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Soldaten der Patenkompanie engagieren sich in Stutensee

Denkmal Staffort

Bild: Stadt Stutensee

Pressemitteilung von Stadtverwaltung Stutensee | 28.05.2020 12:15 | 2 Kommentare

Zu einem besonderen „Einsatz“ rückten Soldaten der Patenkompanie des ABC-Abwehrbataillons 750 „Baden“ vergangene Woche aus: In Abstimmung und mit Unterstützung durch Werkzeug und Materialien des Bauhofes Stutensee reinigten die Soldaten das zwischenzeitlich stark verunreinigte und hartnäckig vermoste Denkmal für die Gefallenen und Vermissten des ersten und zweiten Weltkrieges vor der evangelischen Kirche Staffort sorgfältig.

Patenkompanie im Einsatz

Die Stadtverwaltung informiert: Am vergangenen Donnerstag machten sich die fünf Soldaten der Patenkompanie daran, die Sitz- und Rückenlehnen im innerörtlichen Bereich Stafforts, wieder herzurichten: Die Lehnen und Sitze wurden demontiert, abgeschliffen und auf dem Rathausvorplatz Staffort neu imprägniert und schließlich wieder montiert. Insgesamt bereits zehn Sitzgelegenheiten wurden so wieder auf den neuesten Stand gebracht. Weitere stehen noch aus. Major Thomas Kuckert, Kompaniechef der Patenkompanie bot bereits an, die Unterstützung weiter auszubauen, solange der Übungsbetrieb coronabedingt ruhe. „Wir freuen uns sehr und sind überaus dankbar für das Engagement unserer Patensoldatinnen und –Soldaten“, erklärte Ortsvorsteher Ludwig-Wilhelm Heidt. Dieses drücke die enge Verbundenheit mit der heimischen Bevölkerung aus.

Quelle: Stadtverwaltung Stutensee

Bildquellen

  • Patenkompanie: Stadt Stutensee
  • Denkmal Staffort: Stadt Stutensee

Kommentare

Pit Mack

Auf den ersten Blick eine tolle Aktion die unser Lob und unseren Dank verdient solange der Einsatz der Soldaten in deren Freizeit stattgefunden hat ! Wurde die Aktion jedoch in der Dienstzeit angeordnet/durchgeführt kann/muss man das Ganze durchaus kritischer sehen. Stichwort Beauftragung/Einsatz von Bundeswehreinheiten vor dem Hintergrund der steuerlichen Finanzierung.

maction

Dem Kommentar von Pit Mack kann ich nicht folgen und widerspreche ausdrücklich.
Weshalb sollten Soldaten in ihrer Freizeit zu sozialen Diensten verpflichtet werden?
Und wo liegt das Problem, wenn fünf, mit öffentlichen Geldern finanzierte Soldaten einige Stunden eine erforderliche Instandhaltung für die bezahlende Allgemeinheit durchführen?
Solange die Bundeswehr nicht in ihren Kernaufgaben behindert wird, halte ich solche, sporadisch mit Maß und Ziel durchgeführten “Einsätze” aus verschiedenen Gründen für eine gute Sache und hilfreiche Maßnahme – Freiwilligkeit und innerhalb der Dienstzeiten vorausgesetzt.
Daumen hoch dafür!


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