden. Es ist z.B. klar, dass nachts die Fenster geschlossen sein müssen und eine Zwangslüftung/Klimatisierung erfolgt.
Es wird niemand gezwungen, dort einzuziehen. Jeder, der solch eine Wohnung besichtigt, sieht die Lage und ein Zug wird während der Besichtigung und Preisfindung garantiert auch vorbeifahren…

-kwg-

FH- ich bin mit Ihnen absolut einig. Weder Sie noch ich würden in eines dieser 8 Häuser einziehen. Alles gut.

Darius

Manchmal hat man das Gefühl (!), wenn man die richtigen Personen kennt, geht alles. Oder die Verantwortlichen haben keine Zeit und Lust, sich wirklich über die Vor- und Nachteile zu informieren. Man weiß es leider nicht.

Laut Artikel in den BNN vom 12.7.2006 erklärte OB Demal am 3. Juli 2006 vor versammeltem Gemeinderat, daß auf dem ehemaligen Bahngelände westlich der Bahnhofstrasse “keine Wohnbebauung entstehen” solle.

Gemeinderat Linsen (SPD) hatte seinerzeit die Aufstellung eines Bebauungsplanes gefordert, da der neue Eigentümer dort doch sicher bauen wolle.

Da wird es jetzt wohl bald gerade noch bezahlbaren, lauten, gesundheitsgefährdenden und menschenunwürdigen Wohnraum geben.

Und kurz danach erwartet die alten und neuen Bahnhofsträßler dann mutmaßlich die große Anliegergebühren-Abzocke…

1998 Eschede: https://www.youtube.com/watch?v=qvtEXM-Y7yw

1996 Viareggio: https://www.youtube.com/watch?v=NHjgnryKvS8

1994 Affoltern: https://www.youtube.com/watch?v=Hywe-6IUtVw

1997 Elsterwerda: https://www.youtube.com/watch?v=bH2xk3kYCog

2011 Müllheim (Baden): https://www.youtube.com/watch?v=yGJJcHJJW7I

Keine menschliche Behausung sollte heute noch mit weniger als 50 Meter Abstand von Bahntrassen gebaut werden. Die technisch verwahrlosten Kesselwagen der “GATX” fahren regelmäßig auch durch Blankenloch.

Jeder, der an der Entscheidung für dieses Bauprojekt teilhatte oder seine Verwirklichung betreibt, steht künftig in der Verantwortung!

-kwg-

Wir erinnern uns auch. Der Investor Al….., wurde am 13.Oktober 2015 ins Handelsregister eingetragen. Im gleichen Zeitraum wurde das Flurstück 12229 verkauft und das Projekt “westliche Bahnhofstrasse” zeitnah den Damen und Herren der Stadt vorgestellt. Wenns läuft – dann läufts. Die Auflagen und Anforderungen an die zukünftige Bebauung, alles zusammen sind fast 100 Seiten incl. der Verträglichkeitsprüfung der Behörden, muss man sich wirklich mal anschauen. Dann weiß man was es heißt, heutzutage direkt an der Bahn zu bauen. Was da so alles auf die späteren Bewohner, auf den Investor (=Vorhabenträger) und die beteiligten Firmen zukommt- Ich sage nur hoijeujeujeujeu. Auf deutsch- Menschenskind, gibt’s dess???— Allein die 5.5 m hohe Lärmschutzwand mit dem lochblechversiegelten 20 cm-Zwischenraum zum Wohnhaus unter Fachleuten genannt “das große Dreckloch”, die spätere Ost-Berankung der Wand mit der autom. Wasserversorgung der Pflanzen, durch die “rund um die Uhr” Pflanzenpflegeprogrammvorschrift der Stadt, der unbedingt notwendige Schutzabstand wegen Überschlagsspannung zur 15 kV-Leitung, die Baukranschwenkbegrenzung, der Gehwegeausbau und das vollständige Umsiedlungsprogramm der von Experten “hochgerechneten” acht Zauneidechsen, sechs davon bisher ohne Geschlechtsangaben nach Flurstück 3385/50, alles auf Kosten des Vorhabenträgers unter dem Decknamen “Eidechse sucht Neue Heimat”……hoijeujeujeujeu. Make Germany great again.

Hallo Zusammen, ich suche schon lange ein Haus und habe mir das Angebot mal genauer angesehen. Die Häuser sind ökologisch gebaut, komplett gegen Erschütterungen entkoppelt, super ausgestattet etc. Wo findet man heute noch ein freistehendes neues Haus deutlich unter 500.000 EUR? Bahn hin oder her…ich bleibe an der Sache dran! Viele Grüße, N.K.

Woher bitte stammt die Information, die Gebäude seien “komplett gegen Erschütterungen entkoppelt”?

Im Expose des Anbieters finde ich nichts davon.

…also ich habe mich selbst lange mit dem Bauträger unterhalten (nicht mit dem externen Vertrieb sondern mit dem GF selbst), er hat mir bereitwillig Auskunft zu den ganzen Themen erteilt. Natürlich ist das Grundstück nicht einfach. Ich habe Respekt davor, dass jemand so etwas anpackt. Die Entkopplung ist von einem auf Erschütterungen spezialisierten Ingenieurbüro dimensioniert worden und besteht aus drei Lagen Material in unterschiedlichen Steifigkeiten, abgestimmt auf die Statik. Dieses kommt von einer auf solche Fälle spezialisierten Firma aus der Schweiz und kostet pro Haus gut 10.000 €. Diese Schweizer Firma unterbaut übrigens auch Wohngebäude, die deutlich näher an der Bahn stehen. Sehr interessant waren auch seine Informationen zu den Kosten, die anfallen um das Grundstück vollständig “fit” zu machen für eine Wohnbebauung. Auch ich dachte erst, hier verdient sich jemand eine goldene Nase….
Das Grundstück hat mit Erwerbsnebenkosten etwa 350.000 € gekostet. Die Lärmschutzwand kostet 175.000 €. Die Gutachten und der Bebauungsplan kosteten um die 80.000 €. Die Stadt bekommt 40.000 € Ablöse. Der Gehweg kostet nochmal um die 40.000 €, der Grundstücksanteil (350 qm) geht dann umsonst an die Stadt. Die Erschließung auf dieser Straßenseite kostet voraussichtlich etwa 120.000 € und ca. 15.000 € kostet die Umsiedlung der Eidechsen, dazu kommen noch die oben genannten Kosten für die Erschütterungsminderung (80.000 €) In der Summe bleiben also etwa 1650 qm Grundstück für über 900.000 € übrig. Ich habe diese Zahlen natürlich erst nach Rücksprache mit dem Bauträger hier veröffentlicht und auch dementsprechende Belege / Angebote gesehen. Ich habe mir jetzt mal eines der Häuser reserviert und hoffe, dass es bald losgeht :-)