Wetter

Symbol Sonne/WolkeSeit dem Jahr 1980 gibt es am Thomas-Mann-Gymnasium die Wetter-AG.

Die Wetterhütte, bestückt mit den entsprechenden Geräten, wurde mit finanzieller Unterstützung der Fördergemeinschaft im Innenhof der Schule errichtet. Seit Beginn hat immer ein Duo von AG-Mitgliedern während eines Monats Wetterdienst, d.h. die beiden ermitteln in der großen Pause die Maximaltemperatur des Vortages und die Minimaltemperatur der vorausgegangenen Nacht um beide Werte, zusammen mit der ausgeliterten Niederschlagsmenge in einen Beobachtungsbogen einzutragen. Am Monatsende werden dann  Monatsmittel der Temperatur und Niederschlagssumme berechnet und in einer Exceltabelle abgespeichert.

Wer Interesse hat, das Wetter der  Vorjahre mit dem des laufenden Jahres zu vergleichen, kann gerne auf diese Werte zurückgreifen. Sie hängen in der Schule an unserer Pinnwand aus und können auch auf dieser Seite eingesehen werden.

Um eine lückenlose Messung zu sichern, übernimmt die betreuende Lehrerin die Datenermittlung am Wochenende und in den Ferien. Es ist aber auch schon vorgekommen, dass Schüler in den Ferien für diese Aufgabe bereit standen. Wir sind jedenfalls sehr stolz, dass sich bisher immer genügend eifrige Wetterfrösche fanden, um die Messungen über nun mehr als dreißig Jahre durchführen zu können.

Ulrike Bratzel
(Lehrerin am TMG)

Klimadiagramm für Stutensee

Nach 30 Jahren erfolgreicher Wettermessung präsentieren wir stolz das Klimadiagramm der Wetterstation am Thomas-Mann-Gymnasium:

Klimadiagramm Stutensee

Ein solches Klimadiagramm (das nächstgelegene „amtliche“ existiert von der Wetterstation in Karlsruhe) ist nur dann aussagekräftig, wenn lückenlose Wetterdaten über einen Zeitraum von 30 Jahren vorliegen. Damit lassen sich dann nämlich die durchschnittlichen Temperatur- und Niederschlagswerte der jeweiligen Monate ermitteln – „Ausreißermonate“ mit einer z.B. sehr hohen Durchschnittstemperatur oder sehr geringen Niederschlagsmengen werden ausgeglichen.
Leider beziehen sich die offiziellen Diagramme der deutschen Wetterstationen noch immer auf den Zeitraum von 1961 bis 1990. So gibt es keine direkten Vergleichsmöglichkeiten mit unserem Diagramm, in welches die Klimaveränderungen der ersten Dekade unseres Jahrhunderts schon eingeflossen sind.