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CDU: “Nachhaltiger Umweltschutz”

Symbolbild

Bild: torstensimon/pixabay.com

Pressemitteilung von CDU/FDP-Fraktion im Stutenseer Gemeinderat | 03.02.2021 7:00 | 4 Kommentare

In unserer Reihe “Aus der Lokalpolitik” schreibt heute Nicole LaCroix, Vorsitzende der CDU/FDP-Fraktion im Stutenseer Gemeinderat. Es handelt sich hierbei um die subjektive Darstellung der Fraktion.

Wenn im Herbst aller Voraussicht nach wieder „Normalität“ eintritt, heißt es, die wichtigen Zukunftsthemen verstärkt voranzutreiben. Neben der Umweltthematik und dem Klimawandel werden nach der Pandemie auch wirtschaftliche Fragen in den Vordergrund treten, die es zu bewältigen gilt. Etliche Insolvenzen werden den Wohlstand unserer Gesellschaft nachhaltig beeinflussen. Deshalb ist es uns umso wichtiger, dass Klima- und Umweltschutz vorangetrieben werden, ohne die Wirtschaft noch stärker in die Knie zu zwingen. Nicht durch Strafen, sondern durch intelligente Lösungen und Anreize sollten Firmen dazu angehalten werden, nachhaltige Wege zu gehen. Startups gilt es zu fördern, denn diese könnten viele wichtige Innovationen hervorbringen.

Was in der Pandemie gut funktioniert hat, sollten wir uns auch für die Zukunft bewahren. Das Gewähren von Homeoffice, wo möglich, reduziert die Verkehrsströme und somit den CO2-Ausstoß. Die Digitalisierung hilft, globale Geschäftsreisen zu minimieren, was sich wiederrum positiv auf das Klima auswirkt.

Durch die von uns beantragte Teilnahme am European Energy Award und durch die neue Stelle des Klimamanagers versprechen wir uns, dass wir durch eine weitsichtige Umweltpolitik mehr erreichen als durch gut gemeinte Einzelaktionen. Wir müssen unsere finanziellen Ressourcen in Stutensee für den Umweltschutz maximal gewinnbringend einsetzen. Ob hier dann in Zukunft die politisch gewollte Begrünung von Verkehrsinseln der richtige Weg ist, wagen wir zu bezweifeln. Gerade im Bereich des Bauens ist z.B. mit der KfW-Förderung ein wichtiger Baustein entstanden, um die Wärmeverluste zu reduzieren. Es wäre bezogen auf die regenerative Stromproduktion durchaus denkbar, in Neubaugebieten zukünftig Solarstrom für Bauherren zwingend vorzuschreiben, da dies keinen Nachteil bedeutet. Die Investition amortisiert sich in einem überschaubaren Zeitraum. Wie bereits in unseren Haushaltsreden angeregt, macht die Installation von PV-Anlagen und die Verbesserung der Außenhülle auch bei städtischen Gebäuden Sinn. Und gerade diese Themen sehen wir beim Klimamanager angesiedelt. Umweltschutz mit Weitblick und zukunftsfähige Lösungen, die zum einen gute Wirkungen zeigen, aber auch große Akzeptanz unter den Bürgern. Dann kommen wir schneller ans Ziel als mit CO2-Strafen.

Quelle: CDU/FDP-Fraktion im Stutenseer Gemeinderat

Bildquellen

  • Photovoltaic Solar: torstensimon/pixabay.com

Kommentare

FH...

… da tropft es doch schon fast grün aus der Tastatur. Dabei will Kandidat Mayr erstmal mehr Polizeistellen. – Und die kritisierte CO2-Strafsteuer hat doch die Bundesregierung unter Federführung von Frau Merkel (bekanntermaßen CDU) eingeführt. Hat Frau LaCroix etwa die Partei ge-(ver)wechselt??

Rolf Pessel

Ups, man traut seinen Augen nicht.
Wenn Herr Ansgar Mayr (CDU) in seiner Zielekaskade für die Landtagswahl-BW „die Förderung des Ehrenamts in Vereinen, Initiativen und Verbänden“ an die vierte Stelle vor „der Umwelt-und Klimapolitik“ setzt, die erst an 5. Stelle genannt wird, lässt das schon tief blicken.
Bei Christian Jung (FDP) taucht das Begriffspaar „Umwelt und Klimapolitik“ erst gar nicht auf.
Im Wahlprogramm der FDP stehen diese Zukunftsbegriffe im Rahmen von 9 Themenkreisen erst an 8. Stelle.
Diese Aussagen der beiden Gallionsfiguren von CDU und FDP haben absolut nichts mit dem zu tun, was uns Frau Nicole Lacroix heute versucht hat mitzuteilen.

Wie dem auch sei, wer die von Frau Lacroix angerissenen Themen für wichtig hält, sollte doch lieber gleich das Original wählen.
https://www.landtagswahl-bw.de/wahlprogramme

-kwg-

Die Voraussicht nach Normalität schwingt aus den Worten, keine Überzeugung. Befürchtete Insolvenzen – sie werden mit Sicherheit folgen. Bisherige Gewohnheiten werden zu Ungewöhnlichem und tauchen ab in den Sammelordner der Erinnerungen. Ein unsichtbarer Virus macht sich auf, alles bisher da gewesene auf den Kopf zu stellen. Ich sehe darin auch eine Chance, durch den Warnschuss welcher der Menschheit sehr zu schaffen macht, zukünftig einmal eine andere Denkweise an den Tag zu legen. Die bisherige Normalität wird in unserer Gesellschaft zur Bewährungsprobe und zur Belastung werden. Wenn wir jetzt nichts gelernt haben, werden weitere Warnschüsse folgen. Mit immer mehr Einschränkungen, Präzision und heftigsten Auswirkungen auf das tägliche Leben für uns alle. Parteiprogramme und gegenseitige Beschuldigungen werden dabei dann auch nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Ob und was die Politik will und kann, und was sie alles verbazzelt derzeit, das können wir tagtäglich sehen und hören. Aber ich zähle zu diesem Allgemeinversagen alle Parteien, auch die die meinen jetzt mal wieder Dampf ablassen zu müssen. Auch sie hätten alles nicht besser oder klüger gemacht. Die Ruhe vor dem Sturm-oder der aüßerst bequeme Platz auf dem Oppositionsohrensessel mit gelegentlichen Wortmeldungen. Es muss aufhören sich gegenseitig zu beschuldigen um diese Zeit zu nutzen sinnvolleres zu leisten. Besonders die Politik muss jetzt mal nachdenken, ob es mit ihr so weitergeht? Die steten, immer wieder von Neuem in die Köpfe des Volkes einhämmernden Textbausteinsätze müssen ein Ende haben. Das derzeitige Berufspolitikertum und das immer wiederkehrende Kreuzchendenken zum Einkommenserhalt, muss dringend überdacht werden. Es muss ein Schnitt erfolgen, der nicht nur dem Friseur, dem Fitnessstudiobetreiber oder dem Bauchredner mit Maske, sondern auch den Politikern Zukunftsängste bereiten wird. Wenn wir als ein gemeinsames Europa denken und handeln sollen, müssen wir über starke Einschnitte im Föderalismus bei uns selbst anfangen. Als Europa gemeinsam handeln und dann in den zu vielen Bundesländern, vor allem vor wichtigen Wahlterminen, den Wählern die Hand führen zu wollen, um die Stärke im 1/16 Föderalismus zu zeigen, läuft in die falsche Richtung. Nicht nur der Bundestag muss gewaltig abgespeckt, sondern auch die vielen Länderparlamente, müssen hier spürbar auf eine vernünftige Größe eingedampft werden. Reise nach Jerusalem – für Ba-Wü – Politiker zukünftig mit 70 Stühlen für 143 Interessenten. Und dann das Saarland und Rheinland-Pfalz dazu, und wir sparen für den Anfang schon mal etwas um die Corona-Schuldenberge abzubauen. Das wäre ein Punkt für das Parteiprogramm und endlich einmal ein glaubhafter Beitrag und ein sichtbarer Beweis der politisch ausgerufenen Sparmentalität mit der ausgebremsten Schuldenbremse. Die klimatische Entwicklung auf dem Planeten wird auf jeden Fall einen Durchatmer bekommen. Allein schon die Billigflüge nach Malle für 9 Euro, werden ein jähes Ende finden, bei der Schuldensituation deutscher Fluglinien. Und das ist doch schon mal was- ganz ohne vorherige Festlegung in einem Parteiprogramm. Wohl auf – die Zeit ist kommen. Verantwortung und Krisenbewältigung bei sich selber hinterfragen – und sie nicht auf andere übertragen wollen. Und wenn sie wie derzeit im Fall der SPD mit unnötigen Fragen an den Koalitionspartner enden, dann fragt sich selbst nicht nur der Dumme unter den Wählern. Was ist da los, haben die nix besseres zu tun. Entweder haben die nicht aufgepasst oder bei der Beschlussfassung ein bischen am Handy rumgespielt??? Es wird ein Kreuz mit dem Kreuzchen.

-kwg-

Noch eine kleine Anfrage an die Verantwortlichen: Stimmt es, dass die 16 Bundesländer planen jeweils noch ein Verteidigungsministerium wegen des Schutzes der Impfzentren einzurichten, um auch die immer älter werdenden Parteifreunde und alte Bekanntschaften noch unterbringen zu können.