Von meinstutensee.de-Reporter Martin Strohal

Vor einigen Tagen ist die CDU mit einer Pressemitteilung zum Thema “Senioreneinrichtung in Spöck” an die Öffentlichkeit gegangen (wir berichteten). Darin teilte sie mit, in Gesprächen mit dem Anbieter avendi Senioren Service GmbH zu sein und im März eine Infoveranstaltung in Spöck durchführen zu wollen.

Ortsvorsteherin Karin Vogel (Freie Wähler) äußerte als Reaktion darauf, dass sich der Spöcker Ortschaftsrat in den vergangenen drei Jahren intensiv mit dem Thema “Seniorengerechtes Wohnen einschließlich Pflegemöglichkeiten” auseinandergesetzt habe. Vorträge seien gehalten und Besichtigungen durchgeführt worden.

“Der Ortschaftsrat präferiert ein Konzept mit Tagespflege, Erweiterung der Angebote Demenzgruppe und einem Tagescafé, aber auch Wohngemeinschaften für ältere Mitbürger und kleine barrierefreie Wohnungen für Seniorinnen und Senioren”, so Vogel in ihrer Stellungnahme. Wichtig sei aber, dass die verschiedenen Projektsteine ganz individuell auf den Stadtteil Spöck abgestimmt seien. “Meine Aufgabe als Ortsvorsteherin sehe ich darin, in einem nächsten Schritt abzuwägen, wie eine Bürgerbeteiligung einfließen kann und wie wir diese Ideen und Vorschläge umsetzen können.”

Dieses wichtige Thema müsse vorrangig und gemeinsam im Ortschaftsrat weiter beraten und der bisherige transparente Prozess weitergeführt werden, betont die Spöcker Ortsvorsteherin. Der gesamte Ortschaftsrat und auch die Bevölkerung von Spöck müsse an der Entwicklung eines Konzeptes beteiligt werden. “Somit verwundert es mich sehr, dass es Gespräche mit Betreibern und Investoren seitens der CDU gab, ohne den Ortschaftsrat und mich als Ortsvorsteherin zu involvieren und zu informieren”, so Vogel. “Alleingänge sind in meinen Augen nicht zielführend, aber gemeinsam können wir das seniorengerechte Wohnen in Spöck passend für uns umsetzen.”

Bildquellen

  • Senioren: pixabay.com
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