Wie soll sich Stutensee entwickeln? Diskussionen online und vor Ort

Hauptstraße Blankenloch

Beitragsbild: Martin Strohal

Pressemitteilung von Stadtverwaltung Stutensee | 01.09.2022 11:19 | 1 Kommentar

Nach dem Start einer Online-Beteiligungsplattform zum Thema Stadtentwicklungsplan “STEP” 2035 veranstaltet die Stadtverwaltung auch einen Präsenz-Workshop. Die Dialogwerkstatt soll am 4. Oktober 2022 in der Festhalle stattfinden.

Bereits im Juli hat die Stadtverwaltung eine Online-Plattform gestartet, auf der bereits von einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in verschiedenen Themenfeldern Vorschläge eingereicht wurden. Auch die Teilnahme an Abstimmungen und Umfragen ist nach einer Registrierung möglich. Noch bis Ende September kann die Plattform genutzt werden.

Um persönlich von der Stutenseer Bevölkerung Anregungen einzuholen, wie sich die Stadt in den nächsten Jahren entwickeln soll, findet zudem eine Dialogwerkstatt statt. Termin hierfür ist der 4. Oktober, 18 Uhr, Festhalle Blankenloch.

Die Anregungen und Fragen aus der Dialogwerkstatt sollen in Fachforen, welche im November stattfinden werden, aufgegriffen und auf eine mögliche Umsetzung geprüft werden, so die Stadtverwaltung. Zu den Fachforen werde die Öffentlichkeit ebenfalls eingeladen.

“Der Stadtentwicklungsplan soll als langfristiges und ganzheitliches Strategiepapier dienen, um mit diesem Werkzeug den immer komplexer werdenden Herausforderungen der Lebenswelt in Stutensee begegnen zu können”, beschreibt die Stadtverwaltung das Ziel.

Quelle: Stadtverwaltung Stutensee

forum Kommentare

-kwg-

Wenn das Interesse an der weiteren Stadtentwicklung so groß ist, wie das derzeitige an der STEP 35-Diskussionsplattform der Stadt, dann darf man echt gespannt sein, was die Stadt zukünftig im bürgerlichen Sinn entwickeln soll, um es der mehrheitlichen Meinung der Bürgerschaft auch recht zu machen. Das bereits im Vorfeld von Einigen an dieser Stelle, als großes Verdichtungszeremoniell der Zukunft gepriesene Südenstrassenprojekt, hat sich ja zwischenzeitlich als ganz katastrophaler Irrläufer herausgestellt. Hier muss mal wieder der frühere Grundsatz: DIE LEUTE WOLLEN DAS EBEN SO NICHT von Herrn Jenisch, ins Gedächtnis gerufen werden. Übrigens wird das auch in allen anderen Bereichen von städtischer Hochverdichtungsplanung der Zukunft so gesehen. Wenn das Gelände nicht der Stadt gehört, ist das Interesse von Bürgern an diesen Kuscheleckenbauwerken mit plötzlich auftretenden, persönlich großen Einschränkungen, sehr beschränkt, sozusagen mit allergrößter Ablehnung versehen. Hier muss noch die biologisch bedingte, erbschaftliche Fortentwicklung abgewartet und ausgesessen werden, ob die späteren Eigentumsnachfolger bereit sind, städtische Entwicklungen durch Verkauf im Rahmen des städtischen Vorkaufsrechts zu unterstützen, welche eigentlich von den Bürgern so nicht gewollt sind. Mit dem erzielten derzeitigen hohen Verkaufsgewinn, kann wenigstens der Bedachte hoffentlich noch ein Plätzchen im Grünen ergattern um selbst die allseits gewünschte Ruhe erleben zu können. Das wird noch lustig, wie diese Geschichte weitergeht.


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