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[Video] Reaktionen zum Ausgang der Oberbürgermeisterwahl

Die Kandidaten am Wahlabend

Bild: Martin Strohal

Von Martin Strohal | 08.07.2018 22:16 | 31 Kommentare

Der erste Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl in Stutensee ist vorüber (wir berichteten). meinstutensee.de hat am Wahlabend im Rathaus die Kandidatinnen und Kandidaten befragt, wie sie das Ergebnis aufgenommen haben und ob sie auch im zweiten Wahlgang noch antreten wollen oder ihre Kandidatur zurückziehen werden. Außerdem hat uns interessiert, worauf sie die verhältnismäßig geringe Wahlbeteiligung von 44,3 % zurückführen. All das in unserem Video.

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  • Oberbürgermeisterwahl 1. Wahlgang: Martin Strohal

Kommentare

Darius

Interessant, dass der Bürgerentscheid für die Einmalaktion Lachwald mehr Wähler aktiviert hat, als die Oberbürgermeisterwahl, die das Schicksal der Stadt für die nächsten Jahre prägen wird.

“Es sind zwei Wochen, in denen wir weiter überzeugen wollen […]”

Mir wäre es viel lieber, wenn der gewählte Kandidat dann konsequent im Amt überzeugt, nicht nur im Wahlkampf.

Und genau da liegt der Kern, warum die Wahlbeteiligung so unterirdisch war. Wenn Wahlen zur Farce verkommen, weil man sich auf die Wahlaussagen erfahrungsgemäß ohnehin nicht verlassen kann und Politik am Bürger vorbei gemacht wird, warum sollte man dann noch wählen?

Darius

Dann sollte man zumindest den Versuch unternehmen abzuschätzen, bei welchem Kandidaten die Chance am größten scheint, dass der Kandidat oder die Kandidatin nicht nur Wahlkampffloskeln nutzt, sondern auch wirklich hinter seinen Aussagen steht. Weiterhin sollte man sich natürlich auch mit einem Großteil der genannten Ideen identifizieren können.

Ich kann Ihnen sagen, weshalb ich nicht gewählt habe. Ich fühle mich in Friedrichstal nicht wohl. Die “Friedrichstaler” und mittlerweile kann ich auch sagen, die Bewohner der anderen Stadtteile von Stutensee auch, sind sehr unfreundlich den Hinzugezogenen gegenüber, dass man sich als Eindringling fühlt. Ich werde deshalb in ein paar Jahren wieder wegziehen und aus diesem Grund ist es mir egal, wer das neue Stadtoberhaupt wird. Ich bin mit einigen “Hinzugezogenen” ins Gespräch gekommen (mit Einheimischen kommt man nicht ins Gespräch) und weiß, dass es denen nicht anders geht. Und ich glaube, dass auch der Großteil der Wähler für den Erhalt des Lachwaldes war, nicht allein wegen des Waldes, sondern damit mit einem Neubaugebiet nicht noch mehr Fremde dazu kommen.

-kwg-

Es soll in “NEUBLANKENLOCH”)*- also Buchenring, dort wo die höheren und verdichteten Gebäude stehen- und die Bevölkerungsdichte über 4000/km² beträgt, “ZUGEZOGENE” (für mich Menschen) geben, die noch nicht einmal wissen, falls man aus dem Buchenring kommend, in die Waldstrasse nach links abbiegt, man in einen älteren seit langem bestenden Ort, namens “ALTBÜCHIG”, kommt. Jetzt kann man sich noch beruhigt fragen, wer an diesem Integrationsproblem eigentlich die Schuld trägt oder ob bei einigen der linke Blinker defekt ist. Dass das mit der Anonymität Zugezogener, jetzt auch in Friedrichstal so sein soll, habe ich gerade von Ihnen erfahren und bin überrascht.
)*Ich nenne den Lachwald nicht NEUBÜCHIG, sondern NEUBLANKENLOCH, weil der Lachwald in seiner Geschichte, noch nie zu Büchig gehörte.

Ingrid-Marie Pippilotta

Das alte Problem mit der Integration: Sie ist keine Einbahnstraße. Wir sind vor mehr als 35 Jahren aus einer Großstadt hierher gekommen und wohnten in verschiedenen Ortsteilen. Spätestens nach federführender Teilnahme an einem gut organisierten Schulfest oder nach dem Kindergartenbasteln läuft das. Manchmal genügt auch das Hüten von Nachbars Katze. Aber wollen sollte man schon.

@Darius: Das ist wohl wahr. Leider wird es wohl darauf rauslaufen, dass entweder die Profipolitikerin oder die Verwaltungsbeamtin gewinnt. Beides wären definitiv nicht meine Wunschkandidaten.

Es sei denn, die 56% Nichtwähler bekommen den Finger aus dem Allerwertesten, anstatt das Ergebnis der zwei Spitzenkandidatinnen bereits durch schiere Absenz zu zementieren …

@Hinzugezogene: Ihr erster Kontakt mit dem Land? Das Problem haben Sie überall außerhalb der Stadt, eben weil Landgemeinden i.a. historisch gewachsen sind und eher weniger Fluktuation aufweisen. Die Lösung ist aber auch ganz einfach — den Kontakt suchen. Nehmen Sie am örtlichen Gemeindeleben teil, dann klappt das auch mit dem Kontakt zu den Einheimischen.

Auch wir sind Zugezogene. Dennoch fühlen wir uns nicht in der von Ihnen beschriebenen (oder einer anderen) Art ausgegrenzt. Im Gegenteil, wir wurden noch während der Wohnungsrenovierung gleich beim Bäcker begrüßt mit “Ah, Ihr seid die Neuen, Ihr habt die Wohnung vom […] gekauft” — und schon war man mitten im Gespräch.

Wie unabhängig ist eine Kandidatin die man am Wahlabend mit ihrem Coach Ingo Wellenreuter im Rivera Blankenloch diskutieren sieht?
Wird Stutensee von der Karlsruher CDU vereinbart?
Schlimm wer hier Böses denkt!

-kwg-

Ich nehme an es ging um den KSC- entweder um den Stadionneubau oder um einen Nachwuchs-Italiener, namens DiPopolo, gesponsert von M.,M.,R.Nichiri. Forza Italia, Forza. WM 2022 wieder dabei. “In Stutensee vereinbart.” 8.Juli 17.00Uhr. Stupido inflagranti. Basta oder Pasta? Hauptsache Italien.

…und der Mentrup hat sich mit seiner Kandidatin im Dönerladen in Spöck getroffen.
Wer soll denn so einen Quatsch glauben? Ist das jetzt das Niveau für die nächsten 2 Wochen?

Wir brauchen mehr Wähler im 2. Wahlgang, nicht noch mehr verlogenen Verschwörungstheorien hier.

Gibt es eigentlich nochmal Kandidatenvorstellungen, wenn sich jetzt neue Bewerber melden? Angeblich sammelt schon einer Unterschriften!

@Nochmal Kandidatenvorstellungen?
Nein, es wird keine weiteren Vorstellungsrunden mehr geben.
Und dass sich jetzt noch jemand aufstellen lässt, halte ich für unwahrscheinlich. So stark werden die Karten im 2. Wahlgang nicht mehr gemischt.

@Inside Durlach
Lassen Sie doch bitte diese haltlosen Spekulationen und Unterstellungen.
Warum soll es für Karlsruhe leichter werden, Flächen ausserhalb, und damit können Sie in diesem Fall nur
Stutensee meinen, zu erschließen, wenn Stutensee eine auch juristisch kompetente und auch in diesen Dingen erfahrene OBin hat, die vor allem weiss, wie Karlsruhe tickt?
207 Stimmen sind kein dickes Polster. Wer keine Fakten bringen kann, streut Gerüchte. Traurig.

Hoffentlich tritt der Grüne Pötsche nochmal an. Angeblich freut sich der OB aus Karlsruhe schon darauf dass seine linke Hand hier OB wird. Dann ist es für KA leichter Flächen außerhalb zu erschließen.

Der Kandidat der Grünen hat nichts mit dem Rathaus in Karlsruhe zu tun.
Aber schon eher die Kandidatin der SPD und freien Wähler, die hier massive Unterstützung erfährt.

@jesses
Das hat glaube ich nichts mit ”Verschwörungstheorie” zu tun.
Es ist eher wie auf einer “Brautschau”, man “heiratet” ja schliesslich die “Verwandtschaft” irgendwie mit. Da will man schon wissen, wie eng die Bindungen und Einflüsse sind.

@Jens Richter: Es ehrt sie ja, dass sie die FWV Kandidatin unterstützen. Dennoch meine ich dass ein grüner OB der Stadt gut tun würde. Die enge Bindung ihrer Kandidatin an das Rathaus KA wird doch offensiv von ihr “verkauft” Ihre Reaktion zeigt doch, dass das was ich in Durlach höre nicht ganz so weit hergeholt ist. Durlach hat Erfahrungen mit den langen Armen aus dem Rathaus KA.

Sorry, “was ich in Durlach höre”,was ich über die anderen Kandidaten höre, sind alles erst einmal Gerüchte.
Hier könnte ich auch beitragen. Solange ich es nicht persönlich gesehen oder gehört habe, halte ich mich damit zurück!
Bestätigt wird Petra Becker, dass sie in ihrer langjährigen Tätigkeit für die Stadt Karlsruhe und damit unter OBs von CDU und SPD eine sehr gute Arbeit gemacht hat. Das sind Fakten. Dass ihr das Wohl Stutensees am Herzen liegt ebenso. Schließlich hat sich eine sichere, interessante Aufgabe, diese sie für ihre Heimatstadt aufgeben wird.

FH...

@Inside Durlach: Nach dem Ergebnis des ersten Wahldurchgangs wird es in Stutensee keinen grünen OB geben, obwohl das sicher spannend gewesen wäre. Es wird auf einen “Import” aus Karlsruhe hinauslaufen. Zum einen eine glatte und sehr auf Karriere bedachte CDU-fast-Berufspolitikerin aus dem Karlsruher Stadtrat und zum anderen die parteilose Juristin, die dem Karlsruher OB als Justiziarin zuarbeitet. Wer ist da unabhängiger? – Diese Frage muss jeder für sich beantworten…

-kwg-

Die vielen neuen Pseudos die nach der Wahl hier auftauchen, lassen vermuten, dass die alten Pseudos, die sich vor der Wahl hier tummelten, und von denen man unter ihrem alten Pseudo so gar nixxxxxxxxx mehr hört, am Sonntag ganz schön eins auf die Mütze bekommen haben. Ich behalte mein nom de plume noch, ziehe mich vielleicht zurück oder gebe mein Geheimnis irgendwann doch noch preis. Mal sehen.
Ich finde es schade, dass einige jetzt zu persönlich werden.

@Inside Durlach
Sie müssen sich was anderes überlegen, denn ihr Kandidat hat gerade zurück gezogen, ebenso die Frau Schneller. Und jetzt? Sie werden ja wohl nicht zu den anderen 56% der faulen Wählerschaft überlaufen, nachdem sie hier so leidenschaftlich agiert haben.

So langsam dringt’s durch. Frau Meier-Augenstein ist DIE CDU-Kandidatin. Da müssen sich die Bürger in Büchig und Blankenloch mal ernsthaft Gedanken machen wo sie ihr Kreuz machen. Der Lachwald lässt grüßen!

Gähn…..kommt auch nochmal was anderes bzw. Neues?

Es ist kein Geheimnis, dass die Dame von der CDU unterstützt wird. Steht seit Wochen hier auf den Seiten und hat die Dame auch schon gesagt, aber eben auch dass man trotzdem überparteilich antreten kann.

Das Wahlergebnis haben Sie offensichtich nicht wirlich verstanden, oder? Die Sache mit dem Lachwald ist erledigt.

Ansonsten stehen die Grünen ja für Verjüngung und Neuanfang und die Dame ist im nächsten Wahlgang die jüngste von allen Kandidaten.

Vielleicht überlegen sich die Grünen ja doch nochmal, ob sie eine entsprechende Empfehlung aussprechen. Zumindest gibt es diesbzgl. die ersten Gerüchte.

Sehr geehrter Herr Bürger, offensichtlich waren Sie nicht bei den Vorstellungsveranstaltungen dabei. Es ist schon peinlich wie unabhängig und scheinbar parteilos sich die Dame gibt. Im übrigen sollte Stutensee nicht schon wieder eine Versorgungseinrichtung für CDU Politiker werden. Damit hat Stutensee sehr leidvolle Erfahrungen gemacht.

-kwg-

Da lassen Sie aber jetzt einen los, mit Ihrer Behauptung einer CDU-Versorgungseinrichtung mit leidvoller Erfahrung. Soweit ich weiß entstammte noch kein Bürgermeister, und nachfolgend OB Stutensees den Kreisen der CDU. Richard Hecht als auch Klaus Demal, waren den Freien Wählern zuzuordnen. Hecht als Mitglied, Demal anfänglich mit Unterstützung der FWV. Deshalb wäre es spannend welches Leid hier über Stutensee hereingebrochen sein soll?

Oh jetzt bin ich aber gespannt!
Erzählen sie mir mehr!
Was meinen sie denn mit: “Im übrigen sollte Stutensee nicht schon wieder eine Versorgungseinrichtung für CDU Politiker werden. Damit hat Stutensee sehr leidvolle Erfahrungen gemacht.”

Bin sehr an der Gesichichte Stutensee’s interessiert und würde gern mehr lernen.

Ich war übrigens bei allen 4 Veranstaltungen, da war klar wer die beste Kandidatin war. Was das aber mit dem obigen Zitat zu tun haben soll?

Da haben Sie recht. Fr. Becker war die klar bessere Kandidatin.
Authentisch, glaubhaft, symphatisch.
Alles Eigenschaften, die ein OB in Stutensee dringend braucht un die Gräben zu füllen und Stutensee in eine gute, gesunde Zukunft zu leiten.
Dies traue ich einer Frau Maier-Augenstein nicht zu.

Ich glaube Frau Meier-Augenstein kann es besser. Sie ist jung, offen, herzlich. Ich habe sie bei mir daheim erlebt. Ich finde die Klasse

Das Frau Meier-Augenstein keine geeignete unabhängige OB´ in ist, sollte spätestens in Friedrichstal aufgefallen sein. U. a. bei ihrer Nebelkerze mit ihrem Ludwigsburger CDU-Partei-Freund, Staatssekretär im BMVI, Steffen Bilger, den sie zum 08.08.2018 als OB´ in (ja ist denn schon Weihnachten?) nach Stutensee zitiert hat. Übrigens auf die „rein zufällige“ Frage einer Bürgerin. Klappt das auch bei Staatsekretären von Arbeit und Soziales oder Familie; ein Schelm, wer sich bei dem Klüngel was denkt.
Ich habe den Termin notiert und bin gespannt, ob der auch mit Frau Becker stattfindet ;-)
Auch ihre in den Foren viel zitierte „aufgesetzte“ Art und das einstudierte Laienschauspielern stellte sie unter Beweis als die Lampe über der Bühne der Sängerhalle zu Qualmen begann und die Sitzungsleiterin sie unterbrechen musste. Sie war überfordert. Sie konnte weder die Contenance wahren, noch die Situation mittels Pointe für sich nutzen, trotz Steilvorlage von der Gemeindewahlausschussvorsitzenden. Die leichte Hysterie in Gesichtsausdruck und Stimme war auffallend. Sie setzte verbissen mit der Silbe ihres Vortrages fort, in der sie unterbrochen wurde. Schade.
Von einer Oberbürgermeisterin, die in erster Linie Stutensee repräsentiert, erwarte ich deutlich mehr, vor allem mehr Beweglichkeit bzw. Spontanität.
Et kütt wie et kütt, 22.07!

-kwg-

Auch wenn ich diese Meinung 10 mal lesen muss, entspricht sie nicht den derzeitigen Entwicklungen an der Wählerfront. Und wer kommentiert schon eine berstende Bühnenlampe, da hätten die Chinesen deutlich mehr zu tun. Bei denen fällt ständig ein Sack Reis um.
Ich empfehle Ihnen mal sich da oben hinzusetzen und dann störungsfrei auf alle möglichen Fragen spontan zu antworten. DRINKSTE ENE MIT? ET HÄTT NO EMMER JOOT JEJANGE. HENNES.

Bettina Meier-Augenstein ist die beste weil langfristige Lösung für Stutensee. Ich will nicht in 5 Jahren wieder von vorne anfangen. Alleine die Tatsache wie jetzt so viele hier mit Dreck werfen zeigt doch dass sie die Richtige ist. Ich habe mit außer von Martin Pötsche keine Spontanität gesehen. Dazu sage ich nur : Ich suche mir hier eine Wohnung um abends mal spazieren zu gehen……..