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Friedrichstaler Grundschule soll saniert werden

Friedrich-Magnus-Schule Friedrichstal

Bild: Martin Strohal

Von Martin Strohal | 11.05.2020 13:23 | Keine Kommentare

Trotz unklarer Finanzlage aufgrund der Corona-Pandemie stehen Stadtverwaltung und Gemeinderat zu der lange geplanten Sanierung der Friedrich-Magnus-Schule in Friedrichstal.

Anlass für die Diskussion sei die Vergabe der Planungsleistung an ein anderes Büro, erläuterte Erste Bürgermeisterin Sylvia Tröger. Die Entscheidung über das Vorhaben selbst war bereits im November letzten Jahres getroffen worden.

Für etwa 1,2 Millionen Euro soll die Grundschule brandschutztechnisch ertüchtigt werden. “Wir wollen eine sonst drohende Schließung oder Teilschließung verhindern”, betonte Tröger.

Als mögliche Einsparmaßnahmen angesichts der Corona-Lage ermittelte die Stadtverwaltung die geplante LED-Beleuchtung der Klassenräume sowie den Austausch des Bodenbelags, bei dem es sich noch um den Original-Belag handele. Der Verzicht auf die neue Beleuchtung würde etwa 50.000 Euro einsparen, die sich ansonsten durch den geringeren Stromverbrauch aber nach vier Jahren amortisiert hätte. Der Nadelfilzboden aus dem Jahr 1978 werde vermutlich durch die Arbeiten trotz Schutzmaßnahmen in Mitleidenschaft gezogen werden. Ein Verzicht auf Erneuerung würde etwa 21.000 Euro einsparen. Ein Einsparpotential von insgesamt etwa 71.000 Euro wird also gesehen bei einer Gesamtsumme von 1,2 Millionen Euro.

Entsprechend war die Abstimmung im Gemeinderat eindeutig – es solle nicht am falschen Ende gespart werden. Das sei unsinnig. Die Gesamtmaßnahme sei sowieso Pflicht.

Die Arbeiten sollen in diesem Jahr beginnen und 2022 abgeschlossen sein. Derweil ist ein Förderantrag in Höhe von 450.000 noch nicht beschieden.

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