Erzieherinnen fallen krankheits- oder urlaubsbedingt aus, offene Stellen bleiben unbesetzt. Nun sind an mehreren städtischen Einrichtungen neu entwickelte Notfallpläne in Kraft getreten. Kinder können nicht mehr an allen Tagen ihren Kindergarten besuchen oder nur noch zu verkürzten Öffnungszeiten. Insbesondere für berufstätige Eltern, die auf das Betreuungsangebot angewiesen sind, ist das eine Herausforderung. Die Stadtverwaltung bedauert die Situation und verweist auf die in die Wege geleiteten Maßnahmen. Als wichtige Ursache für die Situation sieht sie den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz, der vom Gesetzgeber nicht genügend gegenfinanziert sei.