Von meinstutensee.de-Reporter Marius Biebsch

Am Freitag, den 2. November 2018, kamen etwa 20 Personen aus Verein und Bürgerschaft in die alte Schule nach Spöck zur Versammlung des Deutschen Roten Kreuzes, um bei der Übergabe des neuen automatischen externen Defibrillators (AED) dabei zu sein.

Zwei Mitglieder des DRK-Ortsverbands, Stefanie und Daniel, seien auf die Idee gekommen, mit einer Crowdfouning-Aktion einen neuen Defibrillator anzuschaffen, erläuterte der erste Vorstand, Dieter Waldeisen, die Vorgeschichte des Spendenprojekts (wir berichteten).

Die “alten” Defibrillatoren seien zwar noch in Schuss. Allerdings stammten sie aus dem Jahr 2003 und wurden durch neuere Modelle schon längst überholt. Im Jahr 2003 waren die Notfallhilfen in Stutensee ins Leben gerufen und die Defibrillatoren für die vier Ortsverbände (Blankenloch, Friedrichstal, Spöck und Staffort) von der Stadt Stutensee angeschafft worden.

Die Volksbank Stutensee-Weingarten eG unterstützte das Deutsche Rote Kreuz Spöck bei dieser Aktion mit ihrer Crowdfunding-Plattfom “Viele schaffen mehr”, wobei bei jedem Spender nochmals Geld drauf gelegt wurde. Insgesamt waren es 132 Spender, die eine Spendesumme in Höhe von 5.739,99 Euro zusammenbrachten. Einige Mitglieder fragten sich, wie so ein krummer Betrag zusammenkommen konnte. Ein Spender habe 49,99 Euro gespendet, um vom Erste-Hilfe-Kurs, den man als Dankeschön ab 50 Euro erhalten hätte, keinen Gebrauch machen zu müssen.

Da das Spendenaufkommen die Erwartungen deutlich übertraf – der selbst gesetzte Mindestbetrag von 2.500 Euro wurde innerhalb von zwei Wochen erreicht – konnte ein besseres Modell erworben werden als ursprünglich geplant. Der neue AED hat nun auch eine Übungsversion, mit der die Mitglieder in regelmäßigen Abständen üben können, ohne jemanden zu verletzen. Ursula Habich als Vertreterin der Volksbank Stutensee-Weingarten wünschte den Notfallhelfern, dass das neue Gerät möglichst selten benötigt werde – aber dass das DRK Spöck mit dem neuen AED gut ausgerüstet sei, wenn er doch einmal zum Einsatz kommen sollte.

Bildquellen

  • DRK Spöck: Marius Biebsch
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