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Caribi-Absage: Lockerungen zu spät für Planung

Bild: Michelle Maier

Von Martin Strohal | 10.06.2021 8:10 | 1 Kommentar

Die Stadtverwaltung hat das traditionelle Caribi-Feriendorf abgesagt. Das hatte zu Unverständnis unter unseren Leser:innen geführt. Wir haben daraufhin bei der Stadtverwaltung nach den Gründen für die Entscheidung gefragt.

“Die aufwendige Personalakquise für das Caribi-Ferienprogramm beginnt üblicherweise bereits im Februar beziehungsweise März des entsprechenden Jahres”, erläutert Lukas Lang, Pressesprecher der Stadtverwaltunug. Zu diesem Zeitpunkt sei jedoch noch nicht absehbar gewesen, inwiefern bis zum Sommer wieder Veranstaltungen stattfinden können.

Zudem hatte die Stadt beschlossen, bis mindestens Ende August keine städtischen Veranstaltungen durchzuführen, weshalb beispielsweise auch das Friedrichstaler Marktplatzfest auf 2022 verschoben werden musste. Somit sei das Caribi-Feriendorf ebenso von der Entscheidung betroffen.

Die Stadtverwaltung habe sich deshalb bemüht, eine bedarfsgerechte Alternative anzubieten, welche mit den verfügbaren Personalressourcen realisierbar sei. Dabei musste auch berücksichtigt werden, dass das Fachpersonal über das Frühjahr zusätzlich für die Kohortenbildung in den Notbetreuungen eingesetzt werden musste, so die städtische Pressestelle.

Bildquellen

  • Caribi-Feriendorf: Michelle Maier

Kommentare

Frieder Demuth

Einfach alles platt machen!!! Das ist für die Verwaltung das Einfachste. Die Kinder schauen bei diesem Vorgehen der Verwaltung in die Röhre. Schade!