Von meinstutensee.de-Reporter Martin Strohal

Heute ist es genau ein Jahr her, dass ich auf das Jahr 2014 zurückgeblickt habe. Vielleicht erinnert sich der eine odere andere daran. Das möchte ich nun auch für das gerade zu Ende gehende Jahr 2015 machen. In den letzten 12 Monaten hat sich einiges getan. meinstutensee.de hat sich deutlich weiterentwickelt.

Vom Einzelkämpfer zum Team

Am deutlichsten lässt sich das an Personen festmachen. Noch vor einem Jahr war ich als Einzelkämpfer unterwegs. In den vergangenen Monaten haben sich immer mehr Leute gemeldet, die unentgeltlich an dem Projekt mitarbeiten wollten. Jeder hat seinen Arbeitsbereich gefunden. Manche fotografieren gerne, andere schreiben oder filmen, einige entwickeln tolle Ideen für neue Ideen oder Aktionen oder helfen mit, das Ganze zu professionalisieren. Konkret bedeutet das z.B.: Ich muss den Veranstaltungskalender nicht mehr alleine pflegen, ich muss eingehende Pressemitteilungen nicht mehr alleine bearbeiten, ich muss nicht überall selbst fotografieren. Wir können über mehr Ereignisse berichten und selbst Themen setzen. Wir sind mit dem sehr kreativen Videoreporter-Duo Riedel & Biebsch in den Ortsteilen unterwegs. Wir berichten direkt vor Ort auch mit Eilmeldungen von Bränden und Unfällen. Wir schaffen zusammen einfach mehr. Und um das noch einmal zu betonen, was bei mancher (teils berechtigten) Kritik gerne vergessen wird: Jeder von uns arbeitet ehrenamtlich an dem Projekt mit und verdient keinen Cent daran. Im Gegenteil: Arbeitsmittel werden privat finanziert und eine sehr große Menge Freizeit investiert. Deshalb an dieser Stelle ein ganz dickes Dankeschön an Tom, Dirk, Olaf, Myriam, Marius, Sabrina, Karen, Christina, Steven, Sissy, Sebastian und Jonas! (Team im Überblick)

Arbeitsweise

Mit der personellen Vergrößerung hat sich auch die Arbeitsweise etwas geändert. Während der Schwerpunkt in den letzten Jahren darin lag, Mitteilungen aus verschiedenen Quellen zusammenzutragen (News-Aggregator), liegt jetzt der Schwerpunkt auf journalistischem Arbeiten. Wo es möglich ist, wollen wir selbst vor Ort sein und berichten. Verlautbarungsjournalismus soll nicht der Schwerpunkt sein. In vielen Fällen können und wollen wir auf die Wiedergabe von Pressemitteilungen nicht verzichten, weil wir sonst auf das ganze Thema verzichten müssten. Aber wir wollen viel selbst machen.

Ob das das ist, was unsere Leserinnen und Leser wollen? Wir hoffen es zumindest! Dann wäre unsere Arbeit nicht umsonst. Vielleicht teilen Sie uns in den Kommentaren, per Mail oder WhatsApp (s. Fußzeile) mit, was Ihnen gefällt, wovon Sie sich mehr wünschen würden oder wovon weniger. Das würde uns freuen!

Bekanntheit und Finanzen

Auf jeden Fall haben wir das Jahr über eine deutliche Steigerung der Bekanntheit von meinstutensee.de feststellen können. Die Zahl unserer Facebook-Fans hat sich im Jahresverlauf deutlich gesteigert – im Juli waren wir noch bei 500, aktuell haben wir fast 900. Je nach Nachrichtenlage erreichen wir über unsere Facebook-Seite ca. 10.000 Menschen. Die Zahl unserer Newsletter-Abonnenten ist auf fast 200 gestiegen. Die Seitenabrufe (Page Impressions) kletterten um fast 100.000 auf nun ca. 350.000 pro Monat.

Mit dem Erfolg und dem Spaß an der Sache sind natürlich auch die Ausgaben gestiegen. Um dieses oder jenes besser umsetzen zu können (Einbindung von Videos, Seitenbeschleunigung usw.), um Werbung zu machen (Facebook-Kampagnen, Preise für Gewinnspiele), professionelle Stockphotos, Presseausweis und natürlich auch das ganz elementare Hosting sind in diesem Jahr weit über 1000 EUR ausgegeben worden. Vieles davon waren Einmalzahlungen, so dass die Höhe im nächsten Jahr nicht zwangsweise so bleiben muss. Und auch wenn natürlich jedes Hobby kostet, überlegen wir derzeit, wie wir auch etwas Geld einnehmen können, um Teile unserer Unkosten zu decken. Damit keine Missverständnisse aufkommen: Wir werden die Seite nicht mit Bannerwerbung und Popups verschandeln, und werden auch keine „Bezahlschranke“ einführen.

Zum Schluss…

An dieser Stelle noch einmal zur Klarstellung, weil desöfteren Fragen kommen und Missverständnisse entstehen:

  • Wir machen das alles, weil es uns Spaß macht. Wir sind von niemandem beauftragt (auch nicht von der Stadtverwaltung), die Themen werden uns nicht vorgegeben, niemand bezahlt uns.
  • Wie wir an unsere Themen kommen? Ganz generell: Wir halten die Augen und Ohren offen und berichten über das, was uns selbst interessiert. Wir sind regelmäßig bei Gemeinderatssitzungen dabei und berichten darüber. Wir erhalten Pressemitteilungen von Stadtverwaltung, Polizei, Regierungspräsidium, Landratsamt u.a. sowie viele Infos von örtlichen Vereinen und Institutionen. Daraus filtern wir das heraus, was wir für relevant halten.

Zu guter Letzt möchten wir uns ganz herzlich bei Ihnen, unserer Leserin bzw. unserem Leser bedanken. Ohne Sie wäre das Ganze hier so ziemlich nutzlos. Natürlich sind wir auch auf Ihre Ideen angewiesen. Haben wir ein wichtiges Thema übersehen? Wollen Sie unser Team unterstützen (im Bereich Vereinssport sind wir noch ziemlich blank)? Kontaktieren Sie uns einfach, wir beißen in der Regel nicht. Und empfehlen Sie uns bitte im Ort oder auf Facebook weiter!

Vielen Dank für Ihre Treue und die vielen Rückmeldungen, die wir in den letzten Monaten bekommen haben! Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest – und auf ein neues spannendes Jahr 2016!

Bildquellen

  • Zahnräder: Sergey Nivens - Fotolia.com
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