Von meinstutensee.de-Reporter Martin Strohal

Die Umsetzung des Spöcker Neubaugebiets “Vierundzwanzigmorgenäcker” im Südwesten des Stadtteils rückt langsam näher (wir berichteten). Der Spöcker Ortschaftsrat hat sich bereits Gedanken über die Benennung der zehn neuen Straßen in diesem Gebiet gemacht. Seine Idee ist es, die Namen der großen Hofgüter aus dem Mittelalter zu verwenden, die für die lange Geschichte des Ortes eine bedeutsame Rolle spielten.

Die von Nord nach Süd durchgehende Straße ist eine Fortführung des Steinbückelwegs. Aufgrund der neuen Länge schein die Benennung “Weg” unpassend, so dass sie in “Steinbückelstraße” umbenannt werden soll. Davon direkt betroffen sei nur der TV Spöck, so Ortsvorsteher Manfred Beimel.

Ohne den Zusatz “Straße” sollen folgende Hofnamen Verwendung finden: Maulbronnerhof, Hahnenhof, Sickingerhof, Gottesauerhof, Herrenalberhof, Kluberhof. Entsprechend des Gewanns soll es auch eine Straße 24-Morgenäcker geben. Die zwei übrigen Straßen sollen noch zwei Personen benannt werden, die Spöck nachhaltig geprägt haben: Richard Hecht und Werner Linsen. Linsen war fast 30 Jahre Ortsvorsteher von Spöck, er verstarb 2012. Richard Hecht, nach dem auch die Spöcker Grundschule benannt ist, war lange Jahre Bürgermeister von Spöck und nach Gründung der Stadt Stutensee deren Stadtoberhaupt und damit Amtsvorgänger von Klaus Demal.

Der Beschluss des Spöcker Ortschaftsrats fiel einstimmig.

Bildquellen

  • Entwurf Vierundzwanzigmorgenäcker: Stadt Stutensee
  • Luftbild Spöck 24-Morgenäcker: Steven Kindel
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