Von meinstutensee.de-Reporter Nadine Lahn

2019 soll in Stutensee der Karlsruher Seniorenpass ab 65 probeweise eingesetzt werden. Dafür entschieden sich die GemeinderätInnen in ihrer Sitzung am Montag einstimmig. Die Empfehlung hatte der Ausschuss für Verwaltung und Soziales dem Gemeinderat ausgesprochen.

Der Seniorenpass kann zu einer besseren Lebensqualität der Senioren beitragen, da sie dadurch mobiler sind, einen erleichterten Zugang zum sozialen Leben erhalten sowie flexibel an vielen Veranstaltungen teilnehmen können.

Der Gemeinderat sieht es als sinnvoll an, den Pass ab 65 und nicht ab 60 in Stutensee zu testen, da viele Menschen ab 60 noch berufstätig sind und sich den Pass anderweitig finanzieren können. Ein Recht auf den Seniorenpass besitzen Bezieher von Wohngeld, Grundsicherung, geringer Rente sowie geringem Einkommen.

Nach Einführung des Karlsruher Kinderpasses, der 2013 in Stutensee eingeführt wurde (wir berichteten) und sich großer Beliebtheit erfreut, entstand auch eine wachsende Nachfrage nach dem Karlsruher Pass. Rheinstetten, Weingarten und Eggenstein-Leopoldshafen sind die Kommunen des Landkreises, die bereits den Karlsruher Pass führen – teilweise ab 60 oder 65. In Stutensee liegt die Zahl der Berechtigten ab 65 zurzeit bei etwa 120 Senioren sowie ab 60 Jahren bei ca. 200 Personen – aufgrund des demographischen Wandels mit steigender Tendenz.

Die Grünen-Fraktion sprach zuletzt noch die Empfehlung aus dem Runden Seniorentisch aus, Schwerbehinderte ab 50% mitaufzunehmen.

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